“Wohnungsbau bereits am Boden”: Baubranche warnt vor Stillstand ohne Klima-Milliarden

by Pfaffi13

9 comments
  1. Ich habe so richtig bock auf die Zukunft, bei den täglich guten Nachrichten /s

  2. Das ist nicht wirklich verwunderlich. Grundstücke sind sehr teuer, die Kommunen kommen mit dem ausweisen neuer Flächen nicht hinterher und bestehende Flächen werden häufig nicht genutzt, Nahverdichtung ist unbeliebt.

    Auch führen die immer weiter zunehmenden Bauvorschriften, die durch den Klimawandel und die Gesellschaft nötig sind, zu höheren Kosten. Es ist hier etwas paradox die Regeln anziehen zu wollen und sich dann zu fragen warum das bauen teurer ist als früher.

    Letztlich ist die Baubranche an sich nur noch wenig interessant für Investoren, der Staat ist gefragt. Luxusimmobilien sind mittlerweile auch zu teuer und Beispiele wie der Berliner Mietendeckel bzw. die Aussicht auf Enteignungen schrecken die Privatwirtschaft zusätzlich ab. Beim Staat fehlen Gelder und die Bauämter sind unterbesetzt bis zum geht nicht mehr, Handwerker gefragt wie selten und deshalb teuer.

    Eine gute Gesamtreform die diese multiplen Probleme angeht ist sehr schwierig und auch nicht in Sicht.

  3. “Haha, die Ampel hat ne Klatsche bekommen!”

    *irgendein CxU Hans*

  4. [In Deutschland existiert in Stegelitz eine Fabrik für serielle mittelgeschossige KfW-40-Mehrfamilienhäuser mit einer Kapazität von bis zu 30.000 Wohnungen im Jahr](https://www.reddit.com/r/Stadtplanung/comments/180ohhq/in_der_fertigungshalle_stegelitz_in_sachsenanhalt/). Bei diesen seriell hergestellten Mehrfamilienhäusern sind nicht die Kosten das Problem, sondern die Genehmigungsprozesse. Wenn Typengenehmigungen herausgegeben werden, dann zieht das Unternehmen mittelgeschossige Quartiere in der ganzen Bundesrepublik für 50.000 bis 60.000 Personen im Jahr hoch.

    Der Geschäftsführer der Howoge Ulrich Schiller will in zukünftigen Projekten in Berlin auf Tiefgaragen verzichten, damit die Howoge weiterhin Mehrfamilienhäuser bauen kann.

    Die Ideen zur Reduktion der Baukosten sind vorhanden. Die Frage ist nicht, ob wir Wohnungen bauen können, sondern ob wir Wohnungen bauen wollen.

  5. Warum ist eigentlich jede Branche ohne staatliche Hilfen immer direkt am Arsch, während der böse Staat mit all seinen Eingriffen gleichzeitig für alle Schwierigkeiten verantwortlich ist?

  6. Alle reden von Neubauten, können wir uns auch mal auf die Bestandsimmobilien konzentrieren? Davon haben wir jede Menge und teilweise mit katastrophaler Energieeffizienz.

  7. Ich glaub das ja alles noch so richtig.
    In den letzten Jahren hat die gesamte Menschheit zunehmend auf stimmungsmache und Übertreibungen gesetzt und mittlerweile hab ich das Gefühl man weiß nicht mehr, wie ernst die Lage wirklich ist.
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man ein ganzes Land innerhalb von 10 Jahren so gegen die Wand brettern kann.

  8. Noch vor nem Jahr wurde ich von kaum einem von mir kontaktierten Bauunterneher zurückgerufen. Die Bücher waren voll, auf popelige Privatkunden mit ihren kleinen fünfstelligen Aufträgenm hatte keiner Lust.

    Tja. Hab mir gemerkt wer mich besonders arrogant abserviert wird. Ich hoffe die jammern jetzt auch nochmal schön publikumswirksam.

Leave a Reply