
Mehr als die Hälfte der Geflüchteten, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland kamen, haben inzwischen einen Job. Eine Studie zeigt: Sie arbeiten zunehmend als Fachkräfte.
by dirksn

Mehr als die Hälfte der Geflüchteten, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland kamen, haben inzwischen einen Job. Eine Studie zeigt: Sie arbeiten zunehmend als Fachkräfte.
by dirksn
8 comments
Zusammengefasst arbeiten also 55% der männlichen und 16% der weiblichen zwischen den Jahren 2013 und 2020 nach Deutschland migrierten oder geflüchteten Menschen.
Ich finde an dem Artikel sehr komisch, dass erst von “Geflüchteten” und anschließend im “Methodenteil” von den Leuten, die im besagten Zeitraum zugezogen sind gesprochen wird, was zwei komplett unterschiedliche Paar Schuhe sind. Leider ist die Studie nicht veröffentlicht, weshalb man nicht schauen kann was davon denn nun untersucht wurde.
Wie lange dauert es wohl, bis die entsprechenden Parteien mit “Die Flüchtlinge nehmen dem hart arbeitenden Deutschen die Arbeit weg”-Narrativ kommen?
55% der Männer und 13% der Frauen gehen einer Arbeit nach. Ich freue mich natürlich über jeden der Arbeit hat aber das das als Erfolg zu verkaufen, ist schon ziemlich hartes Framing.
Arbeitslosenquoten von 45 bzw. 87 Prozent sind enorm hoch. Gesamtdeutschland hat aktuell 5,7%. Das zeugt auch von einem kulturellen Problem, das man irgendwie angehen muss. Die Zeiten, in denen 9 von 10 Frauen Hausfrauen seien konnten, sind vorbei. Das kann sich Deutschland auf Dauer nicht leisten.
[removed]
Hier der Kurzbericht aus 2020:
[https://doku.iab.de/kurzber/2020/kb0420.pdf](https://doku.iab.de/kurzber/2020/kb0420.pdf)
“Die Arbeitsmarktintegration der seit 2013 zugezogenen Geflüchteten erfolgt etwas schneller als bei denjenigen, die seit 1990 zugezogen sind. Abbildung A2 zeigt die **Wahrscheinlichkeit** der ersten Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in Deutschland von Geflüchteten im Verlauf von 60 Monaten nach dem Zuzug (zur Berechnungsmethode vgl. Infobox 2). Die seit 2013 zugezogenen Kohorten der Geflüchteten haben 46 Monate nach dem Zuzug die Schwelle überschritten, bei der die Hälfte von ihnen eine erste Erwerbstätigkeit in Deutschland
aufgenommen hat.”
Quellen der Zahlen: IAB-BAMF-SOEP-**Befragung** von Geflüchteten 2018 (seit 2013 zugezogene Geflüchtete) und der IABSOEP-Migrationsstichprobe 2015 und IEB (1990 bis 2013 zugezogene Geflüchtete).
Also wir haben hier eine Wahrscheinlichkeit der Arbeitsaufnahme, die 2020 berechnet wurde, auf Basis einer Befragung dieser Menschen, die aber die Sprache des Landes gar nicht verstehen. Daraus schreibt der Spiegel einen Artikel im Ende 2023. Wieso schreibt man sowas?
Wie wird eigentlich “Fachkraft” in diesem Kontext definiert? Haben diese Flüchtlinge eine deutsche oder anerkannte Ausbildung und führen dann die Arbeit aus, die sie auch gelernt haben? Oder gelten manche Tätigkeiten, unabhängig vom tatsächlichen Bildungsstand des Ausführenden, automatisch als “Fachkraft”?
Höchste Zeit für die Rechten ihre Meme’s umzuschreiben. Von “Ausländer beuten unseren Sozialstaat aus” zu “Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg”.
Hoffentlich haben die die PSD-Dateien noch nicht gelöscht.
Wie jetzt, wenn man als Geflüchteter endlich durch den ganzen Bürokratie Dschungel durch ist bekommt man eine Arbeitserlaubnis und man geht dann auch arbeiten?! Ich dachte immer die ganzen Flüchlinge liegen nur auf der faulen Haut und kassieren Geld was sie dann in ihre Heimat schicken. /s
Ich finds viel trauriger das immernoch nicht genug Geld investiert wird um es Leuten und Behörden einfacher zu machen die Leute anständig zu integrieren und ihnen auch das zu geben was sie möchten, ein normales Leben, wieso wird alles so extrem in die Länge gezogen bis man endlich an einem Punkt ankommt wo man auch arbeiten darf und sich integrieren kann.