Ostdeutschland: “Da denkst du doch nur: Ich geh jetzt. Ich geh jetzt sofort”

by Apfeltorten

8 comments
  1. Ich kenne die beschreibenen Gegenden durch die Familie und muss sagen die Analyse ist ziemlich fair und deckt sich mit meinen Beobachtungen. Dabei wirkt sie keineswegs arrogant wie die sonst typische Analysen. Vielleicht weil der Autor nach der Wende dort zu Schule gegangen ist.

  2. Ohh ein Artikel über Neonazis in Ostdeutschland. Toll dass das Thema endlich mal jemand aufgreift. Schaut man sich die erfolgreichen und präsenten Kader in der AfD an (Höcke, v. Storch, Weidel, Kalbitz, Chrupalla) kommen die sicher alle von dort, oder? Ach nee eigentlich nur letzterer. Im Vorstand auch nicht anders… Jaja der rechte Osten, angeführt von Eliten aus aller Herren ehemalige Westdeutschen Bundesländer.

    Ich will das Problem nicht klein reden, aber dieser ständige Fingerzeig oder in dem Fall Selbstgeißelung, auf der Landkarte, obwohl es offensichtlich kein reines Ostproblem ist und extrem rechte Positionen auch in Westdeutschland anschlussfähig sind, wird der Sache wenig gerecht.

  3. Ich muss ja sagen, ich mag diese vor allem auf “Gefühl” geschriebenen Artikel eigentlich nicht.

    Aber der ist wirklich gut. Er hat eine gewisse Nüchternheit, die durch Emotionen an genau den richtigen Stellen gestützt wird.

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    Vor allem: Der Artikel zeichnet kein hoffnungsloses Bild für Ostdeutschland, was für jemanden wie mich, der eigentlich schon eher in den östlichen Niederlanden als in Westdeutschland lebt, wirklich erfrischend ist. Weil alles was ich von hier mitbekomme ist “der Osten ist im Prinzip verloren, blühende Landschaften gibt es nur deshalb, weil nicht genug Menschen da sind um auf die Blumen zu treten.”

  4. Also in Leipzig lebt es sich schon ziemlich gut. Grundsätzlich in Studenten Städten.

  5. Das ist eigentlich so geil hier alles. Nicht so viele Leute, alles bißchen entspannter, auch nicht mehr soooo viel Armut wie in den Nullerjahren. Nur diese Nazischeiße nervt halt derbe ab.
    Mehr als wählen wüsst ich aber auch nicht was man machen kann.

  6. Als Südländer, der vor kurzem in die Gegend gezogen ist, wusste ich gar nicht dass es so schlimm ist…

  7. Kommt mir bekannt vor. Von unserem ehemaligen Abijahrgang lebt 5 Jahre später vielleicht noch ein Drittel in der Heimat.

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