Ich finde solche Vorschläge (10%-25%) schon recht frech und fühle mich direkt genötigt. Dann wird Trinkgeld geben nicht mehr als netter Bonus gesehen, sondern als Pflicht. Dann wird es halt schon unangenehm.
> “Möchten Sie Trinkgeld geben?” Wer in der hippen Bäckerei in der Berliner Hermannstraße so direkt fragt, ist kein selbstbewusster Verkäufer, sondern ein Kartenlesegerät.
Trinkgeld beim Bäcker? Was kommt als nächstes? Trinkgeld bei Aldi?
Hat das schon jemand von euch auch gesehen, dass man aufn Display explizit das Trinkgeld ablehnen muss?
Das ich Trinkgeld mit Karte geben kann, kannte ich schon, aber die Funktion noch nicht.
In einem Restaurant gebe ich Selbstverständlich immer Trinkgeld.
Hier hab ich aber auch das Gefühl, dass sich die Geister scheiden.
Wieviel gebt ihr denn? Rechnet ihr nach % oder Rundet ihr beispielsweise, unabhängig vom Preis “auf”? Manche machen es aber nicht vom Preis, sondern der Häufigkeit, wie oft die Bedienung was gebracht hat, abhängig.
Auf jeden Fall in einer Bäckerei, gebe ich kein Trinkgeld, wenn es Selbstbedienung ist. Wie seht ihr das?
Bei solchen Geräten konsequent ablehnen!
Wenn sich der Quatsch erstmal etabliert haben wir hier ruck zuck Zustände wie in den USA, wo man nicht mal mehr tanken gehen kann ohne nach Trinkgeld angebettelt zu werden.
Wer gibt denn beim Bäcker Trinkgeld?
und dann geben die oh-so-hippen Läden (wie ein bestimmter Laden mit veganen Donuts in Berlin) das Trinkgeld nicht mal weiter an die Mitarbeitenden…
„Wer in der hippen Bäckerei in der Berliner […]“
Ach so, deswegen.
Das Trinkgeld zukünftig vermehrt digital einzusammeln macht es nachweisbarer. Mich wundert, dass die Begünstigten das gut finden. Das Trinkgeld wird dann kaum einen persönlichen Bezug haben und muss damit sogar versteuert werden. Wie im Artikel erwähnt, verdient auch der Anbieter des Kartenzahlungssystems mit. Am Ende könnten aus den 20% auf dem Display wieder unter 10% netto in der Tasche werden. Die Hälfte “schenkt” man dann dem Staat und Unternehmen.
> Praktisch oder aufdringlich?
Echt jetzt? Das muss man fragen?
Und was die Heilung angeht: laut sein! “Zwei Sterne Abzug weil das aktive Fragen nach Trinkgeld das Gefühl der Gastlichkeit erheblich gemindert hat”
Sonst sehen die Leute die das machen nämlich nur dass es *anteilig* mehr Trinkgeld gibt, aber nicht dass sie Kunden brüskieren
Ich gebe meinem pizzalieferanten gerne mal einen Euro wenn ich Kleingeld daheim habe. Sobald ich aber während des bezahlvorgangs gefragt werde gibt’s garnichts mehr. Nicht über lieferando und nicht im Lokal auf dem Kartengerät
Trinkgeld gehört wie Schwarzarbeit verboten. Vielleicht noch der Kompromiss, dass das auf dem Kassenzettel auftauchen muss und versteuert wird.
Erst, wenn die Trinkgeldkultur zum erliegen kommt, fangen die Arbeitnehmer an, den entspr. Lohn einzufordern. Ohne Verbot liegt das Problem der gerechten Bezahlung beim Arbeitnehmer (und dem Kunden) nicht bei AG, wo es eigentlich hingehört.
Man bezahlt für eine Dienstleistung – sollte der Service toll sein, geht man deswegen dort wieder hin aber sollte nur deswegen kein Trinkgeld geben.
