Könnte ein großer Immobilienkonzern eigentlich ein geplantes Neubaugebiet wegklagen, da die mehr gebauten Wohnungen das Angebot erhöhen und daher die Preise, und damit auch die Miete, senken?
(Bzw sinken die Mieten dann ja nicht ist mir auch klar, bei einem Mehr auf der Angebotsseite kann man weitere Steigerungen nur nicht mehr so gut durchdrücken, da die Mieter eine Alternative haben)
Darauf erstmal die Bauanforderungen erhöhen
Der Markt regelt?
Wird sowieso nur gebaut was ich mir nicht leisten kann.
die baubranche (bestehend aus bauunternehmen als auch “projektentwicklern”) kennt nur zwei betriebszustände: boom und krise. dazwischen ist einfach nichts. kann also kein tragfähiges geschäftsmodell sein. funktioniert grundsätzlich auch nur mit lohndumping, schwarzarbeit und absurden mieten, sonst fällt die rendite am ende ja auch zu klein aus für die armen investoren.
Gedankenspiel von jemandem der keine Ahnung davon hat:
Wenn die wenigen Bauaufträge automatisch zu höheren Mieten führen würden, würde es sich doch auch automatisch rechnen jetzt zu bauen um in zwei Jahren die hohen Mieten abzugreifen.
Oder ist das etwa nur eine Lüge um wieder Subventionen abzugreifen.
Zweites Gedankenspiel:
Die Arbeiter müssen jetzt jeden Tag Überstunden arbeiten um die Arbeit zu schaffen, wenn nächstes Jahr aber ein Auftrag weniger rein kommt muss sofort Kurzarbeit angemeldet werden. Wieso wird nicht angefangen mit normaler Arbeitszeit zu rechnen um so die Bauphasen über die Durststrecke zu ziehen?
Oder wird von Haus aus mit Überstunden gerechnet und die Rendite auf den Rücken der Arbeiter erzeugt?
Als die Zinsen runter gegangen sind sind die Baupreise direkt hoch geschossen.
Jetzt wo sie wieder hoch gehen wird auf den gleichen Preisen beharrt an die man sich gewöhnt hat.
Das Geld von der Bank war billig und das haben sich die Baufirmen sehr gefallen lassen.
Ähnlich wie die Wirte die die Mehrwertsteuerabsenkung nicht weitergegeben haben aber jetzt wo sie wieder rauf geht natürlich ihre Preise erhöhen müssen.
Das Land nehmen mit den niedrigsten Vorschriften. Übersetzung: Das Land nehmen bei dem man am meisten Pfuschen kann.
Grunderwerbssteuer streichen. Ja klar damit die Bauträger die oft ja auch das Grundstück mit dazu verkaufen nicht zu hoch belastet werden und alles auf den Kunden umgewälzt wird.
Die ganze Branche hat auf Luxus gebaut weil man dort im Verhältnis viel mehr Gewinn hat im Vergleich zur Investition. Gibt genügend Luxusleerstand den sich keiner leisten kann.
Tja vielleicht wird es ja mal Zeit Bauland und Wohnung als das anzusehen was es auch ist: Nämlich eine Lebensgrundlage.
Es tut mir leid, aber ich kenne so einige Wohneigentümer und allen geht es vor allem darum gewinn zu erzielen.
Viele könnten Ihre Wohnungen für 200-300€ weniger vermieten, tun Sie aber nicht, weil mehr Gewinn.
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Könnte ein großer Immobilienkonzern eigentlich ein geplantes Neubaugebiet wegklagen, da die mehr gebauten Wohnungen das Angebot erhöhen und daher die Preise, und damit auch die Miete, senken?
(Bzw sinken die Mieten dann ja nicht ist mir auch klar, bei einem Mehr auf der Angebotsseite kann man weitere Steigerungen nur nicht mehr so gut durchdrücken, da die Mieter eine Alternative haben)
Darauf erstmal die Bauanforderungen erhöhen
Der Markt regelt?
Wird sowieso nur gebaut was ich mir nicht leisten kann.
die baubranche (bestehend aus bauunternehmen als auch “projektentwicklern”) kennt nur zwei betriebszustände: boom und krise. dazwischen ist einfach nichts. kann also kein tragfähiges geschäftsmodell sein. funktioniert grundsätzlich auch nur mit lohndumping, schwarzarbeit und absurden mieten, sonst fällt die rendite am ende ja auch zu klein aus für die armen investoren.
Gedankenspiel von jemandem der keine Ahnung davon hat:
Wenn die wenigen Bauaufträge automatisch zu höheren Mieten führen würden, würde es sich doch auch automatisch rechnen jetzt zu bauen um in zwei Jahren die hohen Mieten abzugreifen.
Oder ist das etwa nur eine Lüge um wieder Subventionen abzugreifen.
Zweites Gedankenspiel:
Die Arbeiter müssen jetzt jeden Tag Überstunden arbeiten um die Arbeit zu schaffen, wenn nächstes Jahr aber ein Auftrag weniger rein kommt muss sofort Kurzarbeit angemeldet werden. Wieso wird nicht angefangen mit normaler Arbeitszeit zu rechnen um so die Bauphasen über die Durststrecke zu ziehen?
Oder wird von Haus aus mit Überstunden gerechnet und die Rendite auf den Rücken der Arbeiter erzeugt?
Als die Zinsen runter gegangen sind sind die Baupreise direkt hoch geschossen.
Jetzt wo sie wieder hoch gehen wird auf den gleichen Preisen beharrt an die man sich gewöhnt hat.
Das Geld von der Bank war billig und das haben sich die Baufirmen sehr gefallen lassen.
Ähnlich wie die Wirte die die Mehrwertsteuerabsenkung nicht weitergegeben haben aber jetzt wo sie wieder rauf geht natürlich ihre Preise erhöhen müssen.
Das Land nehmen mit den niedrigsten Vorschriften. Übersetzung: Das Land nehmen bei dem man am meisten Pfuschen kann.
Grunderwerbssteuer streichen. Ja klar damit die Bauträger die oft ja auch das Grundstück mit dazu verkaufen nicht zu hoch belastet werden und alles auf den Kunden umgewälzt wird.
Die ganze Branche hat auf Luxus gebaut weil man dort im Verhältnis viel mehr Gewinn hat im Vergleich zur Investition. Gibt genügend Luxusleerstand den sich keiner leisten kann.
Tja vielleicht wird es ja mal Zeit Bauland und Wohnung als das anzusehen was es auch ist: Nämlich eine Lebensgrundlage.
Es tut mir leid, aber ich kenne so einige Wohneigentümer und allen geht es vor allem darum gewinn zu erzielen.
Viele könnten Ihre Wohnungen für 200-300€ weniger vermieten, tun Sie aber nicht, weil mehr Gewinn.