Oder den Mindestlohn erhöhen. Aber dann könnte man ja niemanden im Niedriglohnsektor ausbeuten
Das würde das Problem ja nur vergrößern.
Man hat aktuell nicht ausreichend Geld im Bundeshalt. Das Bürgergeld nicht zu erhöhen (keiner spricht vom Kürzen) würde ein paar Milliarden bringen, während eine Steuersenkung für niedrige Einkommen sogar noch Geld kosten würde, bzw. zu noch weniger Einnahmen führt.
Daher ist der Ansatz zu verstehen, auch gerade weil das Bürgergeld um ~10% steigt, bei einer Inflation von knapp 3% und da das Bürgergeld eh ein Fass ohne Boden ist, bei dem man auch schon die erhöhten Heizkosten zu tragen hat.
Das wäre ja zu einfach. Steuersenkungen? Die Mittelschicht und Geringverdiener entlasten? Die Reichen mehr besteuern? Ist doch wahnsinnig! Wer kommt denn auf solche Ideen!
Arbeitgeberfreundliche Politik in einem Land, in dem Arbeitgeber Schwierigkeiten haben kompetitiv zu wirtschaften (fehlende Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte, etc.) hat was von Endzeitstimmung. Noch mal denen bisschen die billigen Arbeitskräfte hin schieben, alles mitnehmen was geht und dann wird der Laden halt dicht gemacht. Klingt blöd, aber mikroökonomisch denken ja die Kapitalisten so, für die die FDP und CDU die makroökonomische Arbeit machen. Jeder der AfD wählt weil ja seit 2015 alles so schlimm ist in diesem Land wird sich noch wundern, denn es geht noch viel, viel schlimmer und hier sind ökonomisch inkompetente Ideologen am Werk, die eine Geschichte verfolgen. Viel Erfolg & gute Geschäfte!
Also ich weiss nicht was im Gesetz steht, aber ich weiss, was ich an Geld kriege und was mir diverse Bürgergeldrechner als meinen Anspruch angeben. Da liegt nicht viel dazwischen.
Faktisch bringt es jedoch wenig bis gar nichts, die Steuern auf niedrige Gehälter zu senken, da bis etwa 10.000 brutto keine Steuern anfallen und auch danach nur gering besteuert wird. Beispielsweise ein Singe, der 32 Stunden/Woche arbeiten geht und ca. 1664€ brutto zum Mindestlohn verdient. Zahlt am Ende monatlich 60€ Steuern. In Gegensatz dazu, aber 328€ Sozialversicherungsbeiträge, die an dem ersten verdienten Euro gezahlt werden müssen.
Oder noch besser, wir steigern den Mindestlohn und erhöhen die Steuern für Reiche, dann können wir uns endlich auch das Bürgergeld leisten und Menschen die auf Mindestlohn arbeiten bekommen trotzdem mehr 🙂 das wär’s doch Mal. Reiche Menschen werden das aushalten wenn sie sich das dritte Auto nicht leisten können
Vor allem ist das in einer Rezession wirtschaftlicher Selbstmord. Gerade Leute mit niedrigen Einkommen verkonsumieren quasi ihr gesamtes Geld und sorgen so für höheren Konsum.
Merz und Lindner sind einfach ökonomische Analphabeten.
“Arbeiten lohnt sich immer” ja wow, wirklich?
Es geht um die Differenz. Am Ende arbeitest du für ein paar hundert Euro mehr pro Monat 40 Stunden pro Woche, statt den ganzen Tag nichts zu tun.
Wilde Idee: Bürgergeld auf ein Jahr begrenzen. Und man hat nur Anspruch wenn man vorher 2 Jahre gearbeitet hat.
GFB auf 11k und AN-PB auf 2k. Senkt in geringen Lagen Steuerlast und reduziert Verwaltungsaufwand deutlich.
Das Problem ist, dass der Mindestlohn so niedrig ist, dass Geringverdiener oftmals so oder so kaum Steuern zahlen – bei Vollzeit Mindestlohn sind das nur etwa 150€, die bei einer Erhöhung des Grundfreibetrags noch rausgeholt werden können (und vorraussichtlich wird diese Summe so oder so von der Erhöhung nächstes Jahr geschluckt). Klar kann man jetzt argumentieren, dass das bei einem derartig niedrigen Einkommen eine ordentliche Summe ist, aber mit einer Erhöhung des Mindestlohns würde man zusätzlich auch noch die Steuereinnahmen erhöhen.
