
Einfach mal den Mund halten | Eine Studie legt nahe: Wer Menschen mit seltsamen Meinungen erreichen will, sollte ihnen zuhören, statt Vorträge zu halten – auch wenn das Kraft kostet.
by GirasoleDE

Einfach mal den Mund halten | Eine Studie legt nahe: Wer Menschen mit seltsamen Meinungen erreichen will, sollte ihnen zuhören, statt Vorträge zu halten – auch wenn das Kraft kostet.
by GirasoleDE
18 comments
Manchmal muss man Leute einfach laufen (reden) lassen.
Und ja, zuhören zu ertragen kann anstrengender sein, als selbst was zu sagen 😅
Klappt nur bei Leuten die noch nicht so fest gefahren sind.
ne sorry, ab nem bestimmten punkt ist die Jauche einfach nicht zu ertragen.
warum sollte ich zuhören wenn ich doch reden kann?
Hab ich versucht. Ein Reichsbürger hat 4 Stunden lang auf mich eingeredet.
Am Ende ist er seinen Müll losgeworden und ich war die nächsten Tage fassungslos.
Es ist als ob der Autor des Artikels noch niemals mit einem Hardcoreschwurbler interagiert hätte.
Ich komm gegen den GishGallop eh nicht an. Da kommen Sätze die sind nicht einfach inhaltlich falsch sondern absurd. Und ich kann kaum ansetzen zur freundlichen Korrektur da kommt der nächste Unsinn direkt nahtlos hinterher, und das geht stundenlang so weiter. Von klimawandelleugnung über pseudemedizin und giftimpfungen und mittlerweile Ausländer sind DAS Problem überhaupt und die grüne ökodiktatur da oben und und und … .
Das geliebte Menschen den ganzen verschwörungsstuss und Untergangsfantasien wirklich zutiefst glauben erschüttert mich nur noch, ich habe alle Kontakte dieser Art gekappt.
Der Autor sollte sich mal eine Woche lang die Kommentarsektion der Welt geben.
Weil Menschen mit seltsamen Meinungen ja auch bekanntermaßen offen für sachliche Diskussionen und Meinungsänderung sind. Klar gibt es welche, die wirklich nur etwas nicht verstehen und die naheliegendste Erklärung die sie finden konnten als eigene Meinung übernommen haben. Aber es gibt eben auch die vollkommen Verstrahlten, denen du wochenlang ununterbrochen zuhören und sanft kontra geben könntest und am Ende nichts außer einer Senkung des eigenen Lebenswillens erreicht hättest.
Okay, meine Mutter erzählt mir, dass die AfD die einzige Partei ist, die Deutschland noch retten kann.
Die Gründe? Weil sie ja nur die “guten” Ausländer reinlassen will, die GEZ abschaffen will, die Milliarden in die Ukraine lieber in Deutschland stecken will, “Gutes” für Arme tun will und weil die Baerbock ja nur Blödsinn labert, während Weidel ja studiert hat oder so.
Achso, nicht zu vergessen die ganzen Leute, mit denen ich mich tagtäglich unterhalten muss, und so einen Schwachsinn labern wie dass “die da oben” (außer AfD natürlich), uns ja eh nur alle verarschen. Und vor allem, warum fliegt die Baerbock von unseren Steuergeldern nach Amerika? Dafür würden diese Menschen ja keine Steuern zahlen. Und die Flüchtlinge erst, die bekommen alles in den Arsch geschoben. Kaum in Deutschland, zack, schon iPhone und ein ganzes Haus nur für sie, inklusive Bürgergeld, welches sie in die Ukraine überweisen.
Wie lange muss ich da noch zuhören? Oder ist der Sinn, dass ich diese Ansichten auch teilen soll?
In einem Gespräch wo man keinen Computer vor sich hat (damit beide die Quellen nachschauen können) ist das einzige was irgendwie hilft Fragen zu stellen und zwar so, dass sich derjenige selber widerspricht oder die Sinnlosigkeit hinter den Fragen indirekt bloßstellt (was sie immer tun). Die Person mag in dem Moment vielleicht immer noch nicht wirklich zugeben, dass es absolut unlogisch ist, aber was bleiben *kann* sind Zweifel am eigenen Weltbild.
Da die Zweifel dadurch von alleine entstehen, entsteht bei der Person nicht das Gefühl, dass ihr eine Meinung aufgezwungen wurde und es ist leichter selber das eigene Weltbild zu hinterfragen, als den Vorträgen der anderen zuzuhören.
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That said, ist natürlich effektiver bei Menschen für die man auch genug Zeit hat.
Haha nein.
Die Leute, die schon zu tief drin stecken, lassen sich eh nicht mehr bekehren. Stattdessen muss man genau hinschauen, wo genau der ganze Mist entsteht. Bild und andere Drecksseiten, aber auch jegliche Kommentarspalte, in die Leute ohne Konsequenzen Posten können.
Ne, fick Dein Geschwurble und halts Maul
Es ist vermutlich der Weg mit der besten Erfolgschance, aber die Chance ist trotzdem nicht groß.
Wenn es einem wirklich wichtig ist, z.b. bei Freunden oder Familie, muss man die Zeit+Energie investieren und bereit sein, ein Gespräch auf Augenhöhe zu führen.
Manchen Menschen muss ich nicht zuhören.
Beim letzten Gespräch wurde die Mondlandung geleugnet. Davor dass ja auch Juden Deutsche in Arbeitslager umgebracht haben. Das sollte wohl den Holocaust entschuldigen?
…. Bin da etwas laut geworden.
Das funktioniert nur bei Leuten die zwar eine seltsame Meinung haben aber nicht – oder noch nicht – in ihrer eigenen Welt leben. Letztere Gruppe erreicht man damit nicht, sondern gibt denen lediglich eine Plattform um ihren Müll los zu werden. Für andere Argumente sind die nicht zugänglich.