> Für fast acht von zehn Befragten einer Studie der Evangelischen Kirche hat Religion keine oder nur wenig Bedeutung. Schon nächstes Jahr könnte der Anteil der christlich-konfessionell gebundenen Menschen in Deutschland unter 50 Prozent liegen. […]
> Die Konfessionslosen werden voraussichtlich Ende der 2020er-Jahre die 50-Prozent-Marke überschreiten und damit auch die absolute Bevölkerungsmehrheit stellen, wie Christopher Jacobi, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD bei der Vorstellung der Studie den 128 Delegierten des Kirchenparlaments erläuterte.
religion hat zu viel einfluss auf unsere gesellschaft. das merkt man ja auch die letzten monate in deutschland:
antisemitismus, vorurteile gegen muslime, gewalttaten, hass und spaltung. ich denke, es ist ein guter schritt wenn auch die mehrheit der christen sich von ihrer konfession lossagen, damit deutschland auf ganzer ebene säkular sein kann
Würde mich freuen, wenn ich nicht wüsste das Menschen sich halt was anderes aussuchen um sich gegenseitig fertig zu machen.
Das ist auch eine Geldfrage, warum soll ich denen 300€ im Monat geben?
Gut.
Es gibt auch gute Nachrichten, I like.
Dass es überhaupt noch Bedeutung hat wundert mich.
Der einzig richtige weg.
Gottlos diese Gesellschaft
Schön das sie einfach so, ohne Erläuterung, Ergebnisse veröffentlichen die aus kirchlich religiös, religiös distanziert und sekulär bestehen. Diese drei Antwortmöglichkeiten sind schon sehr interpretierbar. Ist ein Privatpraktizierender religiös-distanziert oder sekulär? Man könnte sekulär auch als Einstellung in Hinblick auf Kirche und Staat interpretieren und wie sollen nicht-Christen abstimmen? Religiös distanziert, sekulär?
Auch gibt es andere Umfragen, die weiterhin einen hohen Anteil an Gläubigen sehen, die aber eben privatpraktizierend bzw. ungelabelt sind. Eine treffendere Überschrift wär vielleicht Kirche verliert an Bedeutung, Glaube verändert sich.
Das letzte dürfte wohl am zutreffensten sein, da die meisten die aus der Kirche austreten, wohl ihren Glauben privat weiter machen wollen.
Wir brauchen eine Studie dafür?
Die Überschrift ist nicht korrekt. Religiösität ist in Deutschland auf einem Aufwärtstrend. Dazu gab es letztes Jahr eine Studie von der Uni Paderborn. Aus christlicher Sicht (wie es ja der Inhalt des Artikels korrekt erklärt) ist die Überschrift richtig, die Anzahl an religiösen Menschen ist in Deutschland allerdings steigend.
Ich bin für Glaubenslossagung in allen Kulturen … Der Glaube, ob religiös oder Wahnsinn, hat die Kriege dieser Welt zu verantworten. Größter Fehler der Menschen
r/GuteNachrichten
Gut.
Mindestens 500 Jahre zu spät, aber hey.
Wird ja auch langsam mal Zeit.
Interessant ist auch der Befund, dass in beiden Kirchen jeweils ein Drittel trotz Zugehörigkeit die Kirche kritisch sehen und noch einmal ein Drittel den Kirchen wenig Bedeutung zumessen, trotz glauben. Diejenigen, die der Kirche tatsächlich verbunden sind belaufen sich auf 4, bzw. 6 Prozent.
Das freut die anderen Religionen 😉
Höchste Zeit.
Jetzt muss das Gleiche auch noch mit den anderen (großen) Religionen passieren und wir sind auf dem Weg in eine bessere Welt.
besser ist das
Wobei die Studie ein wenig vermischt. Es wird in Katholische Kirche, ev. Kirche und ungläubig eingeteilt. Der Abgang von einer offenen, toleranten Landeskirche hin zu einer Erzkonservativen Freikirche zählt hier als von gläubig zu unreligiös.
Und ein kleiner Auszug aus der christlichen Bubble: die wirklich intoleranten Freikirchen haben einen extrem starken Zuwachs.
No Shit…
Ich bin noch nicht aus der Kirche ausgetreten, plane es aber nächstes Jahr endlich zu tun. Ich bin nicht Atheist. Ich bin irgendwo zwischen Agnostizismus und Heidentum. Ich interessiere mich schon für Spiritualität, kann mit den abrahamitischen Religionen und generell organisierten Religionen nichts anfangen. Ich glaube auch nicht an die Bibel, den Koran etc. Meiner Meinung nach sollte Religion keinen Einfluss mehr auf unsere Politik, Gesellschaft etc. haben. Die Menschen dürfen gerne glauben was sie wollen, wie auch jeder die Hobbies verfolgen kann die er will etc. Es sollte jedoch Privatsache bleiben und nicht mit der Politik vermischt werden. Sowas wie religiöse Feiertage, Kirchensteuer, Sonntagsruhe, Tanzverbot etc. brauche ich nicht.