Einfach kringelig wie die Politik es schafft immer wieder verschiedene soziale Gruppen gegeneinander aufzuhetzen um so nie etwas machen zu müssen das wirklich einfach nur im Sinne des Volkes ist. Hauptsache den anderen geht es schlechter!!!!!1
Vom Bürgergeld kürzen verspricht man dich mehr Geld für den Staat nicht für Sozialhilfeempfänger.
Einerseits direkte Ersparnis da weniger gezahlt werden muss und andererseits macht es das Bürgergeld weniger komfortabel um so mehr Leute auf den Arbeitsmarkt zu bewegen. Sie man z.b. an der Arbeitsquote von Ukraniern in DE oder anderen Ländern.
Durch Arbeit hat man effektiv nicht immer mehr, da Arbeit auch Kosten verursacht. Man hat vllt nicht die Zeit zuhause billiger zu kochen, pendelkosten usw…
Und dann ist auch der Abstand ein Problem. Für 300€ mehr im Monat will man nicht arbeiten gehen. Rechnet euch mal den Stundenlohn aus
Gerade bei dem Beispiel merke ich, dass es zielführender und gerechter wäre, würde die Regierung mit uns statt über uns reden.
Niemand möchte, dass die, die keine Arbeit und kaum Geld haben, noch weniger haben, weil sich die Arbeit für die, die wenig bekommen, dadurch nicht mehr lohnt, weil sie ja keinen Cent mehr beim Arbeiten bekommen, wenn das Bürgergeld gekürzt wird.
Macht endlich Arbeitnehmerpolitik und nicht Arbeitgeberpolitik!
Manchmal frage ich mich, ob bei den Entscheidern das Hirn ausgezogen ist.
Bürgergeld abschaffen. System einführen dass nur wirklich arbeitsunfähigen Personen eine Grundsicherung gibt.
16 comments
Oder den Mindestlohn erhöhen. Aber dann könnte man ja niemanden im Niedriglohnsektor ausbeuten
Das würde das Problem ja nur vergrößern.
Man hat aktuell nicht ausreichend Geld im Bundeshalt. Das Bürgergeld nicht zu erhöhen (keiner spricht vom Kürzen) würde ein paar Milliarden bringen, während eine Steuersenkung für niedrige Einkommen sogar noch Geld kosten würde, bzw. zu noch weniger Einnahmen führt.
Daher ist der Ansatz zu verstehen, auch gerade weil das Bürgergeld um ~10% steigt, bei einer Inflation von knapp 3% und da das Bürgergeld eh ein Fass ohne Boden ist, bei dem man auch schon die erhöhten Heizkosten zu tragen hat.
Das wäre ja zu einfach. Steuersenkungen? Die Mittelschicht und Geringverdiener entlasten? Die Reichen mehr besteuern? Ist doch wahnsinnig! Wer kommt denn auf solche Ideen!
Arbeitgeberfreundliche Politik in einem Land, in dem Arbeitgeber Schwierigkeiten haben kompetitiv zu wirtschaften (fehlende Infrastruktur, qualifizierte Arbeitskräfte, etc.) hat was von Endzeitstimmung. Noch mal denen bisschen die billigen Arbeitskräfte hin schieben, alles mitnehmen was geht und dann wird der Laden halt dicht gemacht. Klingt blöd, aber mikroökonomisch denken ja die Kapitalisten so, für die die FDP und CDU die makroökonomische Arbeit machen. Jeder der AfD wählt weil ja seit 2015 alles so schlimm ist in diesem Land wird sich noch wundern, denn es geht noch viel, viel schlimmer und hier sind ökonomisch inkompetente Ideologen am Werk, die eine Geschichte verfolgen. Viel Erfolg & gute Geschäfte!
Also ich weiss nicht was im Gesetz steht, aber ich weiss, was ich an Geld kriege und was mir diverse Bürgergeldrechner als meinen Anspruch angeben. Da liegt nicht viel dazwischen.
