Lebensmittelpreise werden sich auch nicht mehr (nach unten) ändern. Egal was die Inflation macht.
Damit die Preise sinken, müsste die Inflation negativ werden.
Ist das nicht irgendwie naheliegend? “Sinkende Inflation” heißt ja nicht das irgendwas günstiger wird. Es wird nur langsamer teurer.
Für sinkende Preise bräuchte man eine Deflation…
>Besonders Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (13,4 Prozent), Brot und Getreideerzeugnisse (10,9 Prozent), Obst (9,6 Prozent) sowie Fisch (8,6 Prozent) verteuerten sich stark.
Irreführender Titel. Die Preise bleiben nicht, sondern ziehen bei Lebensmitteln noch viel stärker an. Deswegen ist die gefühlte Inflation vermutlich viel höher.
Das ist ja komisch, wie kann das denn sein, das ist ja komisch
Konzerne sind gierig: überraschtes Pikachu Gesicht
Konsumenten müssen entsprechend reagieren und weniger kaufen damit Unternehmen Preise wieder angleichen. Wenn wir weiterhin alles kaufen zu unfairen Preisen dann gibt es auch keinen Grund Preise zu senken. Oder?
Klar, sonst wäre es keine Inflation, sondern eine Deflation. So lange wir Inflation haben, werden die Preise immer weiter steigen. Und die EZB strebt auch generell eine Inflation von 2% an.
Würden die Lebensmittel nicht teuer blieben hätten wir ja auch Deflation.
Frag mich wer sich solche bescheuerten Headlines immer ausdenkt.
Die Sachen werden auch nur “billiger” wenn eine Deflation stattfindet. Wir reden hier über eine Verlangsamung der Teuerung.
Das ist fast wie beim Staat wenn vom Sparen die Rede ist. Dann wächst das Defizit etwas weniger schnell an.
“Sie dachten die Geschichte, in der die Lebensmittel mit sinkender Inflationsrate günstiger werden, sei wahr?
Da haben wir ihnen wohl einen Bären aufgebunden!
Ihr Jonathan Frakes.”
Was ich so bei netto und Aldi höre, ist, dass die LKW Fahrer alle reihenweise streiken, wovon man in der Presse überhaupt nichts liest. Deshalb steht man vor leeren Regalen. Ich würde behaupten, dass die Leute sich nur für die günstigeren Produkte entscheiden, wenn die auch verfügbar sind. Bis dahin ist man irgendwie froh, wenn überhaupt was da ist
Danke Scholz
Also ich hab teils günstigere Lebensmittel gesehen. Rewe hat einige Produkte die genauso groß sind, aber jetzt wieder weniger kosten.
Als Beispiel fällt mir Buko Frischkäse ein. 2,19€> 1,99€. Für einige Chips-Sorten gilt dasselbe.
Immerhin ein kleiner Lichtblick.
Die Städte werden immer lauter, obwohl die Erde sich erwärmt. Finde den Fehler.
Hat bei n-tv der Praktikant wieder die Chefredaktion übernommen?
22 comments
Lebensmittelpreise werden sich auch nicht mehr (nach unten) ändern. Egal was die Inflation macht.
Damit die Preise sinken, müsste die Inflation negativ werden.
Ist das nicht irgendwie naheliegend? “Sinkende Inflation” heißt ja nicht das irgendwas günstiger wird. Es wird nur langsamer teurer.
Für sinkende Preise bräuchte man eine Deflation…
>Besonders Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren (13,4 Prozent), Brot und Getreideerzeugnisse (10,9 Prozent), Obst (9,6 Prozent) sowie Fisch (8,6 Prozent) verteuerten sich stark.
Irreführender Titel. Die Preise bleiben nicht, sondern ziehen bei Lebensmitteln noch viel stärker an. Deswegen ist die gefühlte Inflation vermutlich viel höher.
Das ist ja komisch, wie kann das denn sein, das ist ja komisch
Konzerne sind gierig: überraschtes Pikachu Gesicht
Konsumenten müssen entsprechend reagieren und weniger kaufen damit Unternehmen Preise wieder angleichen. Wenn wir weiterhin alles kaufen zu unfairen Preisen dann gibt es auch keinen Grund Preise zu senken. Oder?
Klar, sonst wäre es keine Inflation, sondern eine Deflation. So lange wir Inflation haben, werden die Preise immer weiter steigen. Und die EZB strebt auch generell eine Inflation von 2% an.
Würden die Lebensmittel nicht teuer blieben hätten wir ja auch Deflation.
Frag mich wer sich solche bescheuerten Headlines immer ausdenkt.
https://youtu.be/vp9hw9tRSpM?si=qqduS6CfzWCKB1Wk
Die Lebensmittel die am teuersten geworden sind seit 2020 sind: Zucker, pflanzliche Fette und Mehl am meisten gestiegen mit mehr als 40%.
Mehl und Fette wurden vor dem Krieg viel aus der Ukraine importiert. Bei Zucker sind die Ernten ausgefallen und die Zölle auf Import sind hoch.
Frisches Obst und Gemüse ist im vergleich nur bei 15%.
Dabei sind die Öl kosten/ Lieferkosten deutlich gestiegen
interessant dass heute gerade das in r/europe gepostet wurde:
https://old.reddit.com/r/europe/comments/17qhsvk/czech_pm_goes_shopping_in_bavaria_finds_that/
Als ob nich *Irgendwas* billiger werden würde.
Jeden Tag gefühlt die gleiche News…
Die Sachen werden auch nur “billiger” wenn eine Deflation stattfindet. Wir reden hier über eine Verlangsamung der Teuerung.
Das ist fast wie beim Staat wenn vom Sparen die Rede ist. Dann wächst das Defizit etwas weniger schnell an.
“Sie dachten die Geschichte, in der die Lebensmittel mit sinkender Inflationsrate günstiger werden, sei wahr?
Da haben wir ihnen wohl einen Bären aufgebunden!
Ihr Jonathan Frakes.”
Was ich so bei netto und Aldi höre, ist, dass die LKW Fahrer alle reihenweise streiken, wovon man in der Presse überhaupt nichts liest. Deshalb steht man vor leeren Regalen. Ich würde behaupten, dass die Leute sich nur für die günstigeren Produkte entscheiden, wenn die auch verfügbar sind. Bis dahin ist man irgendwie froh, wenn überhaupt was da ist
Danke Scholz
Also ich hab teils günstigere Lebensmittel gesehen. Rewe hat einige Produkte die genauso groß sind, aber jetzt wieder weniger kosten.
Als Beispiel fällt mir Buko Frischkäse ein. 2,19€> 1,99€. Für einige Chips-Sorten gilt dasselbe.
Immerhin ein kleiner Lichtblick.
Die Städte werden immer lauter, obwohl die Erde sich erwärmt. Finde den Fehler.
Hat bei n-tv der Praktikant wieder die Chefredaktion übernommen?