Das ist Schmarotzertum in seiner widerlichsten Form.
Beim Ablehnen immer laut und deutlich “Schmarotzer!” fluchen.
Ich finde es eigentlich super, wenn 10/15/20/25 % als Vorschlage habe. Dann habe ich kein schlechtes Gewissen, sondern gebe sogar aus voller Überzeugung kein Trinkgeld.
Sobald ich mich genötigt sehe lehne ich konsequent ab. Und es kann auch gut passieren dass ich den Laden dann generell meide.
Ob ich mich da genötigt sehe weiss ich noch nicht. Hängt von dem Service, dem Preis und den Höhen der Vorschläge ab.
Der Traum der Kapitalisten: Das Geschäftsrisiko auf die Mitarbeiter auslagern. Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. In diesem Fall, indem die Kunden eben für das Auskommen der Angestellten aufkommen müssen.
In den USA ist das schon Realität und je stärker die Trinkgelder auch hierzulande steigen, desto mehr steigt die Motivation, steigende Löhne mit Hinweis auf die großzügigen Trinkgelder abzulehnen. Zumal es bei Trinkgeldern keine Sozialabgaben und Steuern gibt, also auch keinen Arbeitgeberanteil.
Da kann man nur dazu raten, konsequent “Nein!” zu sagen, gerade auch für die Angestellten.
Klar, beim Bäcker wo man Glück hat überhaupt bedient zu werden, von einer grimmigen Verkäuferin abgefertigt wird, während sie noch mit der Kollegin labert, dann für ein halbes Brot und 3 Brötchen 5 Euro abgenommen bekommt gibt man doch gerne noch 10% Trinkgeld. Hilfe. Wenn ich nicht am Tisch bedient werde, gebe ich eigentlich nie Trinkgeld. Bei Trinkgeld übers Lesegerät habe ich auch immer große Zweifel, dass das wirklich an die Angestellten in der bestimmten Schicht ausgezahlt wird. Daher habe ich immer ein paar Euro bar, um demjenigen direkt was zu geben. Es sollte aber immer eine freiwillige Sache sein und nicht abgefragt werden. Manch einer ist vielleicht froh, sich das Brot gerade noch zu leisten da bringt man doch auch Kunden in Verlegenheit mit.
Ich gebe SELBST immer gerne Trinkgeld. Ob es beim Bäcker, beim Friseur oder anderen Sachen wie McDonalds Servierer ist. ABER, wenn man es mir fast schon vorschreibt, dann defeated das den ganzen Sinn. Dann hab ich selbst kein Interesse irgendwie selbst Trinkgeld überhaupt zu geben
Ist so ziemlich genau das Selbe wie bei Lieferando
Am Ende jeder Bestellung wirst du auch “genötigt” Trinkgeld zu geben, während darüber steht wann das Essen kommt
Da gebe ich lieber dem Fahrer 2 Euro auf die Hand
Ich habe diese Auswahlmöglichkeiten bisher nicht gesehen, aber ich zahle auch eher selten mit Karte. Auf solch eine moralische Erpressung hätte ich keinen Bock, Trinkgeld gebe ich nur bar und in meinem Stammlokal, meinem Stammlieferdienst oder wenn ich woanders überdurchschnittlich zufrieden mit Service und Speise war. Ansonsten nicht.
Aufdringlich.
Frage: Möchten sie Trinkgeld geben?
Antwort: Nein, sie vielleicht?
Bald sinds hier US-Verhältnisse xD
Ich bin für so was zum Glück nicht empfänglich und sehe die Leute eh nie wieder (zumindest bisher in den USA) und gebe nix bzw. streiche den Tip einfach durch und schreibe die richtige Summe auf falls ein Trinkgeld nicht gerechtfertigt ist.
Ok, mach ich dann bei meinem Arbeitgeber auch. Am Ende des Monats zum Lohn nochmal 10-25% Trinkgeld /s
>Wer keins geben möchte, muss dann aktiv Nein sagen. Praktisch oder aufdringlich?
