Wer in den Ländern unterwegs war, aus denen viele unserer neuen Mitbürger stammen, den wundert das nicht.
es kann nie sicher genug sein aber wien ist schon kindergarten was kriminalität angeht
Also Frauen haben Angst allein rauszugehen und verhüllen sich zur Sicherheit, weil sie sich dann sicherer fühlen. Und die white-ribbon Initiative (Männer gegen Frauengewalt) präsentiert jetzt Plakate mit “Fairplay in der Beziehung” und Fußball-theme.
meidets lieber Neunkirchen. Ich bin nur dort überfallen worden, am hellichten Tag, ca 200m vor der Haustür. Hab ma immer dacht das würd ma in Wien passieren.
Stimmt halt ehrlich, auch wenn man downgevoted wird für die Meinung. Als Frau wird man immer wieder verfolgt, blöd angemacht, nicht in Ruhe gelassen, usw. Und wenn man es mal nicht selbst ist, der belästigt wird, hat man trotzdem keine Ruhe, weil grad irgendeiner in der U-Bahn rumschreit, mit Alkoholflaschen wirft oder ähnliches. Es kommt dann immer das Argument, dass es in anderen Städten schlimmer ist, was ich auch glauben und nachvollziehen kann, macht aber die Situation hier nicht besser.
Hab ich (selber Frau) weder je gemacht noch davon gehört dass sich andere Frauen gezielt mehr anziehen weil sie sich dadurch sicherer fühlen. Deckt sich überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen, und ich geh echt oft fort (ein, zwei Mal pro Woche locker).
Eklig angemacht wird man eh, das leugne ich gar nicht, aber zumindest in meinem Fall vor allem tagsüber. Weil da halt mehr Männer unterwegs sind als nachts, ist einfach eine Frage der Zahlen. Ich denk mir dass das immer die sind, die auf Reddit dann rummaulen dass man ja keine Frauen mehr ansprechen dürfe und nicht erkennen, dass sie Teil des Problems sind.
Da spielen halt viele Faktoren rein, die nicht mit einem simplen Verweis auf Statistiken zu entschärfen sind.
Einerseits ist mediale Berichterstattung enorm aktiv im Themenbereich Frauenmorde/Femizide. Dieses Thema ist wiederkehrend Schwerpunkt. Dazu kommt, in Anbetracht einer eher xenophoben Mehrheit im Land, das enorme Bedürfnis jeden Fall von Ausländergewalt gegen Einheimische zusätzlich zu betonen.
Dann haben wir eine seit der Pandemie nachweislich schlechter werdende Realsituation durch einheimische Täter, und zuletzt gerade online ist das Thema Gewalt gegen Frauen, die Vermittlung eines nonstop Belagerungszustands, die Geschichten von Stalkern, wahnsinnigen Mördern usw. quasi in beliebiger Intensität zu finden.
In Anbetracht dieses Dauerfeuers, und das in Kombination mit sowohl einheimisch konservativen Kräften, als auch gewisser importierter strenger Religionsauslegungen (nicht nur Islam, wenn man im 2. bezirk rumschauen möchte) die es zum ausdrücklichen Ziel gemacht haben, Frauen im öffentlichen Raum zu minimieren,ist es nicht weiter verwunderlich für mich, dass Frauen sich weniger sicher fühlen.
Unabhängig davon wie groß das individuelle Risiko ist kann das gar nicht anders aussehen.
Rein subjektiv gibts außerdem ein nicht unerhebliches Problem oben drauf, die “douchebro” Idioten die aus der Incel, Andrew Tate, MGTOW usw. Ecke kommen. Deren Existenz ist jetzt auch nicht mehr nur online.
Tipp an die damen: Rostiges stanleymesser für zusätzlichen giftschaden. Außerdem kann man die klinge schön abbrechen und stecken lassen.
