Eine Erläuterung: alle drei Bilder zeigen wie rechtskonservativ Gelesene kein Interesse an Menschen im Beischlafgewerbe haben. Sie wollen es nur verbieten. Einige wollen Sexarbeiter kriminalisieren. Andere wollen beides verbieten. Und Dritte wünschen sich eine Bestrafung der Freier.
Am Ende des Tages ist das Ergebnis sehr wohl bekannt: es gibt mehr Menschenhandel, nicht weniger Sexarbeit und die Sexarbeiter haben keinen Schutz mehr.
Was wäre die Alternative? Hingucken. Gesetze erlassen, die Sexarbeiter schützen. Dafür sorgen, dass Sexarbeiter Alternativen haben.
Die Freierbestrafung, das sog. Nordische Modell, weil es das in Skandinavien gibt, hat in erster Linie Dorothea Bär gefordert. Also CSU.
Ein dummer Scheiss nach dem nächsten von dieser schlechtesten aller Parteien.
Und das Wahlvieh wählt die stur weiter, es ist zum heulen.
Als ehemaliger sexarbeiter sag ich: union ist klare verbotspartei!
Ich bin ja eher dafür öffentliche Religionsausübung zu verbieten und jedwede Anwendung von Religion in Politik strafrechtlich zu verfolgen.
Ausnahmsweise sehr basiert von der Union.
Die beste Lösung dafür war wohl eine Verstaatlichung.
Da verlieren nur die Luden.
Ich weiß nicht ob unpopuläre Meinung, aber das nordische Modell ist meiner Meinung nach die dümmste und schlechteste Art mit Prostitution umzugehen überhaupt. Es vereint alle Nachteile ohne einen einzigen Vorteil gegenüber Komplettverbot und Komplettlegalisierung zu bieten. Für alle beteiligten ist es scheiße, aber am allermeisten für die Sexarbeiter und -arbeiterinnen.
Ich weiß das Modell ist unter jungen, sich selbst als progressiv bezeichnende, Frauen beliebt, aber ich kein beim besten Willen nicht verstehen wieso. Allein aus Empathie schon nicht.
Was für Alternativen haben sich denn als akzeptabel herauskristallisiert? Klar hat jeder Mensch körperliche Selbstbestimmung und sollte selbst entscheiden dürfen, ob man sich verkauft aber in der Realität konnte man legale Prostitution nie von organisierter Kriminalität trennen.
Wow, das erste Mal dass etwas gutes von denen kommt
Nur der Staat darf Dich ficken und Geld dafür nehmen.
Sogar paar freunde waren teil meines klientes hahaha
Ich habe nie die ganze Aufregung verstanden. Wenn die Dienstleistung freiwillig angeboten wird, sehe ich keinen Unterschied darin, ob der Chiropraktiker den Rücken oder der Sexarbeiter die Geschlechtsteile massiert.
Entsprechende Regeln (Arbeitsschutz, Hygiene, Mindestlohn, Arbeitszeiten, etc.) müssen festgelegt werden. Dann kann Mann/Frau sich anstellen lassen oder Selbstständiger sein. Kontrollen wie bei ähnlichen Unternehmen zur Einhaltung der Vorgaben müssen vorgenommen werden und alles ist gut.
Ich glaube, ich verstehe das Maimai nicht ganz.
Ich bin auch kein Freund des nordischen Modells und ebenso kein Freund der CDU.
Aber ich verstehe nicht, was du unter einem “Prostitutionsverbot” verstehst, wenn es weder die Freier ebstrafen noch die SexarbeiterInnen in die Kriminalität drängen soll. Wenn man was verbietet, muss man es ja durchsetzen, das heißt, mindestens eine Partei wird man bestrafen müssen. Ich meine das überhaupt nicht zynisch, abe rvielleicht kannst du erklären,w as du darunter verstehst.
Ich bin persönlich btw gegen ein Verbot. Eine Arbeit verbieten, für die es Angebot und Nachfrage gibt, erscheint mir nicht zielführend. Kurzfristig halte ich bessere Arbeitsgedingenungen als staatliche Verordnung für sinnvoll, langfristig einen allgemeinen Ausbau des Sozialstaates einerseits und eine offenere und organisiertere Migrationspolitik andererseits.
Die meisten Probleme rund um Sexarbeit brechen sich für mich runter auf: “ökonomische Umstände hindern mich einer freien Berufswahl” und “organisierte Kriminalität nutzt meinen Status als illegale Person aus.” Und das sind letztendlich keine Sexarbeit-Probleme sondern ein Kapitalismusproblem und ein Ausgrenzungsproblem.