Ich drücke bei sowas sehr genüsslich und mit einem hörbaren Schnaufen auf “Kein Trinkgeld”
Sind wir schon Amerika?
Immer wenn mir “vorgeschlagen” wird Trinkgeld zu geben (in Deutschkand, nicht im Urlaub) gebe ich grundsätzlich nicht einen cent. Es ist eine Frechheit danach zu fragen und es sollte, jedenfalls meiner Meinung nach, eine freiwillige entscheidung bei außergewöhnlichem service sein. Ausserdem finde ich frech, dass es in der Gastronomie, wo jemand einfach nur seinen Job macht, normal ist Trinkgeld zu geben und der typ von der Müllabfuhr oder vom Schließdienst oder der Bademeister bekommt nichts. In Deutschland kann man ausserdem immer davon ausgehen, dass die Person mindestens den Mindestlohn bekommt.
Ein gutes Erlebnis war mal, als ich in der Bank war zum Geld abheben und der Sicherheitsdienst hat gerade die Türen der Filiale geschlossen. Da habe ich Ihm aus einer laune heraus auch 5€ Trinkgeld gegeben und Ihm gesagt dass das ja sonst keiner macht aber beim Restaurant etc. schon. Er hat sich sehr gefreut und war etwas erstaunt.
Sollen die Arbeitgeber besser zahlen wenn sie denken dass ihr Personal nicht genug übrig hat am Ende des Monats.
Trinkgeld ist grundsätzlich scheisse. Da stimme ich mit dem NGG, dem Finanzamt und den meisten Kunden überein.
Trinkgeld lohnt sich wahrscheinlich in wenige Berufen trotzdem massiv für den Angestellten solange die nicht irgendwie wieder direkt vom Chef eingesammelt werden. Wahrscheinlich:
* Sehr gut laufende nicht zu billige Bars
* Stripper oder sowas
* Dienstleistungen für extrem Reiche
Einem Kartenlesegerät gebe ich kein Trinkgeld.
Für Dienstleistungen wie ein Brötchen in eine Tüte einpacken 10% als unterste Möglichkeit anbieten? Also mein letzter Stand war, dass 10% im Restaurant schon ein Zeichen ist, dass man echt zufrieden war. Vielleicht ein paar Euro noch darüber hinaus geben – klar mach ich das mal. Aber 20-25%? Hab ich was verpasst?
Werden Trinkgelder eigentlich versteuert?
Also doch wieder zurück zum Bargeld.
Wer Trinkgeld gibt, finanziert die Ausbeutung von Angestellten.
Wer fragt, kriegt gar nichts.
In der Schweiz bezahlt man sowieso *immer* Trinkgeld, zumindest in der Gastro-Branche. Das ist per Gesetz im Preis drin.
Wer hier mehr als einfach nur aufrundet, macht etwaa grundlegend falsch.
Erst hatte die Gastro die Umsatzsteuer Senkung eingesackt, ohne das an die Kunden weiterzugeben. Jetzt wollen die Arbeitgeber Ihre Angestellten nicht mehr anständig bezahlen, sondern verlagern das auf die Gäste . Und ob diese sogenannten Trinkgelder auch wirklich die Angestellten bekommen ist fraglich.
Toll, wenn man bei der Rösterei seines Vertrauens im Vorbeigehen neue Bohnen kauft, um dann beim Bezahlen nach einem Trinkgeld gefragt zu werden…
Der Verkäufer würde nie fragen: “Haben Sie an Trinkgeld gedacht? Wie wäre es mit 10% oder gar 25%?
Wie schäbig.
Hab früher beim Cafe meiner Wahl gerne mal bisschen mehr gegeben, aber seitdem die da so ein Gerät haben, gebe ich nix mehr. Tja.
