Bürokratie in einer Nusschale: Regierungspräsidium Karlsruhe verbietet präventives tragen von Schutzmasken in Schulen

by Xyzjin

14 comments
  1. Stell dir vor deine Landesregierung will dir nach Ende einer beschissenen 2-jährigen Pandemie, in Anbetracht einer üblichen Winterwelle, das simpelste und wirksamste präventive Schutzmittel gegen luftubertragbare Krankheiten (egal ob jetzt Corona oder Grippe) verbieten während du stundenlang in einem Raum mit zig anderen sitzen musst….weil wegen Vermummungsverbot und IcH HaB Dazu NoCh KeiNE AnWeiSUNG BEKOmmeN!!!111!

  2. Kontrolle wichtiger als das Gemeinwohl, alles wie immer.

  3. VeRbOtSpArTeI

    ^(VerboSPARtei ist in Anbetracht der Finanzierungsproblematik auch witzig)

  4. Ahja. Gesundheitsschutz steht bekanntlich unter was genau?

  5. Lehrkraft: ich will Maske tragen, weil aktuell gefühlt jeder rumrotzt.

    RP Karlsruhe: Das ist verboten !!!1!1!1!1

    Lehrkraft: hier Krankmeldung

    RP Karlsruhe: surprised Pikachu

  6. Dürfen die das eigentlich? Können ja eher nicht einfach so Arbeitsplatzvorschriften überschreiben.

    Ahh …

    >Das Kultusministerium in Stuttgart erteilte diesem Verbot allerdings eine Absage. „Schulleitungen müssen den Schutz vulnerabler Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte ernst nehmen und entsprechende Vereinbarungen zum Tragen von Masken treffen“, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Ob das Regierungspräsidium das Verbot nun wieder zurücknehmen muss, blieb am Dienstag zunächst jedoch unklar.

  7. Ich sag mal so die Regelung ist nicht volkommen sinnlos, weil es schon nachweisbar ist, das Masken die Wahrnehmung von Emotionen erschweren und die soziale Interaktion beeinträchtigen können ([https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/552](https://www.medizin.uni-tuebingen.de/de/das-klinikum/pressemeldungen/552)). So wird es ewta in der Psychotherapie häufig als notwendig angesehen, zumindest teilweise Masken abzusetzen um eine engere Patienten-Therapeutenbindung zu erreichen. ([https://www.ptk-nrw.de/aktuelles/meldungen/detail/medizinische-gesichtsmaske-bei-psychotherapeutischen-behandlungen-informationen-fuer-geimpfte-und-genesene](https://www.ptk-nrw.de/aktuelles/meldungen/detail/medizinische-gesichtsmaske-bei-psychotherapeutischen-behandlungen-informationen-fuer-geimpfte-und-genesene)). Lehrer sind keine Therapeuten, aber auch hier ist es leichter aufmerksam zu bleiben, wenn man auch der nonverbalen Kommunikation folgen kann und persöhnliche Bindung hilft bei der Informationsaufnahme; eine engere persöhnliche Beziehung fördert die Motivation zu lernen ([https://www.moses-online.de/fachartikel-lernen-geht-nur-beziehung](https://www.moses-online.de/fachartikel-lernen-geht-nur-beziehung)). Es ist also nicht komplett sinnfrei. Gleichwohl fände ich eine Empfehlung und eigenes Ermessen deutlich angebrachter. Wenn die Lehrkraft sich nicht wohl fühlt und Angst hat anzustecken bzw. tatsächlich ansteckt beeinträchtig das natürlich auch die Lernerfahrung der Schüler; zudem ist die eigene gesundheit etwas sehr persöhnliches geradezu intim und ich finde an einen Eingriff im Sinne einer Pflicht sind hier schon hohe anforderungen zu stellen, soziale Bindungen können auch anders aufgebaut werden und Lehrer werden ja eher in Grippephasen Maske tragen wollen und nicht den ganzen Sommer über. Also im Ergebnis ist es schon eine serh ungeglückte Regelung; ich wollte nur darauf hinweisen, dass man es ein bisschen differenziert betrachten kann.

  8. Typisch deutsch halt.

    Würde die Maske trotzdem tragen wenn ich der Lehrer wäre. Wer auch immer versuchen würde mich aus dem Lehramt zu entfernen ist eine echte Ratte.

    Gesetze sind eine Sache aber für deren Durchführung braucht man auch einen Willen von Menschen.

  9. Einfach nur so kranke Bürokratieaffen am Werkeln da. Birne aus und irgendwelche Absätze zitieren.

Leave a Reply