Das ist aber auch nichts neues. Das war vor 20 Jahren auch schon so. Wird halt nur immer schlimmer
10 comments
Wer halb Kalkutta aufnimmt…
Wer in den Ländern unterwegs war, aus denen viele unserer neuen Mitbürger stammen, den wundert das nicht.
es kann nie sicher genug sein aber wien ist schon kindergarten was kriminalität angeht
Also Frauen haben Angst allein rauszugehen und verhüllen sich zur Sicherheit, weil sie sich dann sicherer fühlen. Und die white-ribbon Initiative (Männer gegen Frauengewalt) präsentiert jetzt Plakate mit “Fairplay in der Beziehung” und Fußball-theme.
meidets lieber Neunkirchen. Ich bin nur dort überfallen worden, am hellichten Tag, ca 200m vor der Haustür. Hab ma immer dacht das würd ma in Wien passieren.
Stimmt halt ehrlich, auch wenn man downgevoted wird für die Meinung. Als Frau wird man immer wieder verfolgt, blöd angemacht, nicht in Ruhe gelassen, usw. Und wenn man es mal nicht selbst ist, der belästigt wird, hat man trotzdem keine Ruhe, weil grad irgendeiner in der U-Bahn rumschreit, mit Alkoholflaschen wirft oder ähnliches. Es kommt dann immer das Argument, dass es in anderen Städten schlimmer ist, was ich auch glauben und nachvollziehen kann, macht aber die Situation hier nicht besser.
Hab ich (selber Frau) weder je gemacht noch davon gehört dass sich andere Frauen gezielt mehr anziehen weil sie sich dadurch sicherer fühlen. Deckt sich überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen, und ich geh echt oft fort (ein, zwei Mal pro Woche locker).
Eklig angemacht wird man eh, das leugne ich gar nicht, aber zumindest in meinem Fall vor allem tagsüber. Weil da halt mehr Männer unterwegs sind als nachts, ist einfach eine Frage der Zahlen. Ich denk mir dass das immer die sind, die auf Reddit dann rummaulen dass man ja keine Frauen mehr ansprechen dürfe und nicht erkennen, dass sie Teil des Problems sind.
Da spielen halt viele Faktoren rein, die nicht mit einem simplen Verweis auf Statistiken zu entschärfen sind.
Einerseits ist mediale Berichterstattung enorm aktiv im Themenbereich Frauenmorde/Femizide. Dieses Thema ist wiederkehrend Schwerpunkt. Dazu kommt, in Anbetracht einer eher xenophoben Mehrheit im Land, das enorme Bedürfnis jeden Fall von Ausländergewalt gegen Einheimische zusätzlich zu betonen.
Dann haben wir eine seit der Pandemie nachweislich schlechter werdende Realsituation durch einheimische Täter, und zuletzt gerade online ist das Thema Gewalt gegen Frauen, die Vermittlung eines nonstop Belagerungszustands, die Geschichten von Stalkern, wahnsinnigen Mördern usw. quasi in beliebiger Intensität zu finden.
In Anbetracht dieses Dauerfeuers, und das in Kombination mit sowohl einheimisch konservativen Kräften, als auch gewisser importierter strenger Religionsauslegungen (nicht nur Islam, wenn man im 2. bezirk rumschauen möchte) die es zum ausdrücklichen Ziel gemacht haben, Frauen im öffentlichen Raum zu minimieren,ist es nicht weiter verwunderlich für mich, dass Frauen sich weniger sicher fühlen.
Unabhängig davon wie groß das individuelle Risiko ist kann das gar nicht anders aussehen.
Rein subjektiv gibts außerdem ein nicht unerhebliches Problem oben drauf, die “douchebro” Idioten die aus der Incel, Andrew Tate, MGTOW usw. Ecke kommen. Deren Existenz ist jetzt auch nicht mehr nur online.
Tipp an die damen: Rostiges stanleymesser für zusätzlichen giftschaden. Außerdem kann man die klinge schön abbrechen und stecken lassen.
Das ist aber auch nichts neues. Das war vor 20 Jahren auch schon so. Wird halt nur immer schlimmer
Warum ist das jetzt so?