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Ich finde solche Vorschläge (10%-25%) schon recht frech und fühle mich direkt genötigt. Dann wird Trinkgeld geben nicht mehr als netter Bonus gesehen, sondern als Pflicht. Dann wird es halt schon unangenehm.
> “Möchten Sie Trinkgeld geben?” Wer in der hippen Bäckerei in der Berliner Hermannstraße so direkt fragt, ist kein selbstbewusster Verkäufer, sondern ein Kartenlesegerät.
Trinkgeld beim Bäcker? Was kommt als nächstes? Trinkgeld bei Aldi?
Hat das schon jemand von euch auch gesehen, dass man aufn Display explizit das Trinkgeld ablehnen muss?
Das ich Trinkgeld mit Karte geben kann, kannte ich schon, aber die Funktion noch nicht.
In einem Restaurant gebe ich Selbstverständlich immer Trinkgeld.
Hier hab ich aber auch das Gefühl, dass sich die Geister scheiden.
Wieviel gebt ihr denn? Rechnet ihr nach % oder Rundet ihr beispielsweise, unabhängig vom Preis “auf”? Manche machen es aber nicht vom Preis, sondern der Häufigkeit, wie oft die Bedienung was gebracht hat, abhängig.
Auf jeden Fall in einer Bäckerei, gebe ich kein Trinkgeld, wenn es Selbstbedienung ist. Wie seht ihr das?
Bei solchen Geräten konsequent ablehnen!
Wenn sich der Quatsch erstmal etabliert haben wir hier ruck zuck Zustände wie in den USA, wo man nicht mal mehr tanken gehen kann ohne nach Trinkgeld angebettelt zu werden.
Wer gibt denn beim Bäcker Trinkgeld?
und dann geben die oh-so-hippen Läden (wie ein bestimmter Laden mit veganen Donuts in Berlin) das Trinkgeld nicht mal weiter an die Mitarbeitenden…
„Wer in der hippen Bäckerei in der Berliner […]“
Ach so, deswegen.
Das Trinkgeld zukünftig vermehrt digital einzusammeln macht es nachweisbarer. Mich wundert, dass die Begünstigten das gut finden. Das Trinkgeld wird dann kaum einen persönlichen Bezug haben und muss damit sogar versteuert werden. Wie im Artikel erwähnt, verdient auch der Anbieter des Kartenzahlungssystems mit. Am Ende könnten aus den 20% auf dem Display wieder unter 10% netto in der Tasche werden. Die Hälfte “schenkt” man dann dem Staat und Unternehmen.
> Praktisch oder aufdringlich?
Echt jetzt? Das muss man fragen?
Und was die Heilung angeht: laut sein! “Zwei Sterne Abzug weil das aktive Fragen nach Trinkgeld das Gefühl der Gastlichkeit erheblich gemindert hat”
Sonst sehen die Leute die das machen nämlich nur dass es *anteilig* mehr Trinkgeld gibt, aber nicht dass sie Kunden brüskieren
Ich gebe meinem pizzalieferanten gerne mal einen Euro wenn ich Kleingeld daheim habe. Sobald ich aber während des bezahlvorgangs gefragt werde gibt’s garnichts mehr. Nicht über lieferando und nicht im Lokal auf dem Kartengerät
Trinkgeld gehört wie Schwarzarbeit verboten. Vielleicht noch der Kompromiss, dass das auf dem Kassenzettel auftauchen muss und versteuert wird.
Erst, wenn die Trinkgeldkultur zum erliegen kommt, fangen die Arbeitnehmer an, den entspr. Lohn einzufordern. Ohne Verbot liegt das Problem der gerechten Bezahlung beim Arbeitnehmer (und dem Kunden) nicht bei AG, wo es eigentlich hingehört.
Man bezahlt für eine Dienstleistung – sollte der Service toll sein, geht man deswegen dort wieder hin aber sollte nur deswegen kein Trinkgeld geben.
Das ist Schmarotzertum in seiner widerlichsten Form.
