Plagiate und Quatsch auch in der Diplomarbeit von Susanne Raab

12 comments
  1. Ist dies bei den Politikern dieser Generation nicht inzwischen Usus? So ernsthaft, wie sie ihre Ausbildung nehmen, so agieren sie auch nachher. Substanzlos und verantwortungslos – bis auf den eigenen Vorteil selbstverständlich. Ausnahmen, so es denn welche gibt, die so weit kommen, bestätigen die Regel…

  2. Ich rede ja auch immer gscheit bei sowas daher, aber vor dem Typen habe ich persönlich eine Scheißangst. Nicht, dass ich irgendwelche Ambitionen hätte in öffentliche Ämter emporzusteigen. Aber man weiß ja nie. Das wissenschaftliche Schreiben liegt mir weniger. Ich hoffe da keine größeren Brösel gemacht zu haben.

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    Worauf ich bis heute keine eindeutige Antwort habe ist, ob es reicht, wenn man einen ganzen Textabschnitt mit einem Quellenverzeichnis belegt. Also mache zum Beispiel ein indirektes Zitat über einen größeren Sachverhalt und möchte diesen gesamten Sachverhalt mit nur einer Quelle am Ende zitieren. Muss ich dann den gesamten Sachverhalt als eigenen Absatz schreiben, damit es ersichtlich ist, dass die Quellenangabe zu dem Textblock gehört? Würde ich es am Ende des Textblocks, also am letzten Satz einfügen, dann könnte man es ja missverstehen und nur für zum letzten Satz dazugehören, und die davorliegenden Sätze wären dann nicht belegt.

    Versteh ich das richtig? Was ist da best practice? Manchmal reicht finde ich ein Satz nicht aus, aber wegen 2 Sätzen einen Absatz zu machen schaut auf Dauer dann auch deppat aus?! Hifle

  3. in der övp lohnt sich halt abschreibleistung.

    aber immer so tun als hätt man wissen und können mit löffeln gefressen.

    ich frag mich, sind das wirklich einzelfälle oder die folge der universitätsstruktur und -aushungerung.

  4. Ich frag mich echt wofür ich mir so viel Mühe gebe bei meiner Masterarbeit im Moment…. Wirklich 1:1 abschreiben is scho frech

  5. Was ich überhaupt nicht versteh ist wieso man nicht einfach richtig zitiert? Ist ja nicht so als würde die arbeit “besser” werden wenn ich nicht die Passagen zitiere. Lieber einmal zu viel richtig zitiert als zu wenig oder sehe ich da was falsch?

  6. Ich hatte immer Schiss bei einer meiner Arbeiten aus Versehen plagiiert zu haben, einfach weil ich ein Zitat versemmelt hab oder sowas.

    So sehr es mich ärgert immer wieder zu lesen welche Abkürzungen unsere “Spitzen”Politikerinnen* so nehmen, irgendwie beruhigt es mich wiederum, weil ich bei DIESEN Mängeln ganz klar sehe, dass ich selbst niemals in Gefahr laufen werde meinen eigenen Titel bei einer Routineüberprüfung zu verlieren. So geschlampt habe selbst ich ned.

    *(nicht gegendert, weil die Männer aus Mangel an Titeln oft ned in Verlegenheit kommen diese zu verlieren vgl. Kurz Strache etc.)

  7. Wie kann das eigentlich sein, dass hierzulande PolitikerInnen-Plagiate fast nur von Stefan Weber aufgedeckt werden?

    Im Sinn der politischen Hygiene sollte es ein kollaboratives Projekt geben, das Abschlussarbeiten von PolitikerInnen unter die Lupe nimmt.

    Ich verstehe auch nicht, warum die gegnerischen Parteien da nichts unternehmen. Manche von denen bezahlen lieber berüchtigten Campaignern Unsummen, damit sie einen Schmutzkübel-Wahlkampf machen …

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