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Eine Erläuterung: alle drei Bilder zeigen wie rechtskonservativ Gelesene kein Interesse an Menschen im Beischlafgewerbe haben. Sie wollen es nur verbieten. Einige wollen Sexarbeiter kriminalisieren. Andere wollen beides verbieten. Und Dritte wünschen sich eine Bestrafung der Freier.
Am Ende des Tages ist das Ergebnis sehr wohl bekannt: es gibt mehr Menschenhandel, nicht weniger Sexarbeit und die Sexarbeiter haben keinen Schutz mehr.
Was wäre die Alternative? Hingucken. Gesetze erlassen, die Sexarbeiter schützen. Dafür sorgen, dass Sexarbeiter Alternativen haben.
Die Freierbestrafung, das sog. Nordische Modell, weil es das in Skandinavien gibt, hat in erster Linie Dorothea Bär gefordert. Also CSU.
Ein dummer Scheiss nach dem nächsten von dieser schlechtesten aller Parteien.
Und das Wahlvieh wählt die stur weiter, es ist zum heulen.
Als ehemaliger sexarbeiter sag ich: union ist klare verbotspartei!
Ich bin ja eher dafür öffentliche Religionsausübung zu verbieten und jedwede Anwendung von Religion in Politik strafrechtlich zu verfolgen.
Ausnahmsweise sehr basiert von der Union.
Die beste Lösung dafür war wohl eine Verstaatlichung.
Da verlieren nur die Luden.
Ich weiß nicht ob unpopuläre Meinung, aber das nordische Modell ist meiner Meinung nach die dümmste und schlechteste Art mit Prostitution umzugehen überhaupt. Es vereint alle Nachteile ohne einen einzigen Vorteil gegenüber Komplettverbot und Komplettlegalisierung zu bieten. Für alle beteiligten ist es scheiße, aber am allermeisten für die Sexarbeiter und -arbeiterinnen.
Ich weiß das Modell ist unter jungen, sich selbst als progressiv bezeichnende, Frauen beliebt, aber ich kein beim besten Willen nicht verstehen wieso. Allein aus Empathie schon nicht.
Was für Alternativen haben sich denn als akzeptabel herauskristallisiert? Klar hat jeder Mensch körperliche Selbstbestimmung und sollte selbst entscheiden dürfen, ob man sich verkauft aber in der Realität konnte man legale Prostitution nie von organisierter Kriminalität trennen.
Wow, das erste Mal dass etwas gutes von denen kommt
Nur der Staat darf Dich ficken und Geld dafür nehmen.
Sogar paar freunde waren teil meines klientes hahaha
Ich habe nie die ganze Aufregung verstanden. Wenn die Dienstleistung freiwillig angeboten wird, sehe ich keinen Unterschied darin, ob der Chiropraktiker den Rücken oder der Sexarbeiter die Geschlechtsteile massiert.
Entsprechende Regeln (Arbeitsschutz, Hygiene, Mindestlohn, Arbeitszeiten, etc.) müssen festgelegt werden. Dann kann Mann/Frau sich anstellen lassen oder Selbstständiger sein. Kontrollen wie bei ähnlichen Unternehmen zur Einhaltung der Vorgaben müssen vorgenommen werden und alles ist gut.
Ich glaube, ich verstehe das Maimai nicht ganz.
Ich bin auch kein Freund des nordischen Modells und ebenso kein Freund der CDU.
Aber ich verstehe nicht, was du unter einem “Prostitutionsverbot” verstehst, wenn es weder die Freier ebstrafen noch die SexarbeiterInnen in die Kriminalität drängen soll. Wenn man was verbietet, muss man es ja durchsetzen, das heißt, mindestens eine Partei wird man bestrafen müssen. Ich meine das überhaupt nicht zynisch, abe rvielleicht kannst du erklären,w as du darunter verstehst.
Ich bin persönlich btw gegen ein Verbot. Eine Arbeit verbieten, für die es Angebot und Nachfrage gibt, erscheint mir nicht zielführend. Kurzfristig halte ich bessere Arbeitsgedingenungen als staatliche Verordnung für sinnvoll, langfristig einen allgemeinen Ausbau des Sozialstaates einerseits und eine offenere und organisiertere Migrationspolitik andererseits.
Die meisten Probleme rund um Sexarbeit brechen sich für mich runter auf: “ökonomische Umstände hindern mich einer freien Berufswahl” und “organisierte Kriminalität nutzt meinen Status als illegale Person aus.” Und das sind letztendlich keine Sexarbeit-Probleme sondern ein Kapitalismusproblem und ein Ausgrenzungsproblem.
Konsent ist nicht käuflich