Kleiner geschichtlicher Exkurs, Nazideutschland zwangsrekrutiert während des 2. Weltkrieges eine sechstellige Zahl an Elsässern, Luxemburger und Lothringer als sogenannte Volksdeutsche für die Wehrmacht und die Waffen-SS.
Im französischen heißen die Leute Malgré-nous/gegen unseren Willen.
Mein Großvater hat sich (so weit man das glauben darf) bei Gefangennahme als Luxemburger ausgegeben. Er konnte genung Letzeburgesch, aufgewachsen an der Grenze in der Eifel war seine Muttersprache im Grunde gleich. Er hat sich davon bessere Chancen erhofft.
Nur im Zug zurück ist er auf echte Luxemburger getroffen, und auf der Fahrt hatte er ernste Sorgen, dass diese ihn verpfeifen oder gleich aus dem Fenster werfen würden.
Offenbar ist der Plan aufgegangen, er konnte schon ca. 1947/48 zurück nach Deutschland, vor vielen anderen. Dass er seinem Sohn da schon fremd war, hat sich trotzdem nie mehr geändert.
Kennt jemand noch weitere gute Bücher über Kriegsgefangene im 2. Weltkrieg. Ich hab “So weit die Füße tragen” verschlungen.
Es gab Zwangsrekrutierung und auch in allen anderen Staaten in Europa Faschisten, Berlin und der Reichstag wurden 1945 unter anderem von französischen und norwegischen SS Verbänden verteidigt
Ich verstehe den Dialog nicht. Der Stubenälteste Paul beginnt doch den Dialog, und er beendet ihn auch. Wie ist dann eine gerade Anzahl von Dialogzeilen dazwischen?
7 comments
Wie heißt das das Buch?
Konsalik?
Kleiner geschichtlicher Exkurs, Nazideutschland zwangsrekrutiert während des 2. Weltkrieges eine sechstellige Zahl an Elsässern, Luxemburger und Lothringer als sogenannte Volksdeutsche für die Wehrmacht und die Waffen-SS.
Im französischen heißen die Leute Malgré-nous/gegen unseren Willen.
Gab mal eine Folge bei Karambolage darüber.
https://youtu.be/cgQeO4uVYUc?si=onLJHTJIyJJu9I-d
Mein Großvater hat sich (so weit man das glauben darf) bei Gefangennahme als Luxemburger ausgegeben. Er konnte genung Letzeburgesch, aufgewachsen an der Grenze in der Eifel war seine Muttersprache im Grunde gleich. Er hat sich davon bessere Chancen erhofft.
Nur im Zug zurück ist er auf echte Luxemburger getroffen, und auf der Fahrt hatte er ernste Sorgen, dass diese ihn verpfeifen oder gleich aus dem Fenster werfen würden.
Offenbar ist der Plan aufgegangen, er konnte schon ca. 1947/48 zurück nach Deutschland, vor vielen anderen. Dass er seinem Sohn da schon fremd war, hat sich trotzdem nie mehr geändert.
Kennt jemand noch weitere gute Bücher über Kriegsgefangene im 2. Weltkrieg. Ich hab “So weit die Füße tragen” verschlungen.
Es gab Zwangsrekrutierung und auch in allen anderen Staaten in Europa Faschisten, Berlin und der Reichstag wurden 1945 unter anderem von französischen und norwegischen SS Verbänden verteidigt
Ich verstehe den Dialog nicht. Der Stubenälteste Paul beginnt doch den Dialog, und er beendet ihn auch. Wie ist dann eine gerade Anzahl von Dialogzeilen dazwischen?