“Die Soldaten haben uns mit ihren Waffen bedroht und uns gefragt, ob wir Juden seien. Unsere Kollegin wurde als Verräterin beschimpft”
Hmmmmmmmm
[removed]
*Überraschtes Pikachu Gesicht*
Bei der Fülle an [removed] hab ich langsam Mitleid mit den Mods, mach mir aber auch wirklich Sorgen über ungezügelten Antisemitismus hier in der Gesellschaft.
Ein Rechtsstaat zeichnet sich nicht dadurch aus, das Behördenvertreter nie etwas verbotenes machen, sondern dadurch, dass man davor Schutz bekommt. Wie in der beschriebenen Szene, wo das Foreign Desk der Armee und später eintreffende Polizei halfen. Das ist das tolle an Israel. Es sollte aber nicht dazu führen zu leugnen, dass ein kleiner Teil der Siedler in drastischen Widerspruch zu den Werten des Staates Israel steht und gefährlich wird
>Erst nach mehr als einer Stunde entspannte sich die Situation, nachdem weitere israelische Soldaten und auch Polizeikräfte hinzugezogen wurden. Telefonisch vermittelte zudem das für Auslandskorrespondenten zuständige “Foreign Desk” des IDF.
Scheint so, als waren die Reservisten zu dumm für den Umgang mit der Presse.
Warum verpixeln wenn jeder Dully in Gaza nicht verpixelt wird?
Hätten sie es auch gemacht, wenn sie jmd von der Hamas angehalten hätte?
> Erst nach mehr als einer Stunde entspannte sich die Situation, nachdem weitere israelische Soldaten und auch Polizeikräfte hinzugezogen wurden. Telefonisch vermittelte zudem das für Auslandskorrespondenten zuständige “Foreign Desk” des IDF.
Wir reden hier also nicht von einem kuzen “sie haben mich ins Gesicht gefilmt”, das Team wurde über eine Stunde festgehalten, mit Waffen bedroht, und es mussten erst andere Soldaten und die Polizei anrücken, um den Angreifern klarzumachen, dass sie damit nicht durchkommen.
Wie es ausgegangen wäre, wenn die Opfer keine ausländischen Journalisten gewesen wären, braucht nicht viel Vorstellungskraft.
Als ich Mitte des Jahres in Israel war, ist mir der lasche Umgang mit den Waffen auch schon aufgefallen. Die werden da sehr offen getragen und auch mit hantiert, selbst in Straßenbahnen oder Bussen. Kann mir vorstellen, dass die Reservisten einfach nicht gut genug ausgebildet sind im Umgang mit der Presse + Teil der Siedlergruppierungen sind und dadurch schon eine gewisse Abneigung und Nervosität gegen jede Art Palästinenser besteht.
Naja, dass man im Kriegsgebiet erst mal mistrauisch gegenüber jedem ist, ob er nun ein “Press” auf der Brust kleben hat oder nicht und man gegebenenfalls bis zum Eintreffen spezieller Behörden die darin geschult sind Journalisten zu erkennen, festgehalten wird, halte ich jetzt für etwas womit man rechnen muss.
10 comments
“Die Soldaten haben uns mit ihren Waffen bedroht und uns gefragt, ob wir Juden seien. Unsere Kollegin wurde als Verräterin beschimpft”
Hmmmmmmmm
[removed]
*Überraschtes Pikachu Gesicht*
Bei der Fülle an [removed] hab ich langsam Mitleid mit den Mods, mach mir aber auch wirklich Sorgen über ungezügelten Antisemitismus hier in der Gesellschaft.
Ein Rechtsstaat zeichnet sich nicht dadurch aus, das Behördenvertreter nie etwas verbotenes machen, sondern dadurch, dass man davor Schutz bekommt. Wie in der beschriebenen Szene, wo das Foreign Desk der Armee und später eintreffende Polizei halfen. Das ist das tolle an Israel. Es sollte aber nicht dazu führen zu leugnen, dass ein kleiner Teil der Siedler in drastischen Widerspruch zu den Werten des Staates Israel steht und gefährlich wird
>Erst nach mehr als einer Stunde entspannte sich die Situation, nachdem weitere israelische Soldaten und auch Polizeikräfte hinzugezogen wurden. Telefonisch vermittelte zudem das für Auslandskorrespondenten zuständige “Foreign Desk” des IDF.
Scheint so, als waren die Reservisten zu dumm für den Umgang mit der Presse.
Warum verpixeln wenn jeder Dully in Gaza nicht verpixelt wird?
Hätten sie es auch gemacht, wenn sie jmd von der Hamas angehalten hätte?
> Erst nach mehr als einer Stunde entspannte sich die Situation, nachdem weitere israelische Soldaten und auch Polizeikräfte hinzugezogen wurden. Telefonisch vermittelte zudem das für Auslandskorrespondenten zuständige “Foreign Desk” des IDF.
Wir reden hier also nicht von einem kuzen “sie haben mich ins Gesicht gefilmt”, das Team wurde über eine Stunde festgehalten, mit Waffen bedroht, und es mussten erst andere Soldaten und die Polizei anrücken, um den Angreifern klarzumachen, dass sie damit nicht durchkommen.
Wie es ausgegangen wäre, wenn die Opfer keine ausländischen Journalisten gewesen wären, braucht nicht viel Vorstellungskraft.
Als ich Mitte des Jahres in Israel war, ist mir der lasche Umgang mit den Waffen auch schon aufgefallen. Die werden da sehr offen getragen und auch mit hantiert, selbst in Straßenbahnen oder Bussen. Kann mir vorstellen, dass die Reservisten einfach nicht gut genug ausgebildet sind im Umgang mit der Presse + Teil der Siedlergruppierungen sind und dadurch schon eine gewisse Abneigung und Nervosität gegen jede Art Palästinenser besteht.
Naja, dass man im Kriegsgebiet erst mal mistrauisch gegenüber jedem ist, ob er nun ein “Press” auf der Brust kleben hat oder nicht und man gegebenenfalls bis zum Eintreffen spezieller Behörden die darin geschult sind Journalisten zu erkennen, festgehalten wird, halte ich jetzt für etwas womit man rechnen muss.
Beleidigt werden gehört da nicht dazu.
Und ein PR Debakel ist das natürlich trotzdem.