Auszug:

In Österreich überholen wir aktuell Deutschland bei den Lohnkosten. Der Personalabbau ist auch eine Folge der Kostensituation in Europa und Österreich. Um einen Vergleich darzustellen: Die jährlichen Produktionskosten pro Mitarbeiter für ein Unternehmen betragen derzeit in unserer Gruppe in Deutschland 57.000 Euro, in Österreich 54.000 Euro, in der Slowakei 27.000 Euro, in China betragen diese 14.000 Euro und in Indien bei unserem Partner Bajaj 8000 Euro, ebenso pro Jahr und pro Kopf. In Indien gibt es immer noch eine Sechstagewoche.

by Educational-Note-757

4 comments
  1. Wahnsinn, die Ärmsten, haben sie schonmal versucht bei der Bundesregierung, die die Inflation einfach so dahin galoppieren lies bzw. sie noch ordentlich anspornte, zu beschweren?

    Glaub der Leser einer Tageszeitung ist der falsche Rezipient dieser Nachricht.

  2. Und, was soll man daraus jetzt ableiten? Sollen wir mehr wie Indien werden? Österreich zum klerikal-authoritären Staat umbauen mit der höchsten Armutsrate der Welt, nur um die Lohnkosten für Unternehmen zu drücken?

    Ich mein, die Rechten arbeiten eh hart dran das umzusetzen.

    Die Wahrheit ist: Große Firmen gehen immer wieder durch Phasen wo sie Stellen abbauen, ganz wurscht welche Umstände. Wenn sie glauben sich kurzfristig was sparen zu können, werden sie das tun. Das passiert in Indien vermutlich genauso. Dass das für die Betroffenen oasch is, ist klar. Aber das als Drohmittel einzusetzen bzw den Leuten damit Panik zu machen ist schäbig.

    Ja wir haben hohe Lohnnebenkosten. Es ist aber nun nicht so als hätten wir diese nur weil der Staat so gemein und gierig ist – sondern einfach schlicht und ergreifend daran dass wir einen starken Sozialstaat haben. Von dem haben wir alle was, und daran sollte man nicht rütteln.

  3. billig lohn länder sind billig, die industrie hätte gerne schlechtere arbeitsbedingungen für ihre arbeiter, diese und mehr weltbewegende erkenntnisse direkt vom pierer persönlich

  4. Aber natürlich wollen die Unternehmer die österreichische Infrastruktur, Produktivität und Qualität, nicht die aus Indien…

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