Selbstgemachter Rinderfond

by shogun143

4 comments
  1. Wer kennt das nicht. Man sieht in einem Rezept Rinderfond oder Bouillon und greift dann zum Maggipulver. Das ist am Ende aber nur viel Salz und mit echtem Fond kaum zu vergleichen. Deshalb habe ich mich einmal daran gemacht, echten Fond zu kochen.

    Zutaten:

    Rindermarkknochen 1 kg

    Beinscheibe 700 g

    Suppenfleisch 1,5 kg

    Zwiebeln 1 kg

    Sellerie 600 g

    Karotten 700 g

    Lauch eine Stange

    Lorbeerblätter 4

    Pfefferkörner

    Wacholderbeeren

    Pimentkörner

    Nelken

    So ein Fond ist eine super Resteverwertung. Es ist auch kein Problem, wenn das Fleisch schon ein paar Monate über dem MHD in der Tiefkühltruhe liegt oder das Gemüse nicht mehr so schön aussieht.

    Die Knochen etwas anbraten und dann den Topf mit dem restlichen Fleisch und Gemüse füllen. Wenn man alles gut abspült, sollte man die Schalen dran lassen. Grobe Würfel reichen völlig aus. Dann das Ganze mit kaltem Wasser auffüllen. Man sollte aber nur etwas mehr Wasser nehmen, als die Zutaten zusammen wiegen. Sonst wird der Fond später zu wässrig. Das Ganze einmal aufkochen lassen und den Schaum mit einer Schaumkelle abschöpfen. Sonst wird der Fond später trüb. Wenn kein Schaum mehr aufsteigt, gibt man die Gewürze dazu und lässt das Ganze etwa 4 Stunden auf kleiner Flamme ziehen. Am Ende sollte man die gesamte Flüssigkeit durch ein Tuch passieren.

    Bonus-Tipp: Man kann die Feststoffe ein zweites Mal mit Wasser aufgießen und ebenfalls 4 Stunden ziehen lassen. Dann hat man die Nachbrühe, auch Remouillage genannt. Diese ist bei weitem nicht so kräftig, eignet sich aber trotzdem für Gerichte, in denen andere Geschmackskomponenten dominieren, wie z.B. Boeuf Bourguignon oder zur Herstellung einer Demi Glace/Jus.

  2. Hast du den Fond geklärt und wenn ja, wie? Ich hatte es beim letzten Mal mit den Knochen zu gut gemeint und der Fond sieht sehr “unlecker” aus.

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