Beim Ablehnen immer laut und deutlich “Schmarotzer!” fluchen.
Ich finde es eigentlich super, wenn 10/15/20/25 % als Vorschlage habe. Dann habe ich kein schlechtes Gewissen, sondern gebe sogar aus voller Überzeugung kein Trinkgeld.
Sobald ich mich genötigt sehe lehne ich konsequent ab. Und es kann auch gut passieren dass ich den Laden dann generell meide.
Ob ich mich da genötigt sehe weiss ich noch nicht. Hängt von dem Service, dem Preis und den Höhen der Vorschläge ab.
Der Traum der Kapitalisten: Das Geschäftsrisiko auf die Mitarbeiter auslagern. Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. In diesem Fall, indem die Kunden eben für das Auskommen der Angestellten aufkommen müssen.
In den USA ist das schon Realität und je stärker die Trinkgelder auch hierzulande steigen, desto mehr steigt die Motivation, steigende Löhne mit Hinweis auf die großzügigen Trinkgelder abzulehnen. Zumal es bei Trinkgeldern keine Sozialabgaben und Steuern gibt, also auch keinen Arbeitgeberanteil.
Da kann man nur dazu raten, konsequent “Nein!” zu sagen, gerade auch für die Angestellten.
Klar, beim Bäcker wo man Glück hat überhaupt bedient zu werden, von einer grimmigen Verkäuferin abgefertigt wird, während sie noch mit der Kollegin labert, dann für ein halbes Brot und 3 Brötchen 5 Euro abgenommen bekommt gibt man doch gerne noch 10% Trinkgeld. Hilfe. Wenn ich nicht am Tisch bedient werde, gebe ich eigentlich nie Trinkgeld. Bei Trinkgeld übers Lesegerät habe ich auch immer große Zweifel, dass das wirklich an die Angestellten in der bestimmten Schicht ausgezahlt wird. Daher habe ich immer ein paar Euro bar, um demjenigen direkt was zu geben. Es sollte aber immer eine freiwillige Sache sein und nicht abgefragt werden. Manch einer ist vielleicht froh, sich das Brot gerade noch zu leisten da bringt man doch auch Kunden in Verlegenheit mit.
Ich gebe SELBST immer gerne Trinkgeld. Ob es beim Bäcker, beim Friseur oder anderen Sachen wie McDonalds Servierer ist. ABER, wenn man es mir fast schon vorschreibt, dann defeated das den ganzen Sinn. Dann hab ich selbst kein Interesse irgendwie selbst Trinkgeld überhaupt zu geben
Ist so ziemlich genau das Selbe wie bei Lieferando
Am Ende jeder Bestellung wirst du auch “genötigt” Trinkgeld zu geben, während darüber steht wann das Essen kommt
Da gebe ich lieber dem Fahrer 2 Euro auf die Hand
Ich habe diese Auswahlmöglichkeiten bisher nicht gesehen, aber ich zahle auch eher selten mit Karte. Auf solch eine moralische Erpressung hätte ich keinen Bock, Trinkgeld gebe ich nur bar und in meinem Stammlokal, meinem Stammlieferdienst oder wenn ich woanders überdurchschnittlich zufrieden mit Service und Speise war. Ansonsten nicht.
Aufdringlich.
Frage: Möchten sie Trinkgeld geben?
Antwort: Nein, sie vielleicht?
Bald sinds hier US-Verhältnisse xD
Ich bin für so was zum Glück nicht empfänglich und sehe die Leute eh nie wieder (zumindest bisher in den USA) und gebe nix bzw. streiche den Tip einfach durch und schreibe die richtige Summe auf falls ein Trinkgeld nicht gerechtfertigt ist.
Ok, mach ich dann bei meinem Arbeitgeber auch. Am Ende des Monats zum Lohn nochmal 10-25% Trinkgeld /s
>Wer keins geben möchte, muss dann aktiv Nein sagen. Praktisch oder aufdringlich?
