>Passagen aus einer Lobbymail finden sich wortwörtlich in einem Änderungsantrag eines tschechischen Liberalen wieder, der als Kompromiss für eine Mehrheit im Parlament gilt. Als Wortführer der Konservativen setzte der CDU-Politiker Jens Gieseke bereits im Umweltausschuss eine weiche Linie durch – derselbe Mann, der früher einen Sonderausschuss zur Aufklärung der Dieselgate-Abgasmanipulationen leitete. In dessen Abschlussbericht von 2017 wurde eine konsequente Abgaskontrolle als Lehre aus dem Skandal gefordert. Vergessen, vorbei.
>Das Abschwächen und Verzögern von Euro 7 werde in Europa Gesundheits- und Umweltschäden von rund 100 Milliarden Euro im Zeitraum 2025 bis 2050 bewirken, so eine exklusive Schätzung des Consortium for ultra Low Vehicle Emissions (CLOVE) für den SPIEGEL und das Portal Voxeurop. Die Rechnung vergleicht den im September gefassten Beschluss der EU-Staaten mit dem verworfenen Szenario »hoher grüner Ambition«, in dem neue Pkw ab 2025 nur noch 20 statt 60 Kilogramm Stickoxide pro gefahrenem Kilometer hätten ausstoßen dürfen.
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>Bei CLOVE handelt es sich nicht etwa um eine Ökolobby, sondern ein von der EU-Kommission engagiertes Beratergremium aus Technikexperten, die oft auch für die Autoindustrie arbeiten. Vertreten sind etwa die Technische Universität Graz, die niederländische Forschungsgesellschaft TNO und Firmen aus der Antriebsentwicklung wie Ricardo aus Großbritannien oder FEV aus Aachen.
Yeah, rückwärtsgewandte Scheisse!
Und nächste Woche fragen sich dann wieder alle warum wir bei allen Zukunftstechnologien hinten dran sind…
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>Passagen aus einer Lobbymail finden sich wortwörtlich in einem Änderungsantrag eines tschechischen Liberalen wieder, der als Kompromiss für eine Mehrheit im Parlament gilt. Als Wortführer der Konservativen setzte der CDU-Politiker Jens Gieseke bereits im Umweltausschuss eine weiche Linie durch – derselbe Mann, der früher einen Sonderausschuss zur Aufklärung der Dieselgate-Abgasmanipulationen leitete. In dessen Abschlussbericht von 2017 wurde eine konsequente Abgaskontrolle als Lehre aus dem Skandal gefordert. Vergessen, vorbei.
>Das Abschwächen und Verzögern von Euro 7 werde in Europa Gesundheits- und Umweltschäden von rund 100 Milliarden Euro im Zeitraum 2025 bis 2050 bewirken, so eine exklusive Schätzung des Consortium for ultra Low Vehicle Emissions (CLOVE) für den SPIEGEL und das Portal Voxeurop. Die Rechnung vergleicht den im September gefassten Beschluss der EU-Staaten mit dem verworfenen Szenario »hoher grüner Ambition«, in dem neue Pkw ab 2025 nur noch 20 statt 60 Kilogramm Stickoxide pro gefahrenem Kilometer hätten ausstoßen dürfen.
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>Bei CLOVE handelt es sich nicht etwa um eine Ökolobby, sondern ein von der EU-Kommission engagiertes Beratergremium aus Technikexperten, die oft auch für die Autoindustrie arbeiten. Vertreten sind etwa die Technische Universität Graz, die niederländische Forschungsgesellschaft TNO und Firmen aus der Antriebsentwicklung wie Ricardo aus Großbritannien oder FEV aus Aachen.
Yeah, rückwärtsgewandte Scheisse!
Und nächste Woche fragen sich dann wieder alle warum wir bei allen Zukunftstechnologien hinten dran sind…