Ich hab mir immer gedacht, so ein paar Mille werden wohl irgendwie gerechtfertigt sein für solche Chefs. Aber wenn mans runterrechnet auf wie viel Tage die hackln um das zu bekommen was ein durchschnittlicher Bürger bekommt, fällt einem schon die Kinnlade runter.
Und die angegebenen Arbeitszeiten dieser Leute muss Sarkasmus, sein.
Schau dir mal die Jahresberichte und die Gehälter der Vorstände der (auch nicht so sehr großen) Gemeinnützigen Organisationen an.
DA kommt dir das Kotzen 😁
Die steigenden Managergehälter sind eine direkte Folge von der Gehaltstransparenz und der dadurch gegebenen Vergleichbarkeit der Konzerne. Die Schaukeln sich da einfach gegenseitig in ungeahnte Höhen.
Funktioniert im kleinen übrigens auch. Früher wurden Einsteiger in Großkanzleien deutlich schlechter bezahlt als heute. Seitdem einschlägige Zeitschriften begonnen haben, die Gehälter zu veröffentlichen, ist das deutlich besser geworden.
Darum sollte man endlich diese elendige Kultur von “Über Geld spricht man nicht” beerdigen. Dann passiert das gleiche auch bei (fast) allen anderen Positionen.
Auch wenns viele hier nicht hören wollen: Das ist eben Angebot und Nachfrage. Besonders wenn man erfahrene Manager in diesem Bereich sucht ist das Angebot eben sehr gering.
Und auch Sicht der Aktionäre rechnet es sich oft, deswegen gibt es da auch wenig Widerstand dagegen. Zum Beispiel das folgende Beispiel aus dem Artikel:
> Unter den Top 20 ATX-Vorständen erreichen der Bawag-Chef Anas Abuzaakouk und der Vorstand des Kartonherstellers Mayr-Melnhof Peter Oswald den “Fat Cat Day” heuer als Erste.
Die BAWAG wurde im letzten Jahrzehnt von einer ineffizienten Gewerkschaftsbank zu einer der effizientesten Banken Österreichs. Die Kosten für die Manager sind da fast irrelevant, wenn man diese mit den Kosten vergleicht die man mit den neuen effizienten Strukturen jedes Jahr einspart. Und da brauchts eben Wissen und Erfahrung um so eine Transformation erfolgreich durchzuführen.
Das schlimme an dem Ganzen ist ja eher, dass die Stunde eines Top Managers so viel höher dotiert ist als jene eines Durchschnitts-Akademikers im Angestellten Verhältnis.
Mit 50k im Jahr hat man schon einen ordentlichen Verdienst und die fattest cats Heuer bekommen anscheinend das 100-fache im Jahr bzw. so das 70-80 -fache pro Stunde.
Als ob ein Mensch den gleichen Wert hat wie 70 andere Akademiker zusammen…
Warum sprechen immer alle von den “Managergehalten”. Es ist doch viel schlimmer, dass die Besitzer und Investoren von Firmen absolut nichts machen müssen und 100 mal mehr als Manager verdienen.
Ben und Jerrys hatte vor der Übernahme die Regel, dass der bestverdienenste nicht mehr als das 5fache als der geringveedienenste bekommen durfte.
So ein dicker Wauschler.
Ich find’s fast erschreckender das der Median beim Gehalt bei 34 000 liegt. Gehen die da nur von Vollzeitposten aus oder sind alle Gehälter mit dabei.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen als Einsteiger fast das Meidan Gehalt von ganz Österreich zu verdienen (soll übrigens kein Flex sein, sondern einfach nur das unglaublich geringen Median aufzeigen).
Ist der Median von 34.000 brutto oder netto?
Aufsichtsrat und Vorstand bestimmt halt die Einkommenshöhe selber das geht halt bei einem von der Gewerkschaft betreuten Koch net der is der loser
r/Chonkers
Ist ja auch klar, der arbeitet ja auch 52x so viel wie ein Durschnittsangestellter, also total faires Gehalt.
/s
Neiddebatten ftw
Ich würde das ein Jahr machen und mir davon ein Haus bauen, schönes Auto, Motorrad, Große Garage zum basteln dazu und nie mehr Vollzeit hakln.
Ich weiß nicht was die Leut mit so viel Geld auf Dauer tun wollen. Bei mir wäre die Motivation weg wenn mein Leben Schuldenfrei gesichert ist.