29 comments
> Für fast acht von zehn Befragten einer Studie der Evangelischen Kirche hat Religion keine oder nur wenig Bedeutung. Schon nächstes Jahr könnte der Anteil der christlich-konfessionell gebundenen Menschen in Deutschland unter 50 Prozent liegen. […]
> Die Konfessionslosen werden voraussichtlich Ende der 2020er-Jahre die 50-Prozent-Marke überschreiten und damit auch die absolute Bevölkerungsmehrheit stellen, wie Christopher Jacobi, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD bei der Vorstellung der Studie den 128 Delegierten des Kirchenparlaments erläuterte.
Endlich!!!
https://www.kirchenaustritt.de/
Gott sei dank. Ü
Schön, dass es auch mal gute Nachrichten gibt!
religion hat zu viel einfluss auf unsere gesellschaft. das merkt man ja auch die letzten monate in deutschland:
antisemitismus, vorurteile gegen muslime, gewalttaten, hass und spaltung. ich denke, es ist ein guter schritt wenn auch die mehrheit der christen sich von ihrer konfession lossagen, damit deutschland auf ganzer ebene säkular sein kann
Würde mich freuen, wenn ich nicht wüsste das Menschen sich halt was anderes aussuchen um sich gegenseitig fertig zu machen.
Das ist auch eine Geldfrage, warum soll ich denen 300€ im Monat geben?
Gut.
Es gibt auch gute Nachrichten, I like.
Dass es überhaupt noch Bedeutung hat wundert mich.
Der einzig richtige weg.
Gottlos diese Gesellschaft
Schön das sie einfach so, ohne Erläuterung, Ergebnisse veröffentlichen die aus kirchlich religiös, religiös distanziert und sekulär bestehen. Diese drei Antwortmöglichkeiten sind schon sehr interpretierbar. Ist ein Privatpraktizierender religiös-distanziert oder sekulär? Man könnte sekulär auch als Einstellung in Hinblick auf Kirche und Staat interpretieren und wie sollen nicht-Christen abstimmen? Religiös distanziert, sekulär?
Auch gibt es andere Umfragen, die weiterhin einen hohen Anteil an Gläubigen sehen, die aber eben privatpraktizierend bzw. ungelabelt sind. Eine treffendere Überschrift wär vielleicht Kirche verliert an Bedeutung, Glaube verändert sich.
Das letzte dürfte wohl am zutreffensten sein, da die meisten die aus der Kirche austreten, wohl ihren Glauben privat weiter machen wollen.
Wir brauchen eine Studie dafür?
Die Überschrift ist nicht korrekt. Religiösität ist in Deutschland auf einem Aufwärtstrend. Dazu gab es letztes Jahr eine Studie von der Uni Paderborn. Aus christlicher Sicht (wie es ja der Inhalt des Artikels korrekt erklärt) ist die Überschrift richtig, die Anzahl an religiösen Menschen ist in Deutschland allerdings steigend.
Ich bin für Glaubenslossagung in allen Kulturen … Der Glaube, ob religiös oder Wahnsinn, hat die Kriege dieser Welt zu verantworten. Größter Fehler der Menschen
r/GuteNachrichten
Gut.
Mindestens 500 Jahre zu spät, aber hey.
Wird ja auch langsam mal Zeit.
Interessant ist auch der Befund, dass in beiden Kirchen jeweils ein Drittel trotz Zugehörigkeit die Kirche kritisch sehen und noch einmal ein Drittel den Kirchen wenig Bedeutung zumessen, trotz glauben. Diejenigen, die der Kirche tatsächlich verbunden sind belaufen sich auf 4, bzw. 6 Prozent.
Das freut die anderen Religionen 😉
Höchste Zeit.
Jetzt muss das Gleiche auch noch mit den anderen (großen) Religionen passieren und wir sind auf dem Weg in eine bessere Welt.
besser ist das
Wobei die Studie ein wenig vermischt. Es wird in Katholische Kirche, ev. Kirche und ungläubig eingeteilt. Der Abgang von einer offenen, toleranten Landeskirche hin zu einer Erzkonservativen Freikirche zählt hier als von gläubig zu unreligiös.
Und ein kleiner Auszug aus der christlichen Bubble: die wirklich intoleranten Freikirchen haben einen extrem starken Zuwachs.
No Shit…
Ich bin noch nicht aus der Kirche ausgetreten, plane es aber nächstes Jahr endlich zu tun. Ich bin nicht Atheist. Ich bin irgendwo zwischen Agnostizismus und Heidentum. Ich interessiere mich schon für Spiritualität, kann mit den abrahamitischen Religionen und generell organisierten Religionen nichts anfangen. Ich glaube auch nicht an die Bibel, den Koran etc. Meiner Meinung nach sollte Religion keinen Einfluss mehr auf unsere Politik, Gesellschaft etc. haben. Die Menschen dürfen gerne glauben was sie wollen, wie auch jeder die Hobbies verfolgen kann die er will etc. Es sollte jedoch Privatsache bleiben und nicht mit der Politik vermischt werden. Sowas wie religiöse Feiertage, Kirchensteuer, Sonntagsruhe, Tanzverbot etc. brauche ich nicht.