Eine Frage, die sich niemand stellt.
[Schöne neue Welt](https://vid.pr0gramm.com/2023/10/28/5a19a26557c3358f.mp4)
Ich drücke bei sowas sehr genüsslich und mit einem hörbaren Schnaufen auf “Kein Trinkgeld”
Sind wir schon Amerika?
Immer wenn mir “vorgeschlagen” wird Trinkgeld zu geben (in Deutschkand, nicht im Urlaub) gebe ich grundsätzlich nicht einen cent. Es ist eine Frechheit danach zu fragen und es sollte, jedenfalls meiner Meinung nach, eine freiwillige entscheidung bei außergewöhnlichem service sein. Ausserdem finde ich frech, dass es in der Gastronomie, wo jemand einfach nur seinen Job macht, normal ist Trinkgeld zu geben und der typ von der Müllabfuhr oder vom Schließdienst oder der Bademeister bekommt nichts. In Deutschland kann man ausserdem immer davon ausgehen, dass die Person mindestens den Mindestlohn bekommt.
Ein gutes Erlebnis war mal, als ich in der Bank war zum Geld abheben und der Sicherheitsdienst hat gerade die Türen der Filiale geschlossen. Da habe ich Ihm aus einer laune heraus auch 5€ Trinkgeld gegeben und Ihm gesagt dass das ja sonst keiner macht aber beim Restaurant etc. schon. Er hat sich sehr gefreut und war etwas erstaunt.
Sollen die Arbeitgeber besser zahlen wenn sie denken dass ihr Personal nicht genug übrig hat am Ende des Monats.
Trinkgeld ist grundsätzlich scheisse. Da stimme ich mit dem NGG, dem Finanzamt und den meisten Kunden überein.
Trinkgeld lohnt sich wahrscheinlich in wenige Berufen trotzdem massiv für den Angestellten solange die nicht irgendwie wieder direkt vom Chef eingesammelt werden. Wahrscheinlich:
* Sehr gut laufende nicht zu billige Bars
* Stripper oder sowas
* Dienstleistungen für extrem Reiche
Einem Kartenlesegerät gebe ich kein Trinkgeld.
Für Dienstleistungen wie ein Brötchen in eine Tüte einpacken 10% als unterste Möglichkeit anbieten? Also mein letzter Stand war, dass 10% im Restaurant schon ein Zeichen ist, dass man echt zufrieden war. Vielleicht ein paar Euro noch darüber hinaus geben – klar mach ich das mal. Aber 20-25%? Hab ich was verpasst?
Werden Trinkgelder eigentlich versteuert?
Also doch wieder zurück zum Bargeld.
Wer Trinkgeld gibt, finanziert die Ausbeutung von Angestellten.
Wer fragt, kriegt gar nichts.
In der Schweiz bezahlt man sowieso *immer* Trinkgeld, zumindest in der Gastro-Branche. Das ist per Gesetz im Preis drin.
Wer hier mehr als einfach nur aufrundet, macht etwaa grundlegend falsch.
Erst hatte die Gastro die Umsatzsteuer Senkung eingesackt, ohne das an die Kunden weiterzugeben. Jetzt wollen die Arbeitgeber Ihre Angestellten nicht mehr anständig bezahlen, sondern verlagern das auf die Gäste . Und ob diese sogenannten Trinkgelder auch wirklich die Angestellten bekommen ist fraglich.
Toll, wenn man bei der Rösterei seines Vertrauens im Vorbeigehen neue Bohnen kauft, um dann beim Bezahlen nach einem Trinkgeld gefragt zu werden…
Der Verkäufer würde nie fragen: “Haben Sie an Trinkgeld gedacht? Wie wäre es mit 10% oder gar 25%?
Wie schäbig.
Hab früher beim Cafe meiner Wahl gerne mal bisschen mehr gegeben, aber seitdem die da so ein Gerät haben, gebe ich nix mehr. Tja.