
Nationalmuseum Budapest: Museumsdirektor über LGBTQ-Inhalte entlassen. In einer Ausstellung preisgekrönter Pressefotos sind queere Menschen zu sehen – Ungarn will den Zugang Minderjähriger verhindern. Weil der Direktor des Nationalmuseums dies nicht umgesetzt habe, wurde er nun gefeuert.
by bedbooster
6 comments
>Nach der Beschwerde stellte das Museum zwar eine Nachricht auf ihre Website, die unter 18-Jährige dazu aufrief, die Ausstellung nicht zu besuchen. Zugleich betonte die Museumsleitung aber, man habe kein Recht, die Besucher nach ihren Ausweisen zu fragen, um das Alter festzustellen.
​
>Der geschasste Museumsdirektor, früher selbst Abgeordneter für Orbáns rechtspopulistische Partei Fidesz, hatte der Partei »Unsere Heimat« in einer früheren Facebook-Botschaft ironisch Dank ausgesprochen für die Werbung für die World-Press-Photo-Ausstellung. Lange Warteschlangen hatten sich übers Wochenende vor dem Museum gebildet.
Ü
[deleted]
Boah dieses Land ist so durch – unfassbar.
Wie sagt man “entartete Kunst” auf Ungarisch?
Das passier da. Völlig unmarkierter Nationalsozialismus.
Wie kann dieses Land die Kriterien für eine Mitgliedschaft der EU erfüllen wenn sie doch offenbar ein Problem mit Menschenrechten haben?
Wann werden die Leute nur endlich mal den Sreisand-Effekt verstehen. So kompliziert ist das doch nicht.
Howarts Legacy oder der Song Layla waren 2 kleine Beispiele dafür, wie man Dingen nur eine größere Bühne gibt, wenn man versucht sie zu unterdrücken. Natürlich gibt es genügend größere Fälle.
Und das gleiche Prinzip funktioniert auch prima in Gesellschaft und Politik. Je mehr du gegen etwas vorgehst und übertreibst, desto mehr Gegenwehr verursachst du und machst das Thema nur größer.
Versuche, die AfD zu verbieten, bestärken diese. Proteste für den Klimaschutz entfernen die Leute nur weiter davon, wenn man es falsch angeht. Und ich denke so eine dämliche Aktion wie hier im Artikel, macht die betroffenen Minderjährigen neugieriger auf LGBTQ als vorher.