Faktisch bringt es jedoch wenig bis gar nichts, die Steuern auf niedrige Gehälter zu senken, da bis etwa 10.000 brutto keine Steuern anfallen und auch danach nur gering besteuert wird. Beispielsweise ein Singe, der 32 Stunden/Woche arbeiten geht und ca. 1664€ brutto zum Mindestlohn verdient. Zahlt am Ende monatlich 60€ Steuern. In Gegensatz dazu, aber 328€ Sozialversicherungsbeiträge, die an dem ersten verdienten Euro gezahlt werden müssen.
Oder noch besser, wir steigern den Mindestlohn und erhöhen die Steuern für Reiche, dann können wir uns endlich auch das Bürgergeld leisten und Menschen die auf Mindestlohn arbeiten bekommen trotzdem mehr 🙂 das wär’s doch Mal. Reiche Menschen werden das aushalten wenn sie sich das dritte Auto nicht leisten können
Vor allem ist das in einer Rezession wirtschaftlicher Selbstmord. Gerade Leute mit niedrigen Einkommen verkonsumieren quasi ihr gesamtes Geld und sorgen so für höheren Konsum.
Merz und Lindner sind einfach ökonomische Analphabeten.
“Arbeiten lohnt sich immer” ja wow, wirklich?
Es geht um die Differenz. Am Ende arbeitest du für ein paar hundert Euro mehr pro Monat 40 Stunden pro Woche, statt den ganzen Tag nichts zu tun.
Wilde Idee: Bürgergeld auf ein Jahr begrenzen. Und man hat nur Anspruch wenn man vorher 2 Jahre gearbeitet hat.
GFB auf 11k und AN-PB auf 2k. Senkt in geringen Lagen Steuerlast und reduziert Verwaltungsaufwand deutlich.
Das Problem ist, dass der Mindestlohn so niedrig ist, dass Geringverdiener oftmals so oder so kaum Steuern zahlen – bei Vollzeit Mindestlohn sind das nur etwa 150€, die bei einer Erhöhung des Grundfreibetrags noch rausgeholt werden können (und vorraussichtlich wird diese Summe so oder so von der Erhöhung nächstes Jahr geschluckt). Klar kann man jetzt argumentieren, dass das bei einem derartig niedrigen Einkommen eine ordentliche Summe ist, aber mit einer Erhöhung des Mindestlohns würde man zusätzlich auch noch die Steuereinnahmen erhöhen.
Einfach kringelig wie die Politik es schafft immer wieder verschiedene soziale Gruppen gegeneinander aufzuhetzen um so nie etwas machen zu müssen das wirklich einfach nur im Sinne des Volkes ist. Hauptsache den anderen geht es schlechter!!!!!1
Vom Bürgergeld kürzen verspricht man dich mehr Geld für den Staat nicht für Sozialhilfeempfänger.
Einerseits direkte Ersparnis da weniger gezahlt werden muss und andererseits macht es das Bürgergeld weniger komfortabel um so mehr Leute auf den Arbeitsmarkt zu bewegen. Sie man z.b. an der Arbeitsquote von Ukraniern in DE oder anderen Ländern.
Durch Arbeit hat man effektiv nicht immer mehr, da Arbeit auch Kosten verursacht. Man hat vllt nicht die Zeit zuhause billiger zu kochen, pendelkosten usw…
Und dann ist auch der Abstand ein Problem. Für 300€ mehr im Monat will man nicht arbeiten gehen. Rechnet euch mal den Stundenlohn aus
Gerade bei dem Beispiel merke ich, dass es zielführender und gerechter wäre, würde die Regierung mit uns statt über uns reden.
Niemand möchte, dass die, die keine Arbeit und kaum Geld haben, noch weniger haben, weil sich die Arbeit für die, die wenig bekommen, dadurch nicht mehr lohnt, weil sie ja keinen Cent mehr beim Arbeiten bekommen, wenn das Bürgergeld gekürzt wird.
Macht endlich Arbeitnehmerpolitik und nicht Arbeitgeberpolitik!
Manchmal frage ich mich, ob bei den Entscheidern das Hirn ausgezogen ist.
Bürgergeld abschaffen. System einführen dass nur wirklich arbeitsunfähigen Personen eine Grundsicherung gibt.