Alles, was das Wort “Zwang” enthält, kann auf jeden Fall nur gut und erfolgreich werden. Haben USK, FSK und wie sie alle heißen jemals wirklich was gebracht, außer Erwachsenen auf die Nerven zu gehen? Wer mit 12 an irgendwas rankommen will, das ab 18 ist, der schafft es auch – seien es nun Filme, Spiele, Websites, Alk. So ein hässlicher 10 m² großer FSK/USK 18 Flatschen macht ein Medium doch erst interessant für Minderjährige. Und die sind auch nicht so doof, dass sie nicht merken, wenn irgend ein Filter ihnen Inhalte im Netz vorenthält.
*lacht in linux*
> Alterskennzeichnung bei allen Internetseiten
inb4 Kinder stellen mit Schock fest dass Instagram und Co. meist ab 13 sind, Eltern interessieren sich dafür aber immer noch nicht weil Erziehung ja zeitaufwändig ist, also bleibt alles wie gehabt
Alle Jahre bzw. Monate wieder kommt der Filter
Es hört einfach nicht auf, wie erbärmlich
Meldungen wie diese beweisen wieder mal, dass wir Kompetenz in solchen Gremien benötigen. Man kann nicht einfach erwarten, dass wir der Welt etwas vorschreiben können und alle Sagen klarmachen wir mit.
Die kurze Geschichte des Internets hat bewiesen, dass eine über Regulierung nur möglich ist, wenn man sich davon abkapselt wie Russland oder China. Und das mit T-Systems und SAP zu versuchen, wird teuer und niemals funktionieren.
Aber ja, die Sperre von *Hamster war doch sehr erfolgreich. Es hat den Anbieter immerhin gezwungen, eine neue Subdomain einzurichten.
wir begrüßen die politischen aktionisten aller parteien in neuland! schalten sie ihre faxgeräte ab, schauen sie sich im internet und den zwischennetzen um, staunen sie, erleben sie wie jegliche information am ende doch immer ihren weg zum suchenden findet.
wenn sie hilfe dabei brauchen – suchen sie sich einen 13-jährigen schöler der ihnen dieses wunder unserer gesellschaft sicher schnell näher bringt.
Gute Initiative, am Ende geht es ja nur darum, dass alle wesentlichen Betiebssysteme eine **optionale** Filterfunktion einbauen. Der nächste gute Schritt wäre, Social Media Seiten dazu zu verpflichten ihre Altersbeschränkungen (min 13 Jahre) auch tatsächlich umzusetzen.
Meine Tochter ist jetzt 9 Jahre alt und mit Übertritt ins Gymnasium wird sie einen Laptop bekommen. Selbstverständlich werde ich die Nutzung limitieren und überwachen. Gleiches gilt für ein Telefon in Zukunft.
In dem Alter habe auch meinen ersten Computer bekommen, damals gab es aber kein Internet – das kam erst mit 16 (ISDN, yay) und war 1998 noch nicht so mental destruktiv wie heute.
Natürlich leiste ich viel Aufklärung und versuche sie jetzt bereits darauf vorzubereiten, aber in dem Alter bleibt davon nicht alles hängen. Und ja, das “Verbotene” übt einen besonderen Reiz aus. Von daher wähle ich die Geräte so aus, dass ich die maximale Kontrolle habe um sie zu schützen.
Mit 18 kann sie dann machen was sie will.
Einer der seltenen Fälle wo Lobbyisten von großen Firmen (Hier MSFT) tatsächlich mal was für das Gemeinwohl tun werden.
Zitat: Ein solches Filtersystem, heißt es weiter, “muss in einfacher, leicht zugänglicher und abgesicherter Weise aktiviert, deaktiviert und angepasst werden können”.
Ähm…. ja… wenn die Kids nur halb so schlau sind heute wie mein Bruder seinerzeit, dann umgehen die solch einen Filter im Handumdrehen. Die Kids lernen heute von der Pike auf, wie man Rechner bedient. Diese Filter bringen vielleicht bei Kleinen Kindern was, aber spätestens zwischen 12 und 15 haben die den Dreh raus, oder auch Passwörter herausgefunden.
Linus Torvalds has left the chat.
Wie wäre denn die Forderung der Einführung verantwortungsvoller Eltern. Das könnte im gleichen Atemzug auch auf Politiker ausgeweitet werden.
Wie wäre es stattdessen mit Medienkompetenz für Eltern und gleiches für die Schüler als Schulfach.
