Stadtrechnungshof kritisiert Medienkooperationen der Stadt Wien

by DonaldChavezToday

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  1. >Die Werbetätigkeit der Stadt Wien und ihrer Unternehmen wird derzeit doppelt durchleuchtet. Der Rechnungshof und der Stadtrechnungshof prüfen die Buchungen und Kooperationen der Stadt, der Stadtrechnungshof veröffentlichte am Mittwoch seinen Prüfbericht. Er beanstandet vor allem Medienkooperationen, bei denen er teilweise Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit infrage stellt. Die Entscheidungsfindung war für die Prüfer nicht durchgängig ausreichend dokumentiert. Die Wiener Grünen hatten den Stadtrechnungshof um Prüfung der Werbeaktivitäten der Stadt ersucht.

    >Nicht nachvollziehen konnte der Stadtrechnungshof bei seinen Stichprobenprüfungen von Medienkooperationen, wie die MA 53 die Angemessenheit der Preise und das Erreichen von Informationszielen überprüfte. In Einzelfällen stellten die Prüfer Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit von Kooperationen infrage. Bei laut Rechnungshof “mehreren Schaltungen” in den Medienkooperations-Stichproben war für die Prüfer weder der Mehrwert noch die durchgängige Einhaltung der Sparsamkeit erkennbar. Bei Schaltungen außerhalb von Kampagnen waren für sie Entscheidungsgrundlagen und darüber geführte Gespräche nicht nachvollziehbar.

    > Die Prüfer hielten “Einschau” beim Wiener Stadtwerke-Konzern, bei der Wien Holding und beim Fonds Wirtschaftsagentur Wien. Die drei geprüften Gruppen buchten zusammen von 2016 bis 2021 Werbung für rund 67 Millionen Euro […]

  2. > In den 25,3 Millionen gemeldetem Werbevolumen der Stadt Wien sind landeseigene Beteiligungen wie die Wien Energie nicht inkludiert. Inklusive dieser stadteigenen Unternehmen kommt man auf mindestens 33 Millionen Euro für 2022.

    33 Millionen € im Jahr 2022. Einfach nur noch absurd.

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