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Ich hab mir immer gedacht, so ein paar Mille werden wohl irgendwie gerechtfertigt sein für solche Chefs. Aber wenn mans runterrechnet auf wie viel Tage die hackln um das zu bekommen was ein durchschnittlicher Bürger bekommt, fällt einem schon die Kinnlade runter.
Und die angegebenen Arbeitszeiten dieser Leute muss Sarkasmus, sein.
Schau dir mal die Jahresberichte und die Gehälter der Vorstände der (auch nicht so sehr großen) Gemeinnützigen Organisationen an.
DA kommt dir das Kotzen 😁
Die steigenden Managergehälter sind eine direkte Folge von der Gehaltstransparenz und der dadurch gegebenen Vergleichbarkeit der Konzerne. Die Schaukeln sich da einfach gegenseitig in ungeahnte Höhen.
Funktioniert im kleinen übrigens auch. Früher wurden Einsteiger in Großkanzleien deutlich schlechter bezahlt als heute. Seitdem einschlägige Zeitschriften begonnen haben, die Gehälter zu veröffentlichen, ist das deutlich besser geworden.
Darum sollte man endlich diese elendige Kultur von “Über Geld spricht man nicht” beerdigen. Dann passiert das gleiche auch bei (fast) allen anderen Positionen.
Auch wenns viele hier nicht hören wollen: Das ist eben Angebot und Nachfrage. Besonders wenn man erfahrene Manager in diesem Bereich sucht ist das Angebot eben sehr gering.
Und auch Sicht der Aktionäre rechnet es sich oft, deswegen gibt es da auch wenig Widerstand dagegen. Zum Beispiel das folgende Beispiel aus dem Artikel:
> Unter den Top 20 ATX-Vorständen erreichen der Bawag-Chef Anas Abuzaakouk und der Vorstand des Kartonherstellers Mayr-Melnhof Peter Oswald den “Fat Cat Day” heuer als Erste.
Die BAWAG wurde im letzten Jahrzehnt von einer ineffizienten Gewerkschaftsbank zu einer der effizientesten Banken Österreichs. Die Kosten für die Manager sind da fast irrelevant, wenn man diese mit den Kosten vergleicht die man mit den neuen effizienten Strukturen jedes Jahr einspart. Und da brauchts eben Wissen und Erfahrung um so eine Transformation erfolgreich durchzuführen.
Das schlimme an dem Ganzen ist ja eher, dass die Stunde eines Top Managers so viel höher dotiert ist als jene eines Durchschnitts-Akademikers im Angestellten Verhältnis.
Mit 50k im Jahr hat man schon einen ordentlichen Verdienst und die fattest cats Heuer bekommen anscheinend das 100-fache im Jahr bzw. so das 70-80 -fache pro Stunde.
Als ob ein Mensch den gleichen Wert hat wie 70 andere Akademiker zusammen…
Warum sprechen immer alle von den “Managergehalten”. Es ist doch viel schlimmer, dass die Besitzer und Investoren von Firmen absolut nichts machen müssen und 100 mal mehr als Manager verdienen.
Ben und Jerrys hatte vor der Übernahme die Regel, dass der bestverdienenste nicht mehr als das 5fache als der geringveedienenste bekommen durfte.
So ein dicker Wauschler.
Ich find’s fast erschreckender das der Median beim Gehalt bei 34 000 liegt. Gehen die da nur von Vollzeitposten aus oder sind alle Gehälter mit dabei.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen als Einsteiger fast das Meidan Gehalt von ganz Österreich zu verdienen (soll übrigens kein Flex sein, sondern einfach nur das unglaublich geringen Median aufzeigen).
Ist der Median von 34.000 brutto oder netto?
Aufsichtsrat und Vorstand bestimmt halt die Einkommenshöhe selber das geht halt bei einem von der Gewerkschaft betreuten Koch net der is der loser
r/Chonkers
Ist ja auch klar, der arbeitet ja auch 52x so viel wie ein Durschnittsangestellter, also total faires Gehalt.
/s
Neiddebatten ftw
Ich würde das ein Jahr machen und mir davon ein Haus bauen, schönes Auto, Motorrad, Große Garage zum basteln dazu und nie mehr Vollzeit hakln.
Ich weiß nicht was die Leut mit so viel Geld auf Dauer tun wollen. Bei mir wäre die Motivation weg wenn mein Leben Schuldenfrei gesichert ist.