Geldwäsche-Ermittler sehen „fatales Signal“: Berliner Gericht spricht Remmo-Mann eingezogene Clan-Immobilien zu

by ouyawei

7 comments
  1. > eine Finanzierung mit Geld aus Straftaten sei nicht zu beweisen.

    Wenn der Staat etwas beschlagnahmen will, muss er mehr Beweise vorlegen, als “weiß doch jeder, dass die kriminell sind”.

    Wer es lieber andersrum hätte, der soll sich ansehen, wie es in den USA mit der “civil forfeiture” läuft…Spoiler: nicht so gut, zumindest für die Bürger.

  2. Juristisch korrekt.

    Aber bedeutet im rückschluss das ich meine Geldmittel einfach so komplex verschleiere, dass mir der Staat nicht mehr nachweisen kann, dass ich das Geld illegal erhalten habe. Und dann kann ich davon einfach Immobilien oder andere Sachwerte erwerben und habe damit mein Geld gewaschen.

    Ouch

  3. Der Artikel zeigt deutlich auf, warum Deutschland international als Geldwäscheparadies gesehen wird, weshalb die Mafia lieber hier als in Italien selbst wäscht und wieso Clans nur über unsere Justiz lachen.

    Top!

  4. Wo US RICO? Wo UK UWO?

    In Staaten, die gegen ihre Mafias ankämpfen, wie Italien, bei dem, was bei uns abgeht

    Gerichte müssen natürlich nach geltendem Recht urteilen. Stehen den Remmos die Sachen zu, ist das dann so

    Aber es ist vielleicht mal an der Zeit, zu schauen, wie man mit Rechtsänderungen dem Geldwäscheparadies Deutschland beikommen kann

  5. Ist doch rein rechtlich völlig legitim. Unschuldsvermutung gilt für jeden, also weißt die Straftat nach statt rum zu jammern

  6. Es tut weh, so etwas als Jurastudent zu sagen, aber Remmos verdienen keinen ordentlichen, fairen Prozess mehr. Höchstens noch einen Schauprozess.

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