Auftraggeber stoppt Mini-Atomkraftwerk – weil Solar- und Windenergie günstiger sind

by financeboy0

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  1. >Atomkraft, nein danke: In den USA ist ein Hoffnungsprojekt der Nuklearbranche zum Bau von Mini-Kernreaktoren (Small Modular Reactors, SMR) geplatzt, aus wirtschaftlichen Gründen.
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    >Das zwischen dem US-Unternehmen NuScale und dem Energieverbund UAMPS (Utah Associated Municipal Power Systems) vereinbarte Projekt sollte ab 2027 insgesamt 720 Megawatt sauberen Strom aus Kleinreaktoren bereitstellen, zu einem Preis von 55 Dollar pro Megawattstunde. Befürworter der Atomkraft hatten gehofft, dass das vom US-Energieministerium (DOE) subventionierte Vorzeigeprojekt die marode US-Atomindustrie wiederbeleben könnte.
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    >Doch die Kosten des Kraftwerks, das im US-Bundesstaat Idaho errichtet werden sollte, hatten sich zuletzt auf 9,3 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt. **Demnach würde der Strom aus dem NuScale-Kraftwerk 89 Dollar pro Megawattstunde kosten, etwa dreimal so viel wie Strom aus Wind- oder Solarenergie.**

  2. >»Wir sehen immer noch eine Zukunft für neue Kernkraftwerke«, sagte Mason Baker, Vorstandschef von UAMPS, dem Fachmagazin Science , »aber in naher Zukunft werden wir uns auf den Ausbau unserer Windkraftkapazitäten, die Nutzung von Solarenergie und auf Batterien konzentrieren.«

  3. >Im Fall des UAMP-Projekts hätten sich 80 Prozent der Mitglieder zu einer Abnahme des Stroms verpflichten müssen, um es wirtschaftlich zu machen. »Das war einfach nicht erreichbar«, sagte Hopkins in einer Telefonkonferenz: »Sobald man auf einem toten Pferd sitzt, steigt man schnell ab. Und genau da sind wir jetzt.«

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