Mönchsberggarage: Baustart „heuer möglich“

6 comments
  1. >Die Bausstelleneinrichtung darf erst beginnen, wenn eine Kriechtierexpertin bestätigt, dass seit zwei Wochen keine Amphibien oder Reptilien mehr gefunden wurden.

    Hat grad zufällig wer lust in dem Zeitraum dort Amphibien auszusetzen?

  2. Klimawandel, Mobilitätsoffensive mit Klimaticket und Öffiausbau etc. Überall hört man Nachhaltig und Klimaschutz.

    In Salzburg alles egal! Wir bauen eine eh schon zu große Tiefgarage noch weiter aus, durch ein Naherholungsgebiet und Naturschutz. Wozu?

    Damit die Tiefgarage, bis auf 1 Monat im Sommer, eh immer leer steht. Ein vernünftiges Konzept für die Millionen an Touristen welche sowohl Sommer als auch Winter in die Stadt wollen, je nach Wetter, vernünftige P+R, vernünftige Öffis? Brauch ma alles ned.

    SO bekommt man den motorisierten Individualverkehr aus dem Stadtzentrum, wo würde man hinkommen wenn man plötzlich nicht mehr Staustadt #1 in Österreich wäre.

  3. Kompletter Schwachsinn. Aber die ÖVP macht wieder mal ÖVP-Sachen, von daher keine Überraschung.

    Was will man auch sonst von einem Bürgermeister erwarten, ~~der~~ dessen Frau eine eigene Fahrschule betreibt?

    Salzburg hat schon jetzt ein riesiges Verkehrsproblem und Stau ohne Ende. Was also tun? Natürlich noch mehr Autos ins Stadtzentrum holen! Einfach nur unglaublich…

  4. Ach ja, die ÖVP per Rückschritt in die Zukunft.

    Oida, sind wir kollektiv wirklich _so_ deppert, dass diese Gestalten nach wie vor in solche Ämter gewählt werden?

  5. Dann soll die ÖVP die Stadt gfälligst in Autoburg umtaufen. Wieviel grenzdebile Politik der ÖVP muss Salzburg noch ertragen? Autos rein, Liniennetz kompletz ruinieren anstatt zu verdichten/ausbauen ist für die ÖVP progressive Verkehrspolitik. Aber die Salzburger wissen ja nichts mit der Demokratie anzufangen

  6. Relevant: [https://www.derstandard.at/story/2000126265294/eine-radlstadt-die-einen-stock-in-die-speichen-bekommt](https://www.derstandard.at/story/2000126265294/eine-radlstadt-die-einen-stock-in-die-speichen-bekommt)

    Highlight:

    “Geld aus dem Radwegebudget fließt dafür auf Antrag der ÖVP in den vierspurigen Ausbau eines fehlenden Abschnitts der Münchner Bundesstraße. Für das Jahr 2021 gehen deshalb 500.000 Euro aus dem insgesamt zwei Millionen großen Radwegetopf in den Straßenausbau. 2022 werden es sogar 700.000 Euro sein. Obwohl der Radweg nur einen Bruchteil der Kosten für den Straßenbau ausmacht, wird der Anteil der Stadt komplett mit Radwegmitteln bezahlt.”

    ​

    Wenn aufgrund des Baus der Garage wo anders die Parkplätze gestrichen werden würden, um für mehr Platz auf / an Straßen zu sorgen (z.b. für Radwege oder Busspuren) würde das vielleicht ja noch irgendwo einen Sinn ergeben. Aber eigentlich kann man sich bei der aktuellen Verkehrspolitik nurnoch an den Kopf greifen.

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