Meine Tochter soll nicht umsonst gestorben sein

by leaveanimalsalone

8 comments
  1. Einfach nur unfassbar und traurig. Die Strafen sind einfach viel zu gering…

  2. > Aber selbst wenn sie stimmen würde, könnten wir so jemanden wirklich wieder auf die Straße lassen? Jemand, der angeblich grüne Ampeln sieht, wo eigentlich 4 rote sind, hat doch im Straßenverkehr nichts verloren. Und trotzdem soll er, wenn es nach dem Willen der Staatsanwaltschaft und des Richters geht, sofort bzw. in 6 Monaten wieder Auto fahren dürfen. Und wir sprechen hier von Fahrzeugen aller Klassen. Das heißt also, selbst wenn man ihm seine Geschichte glaubt, müsste zumindest ein lebenslanges Fahrverbot ausgesprochen werden.

    Das ist es, was ich so unglaublich an diesem Fall finde. Ob es nun eine mehrjärige Gefängnisstrafe hätte sein müssen – dahingestellt. Punitivität führt ja nicht unbedingt zur Rehabilitierung. Aber jemandem, der so offensichtlich nicht für den Straßenverkehr geeignet ist, nicht auch die Fahrerlaubnis lebenslang zu entziehen, das ist für mich einfach unverständlich.

  3. Hätt der Vater dem Täter Mal etwas Cannabis untergejubelt, würde die Führerscheinbehörde die Fahrtauglichkeit sofort anzweifeln.

  4. Strafen sind generell für viele Sachen viel zu gering. Vor allem wenn es dabei um Menschen geht und nicht um Geld. Für einige Taten sollten die Täter sich nie wieder sicher, aufgehoben und akzeptiert fühlen. Diese Menschen verdienen nur Schmerz und Leid, dass was sie ihren Opfern angetan haben.

  5. Also ich glaube dem Angeklagten schon, dass er seitdem selbst depressiv ist, würde mir auch so gehen wenn ich im Straßenverkehr jemanden töte, egal welchen Alters.

    >Gleichzeitig hatte er aber schon einen Vorschlag bezüglich des Strafmaßes – eine Geldstrafe – und wollte direkt seinen Führerschein wieder mitnehmen.

    Das verstehe ich wiederum nicht. Wie kann man nach sowas so um seinen Führerschein kämpfen und wieder fahren wollen?
    Da fällt es mir auch schwer zu glauben, dass er nicht wieder so leichtsinnig fahren würde und das gilt es ja zu vermeiden.

  6. Gerade macht meine Stadt eine Umfrage, ob die Anwohner zone 30 wollen. Gleichzeitig wurde ein Zettel eingeworfen, der behauptet, dass das dadurch unsicher würde. Angeblich sieht das die Polizei und die Stadt auch so. Weil dann rechts-vor-links gilt.

    Und es soll auch lauter sein, weil dann mehr gebremst wird.

    So ein Misst

  7. Bedrückend ist auch, dass Opfern immer noch nicht ausreichend geholfen wird. Das ist eine Schande.

  8. Das alles macht mich so unfassbar traurig und wütend. Ich bin Vater eines Jungen in dem Alter, ich kenne die Stelle an der Louisa getötet wurde. Ich fahre seit Jahren jeden Tag zwei Mal hier lang. Ich hasse diese Strecke. Es ist eine Rennstrecke. 60 km/h sind dort erlaubt. Daran hält sich aber niemand und in den Stoßzeiten wird gerast ohne Ende, damit man die Zeit aufholen kann, die man an den anderen Ecken der Landsberger Allee durch die viel zu vielen Autos verloren hat. Auch diese Ampel kenne ich sehr gut.

    An der entsprechenden Stelle wurde die Geschwindigkeit nun von 60 km/h auf 50 km/h gedrosselt. Hat sich dadurch was geändert? Nein.

    Was geht nur in solchen Menschen vor? Hätte ich jemandem mit meinem Auto getötet, würde ich mich nie wieder ans Steuer setzen wollen. Ich würde nicht auf die Idee kommen meinen Führerschein wieder einfordern zu wollen. Ein Kind ist tot. Meinetwegen. Ich würde jede Strafe und jede Konsequenz akzeptieren, weil ich ein Leben ausgelöscht und viele Leben zerstört habe.

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