Ach warte, dann müssten sich die Lehrer ja damit auskennen…
Finde gut das die mal wieder Vorderungen aufstellen von denen die keine Ahnung haben.
Meine erste Berührung mit dem Internet ist aus der Zeit der 56k Modems, seit dem hat sich das Internet deutlich verändert und ist auch durchaus sicherer für die Kinder. In zwischen habe ich für paar Eltern die Geräte für die Kids eingerichtet, incl kinder/eltern Modus und blacklists, der eine hat es innerhalb von zwei Wochen geschafft diese umzugehen, die anderen hatten bisher es wohl noch nicht probiert. Bei dem einem schlauen hat ein ehrliches Gespräch mit den Eltern mMn mehr gebracht als die blacklist und Kindermodus.
Es gibt jetzt schon Werkzeuge, nur kann kaum einer damit umgehen und die meisten Eltern wollen es gar nicht lernen, da bringt das was die Vorhaben er recht nichts.
*Facepalm*
Kompetenz sucht man da auch vergeblich wa?
Als Vater kann ich nur sagen: Hört auf eure Nicht-Erziehung eurer Kinder zum Problem aller zu machen.
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Alles, was das Wort “Zwang” enthält, kann auf jeden Fall nur gut und erfolgreich werden. Haben USK, FSK und wie sie alle heißen jemals wirklich was gebracht, außer Erwachsenen auf die Nerven zu gehen? Wer mit 12 an irgendwas rankommen will, das ab 18 ist, der schafft es auch – seien es nun Filme, Spiele, Websites, Alk. So ein hässlicher 10 m² großer FSK/USK 18 Flatschen macht ein Medium doch erst interessant für Minderjährige. Und die sind auch nicht so doof, dass sie nicht merken, wenn irgend ein Filter ihnen Inhalte im Netz vorenthält.
*lacht in linux*
> Alterskennzeichnung bei allen Internetseiten
inb4 Kinder stellen mit Schock fest dass Instagram und Co. meist ab 13 sind, Eltern interessieren sich dafür aber immer noch nicht weil Erziehung ja zeitaufwändig ist, also bleibt alles wie gehabt
Alle Jahre bzw. Monate wieder kommt der Filter
Es hört einfach nicht auf, wie erbärmlich
Meldungen wie diese beweisen wieder mal, dass wir Kompetenz in solchen Gremien benötigen. Man kann nicht einfach erwarten, dass wir der Welt etwas vorschreiben können und alle Sagen klarmachen wir mit.
Die kurze Geschichte des Internets hat bewiesen, dass eine über Regulierung nur möglich ist, wenn man sich davon abkapselt wie Russland oder China. Und das mit T-Systems und SAP zu versuchen, wird teuer und niemals funktionieren.
Aber ja, die Sperre von *Hamster war doch sehr erfolgreich. Es hat den Anbieter immerhin gezwungen, eine neue Subdomain einzurichten.
wir begrüßen die politischen aktionisten aller parteien in neuland! schalten sie ihre faxgeräte ab, schauen sie sich im internet und den zwischennetzen um, staunen sie, erleben sie wie jegliche information am ende doch immer ihren weg zum suchenden findet.
wenn sie hilfe dabei brauchen – suchen sie sich einen 13-jährigen schöler der ihnen dieses wunder unserer gesellschaft sicher schnell näher bringt.
Gute Initiative, am Ende geht es ja nur darum, dass alle wesentlichen Betiebssysteme eine **optionale** Filterfunktion einbauen. Der nächste gute Schritt wäre, Social Media Seiten dazu zu verpflichten ihre Altersbeschränkungen (min 13 Jahre) auch tatsächlich umzusetzen.
Meine Tochter ist jetzt 9 Jahre alt und mit Übertritt ins Gymnasium wird sie einen Laptop bekommen. Selbstverständlich werde ich die Nutzung limitieren und überwachen. Gleiches gilt für ein Telefon in Zukunft.
In dem Alter habe auch meinen ersten Computer bekommen, damals gab es aber kein Internet – das kam erst mit 16 (ISDN, yay) und war 1998 noch nicht so mental destruktiv wie heute.
Natürlich leiste ich viel Aufklärung und versuche sie jetzt bereits darauf vorzubereiten, aber in dem Alter bleibt davon nicht alles hängen. Und ja, das “Verbotene” übt einen besonderen Reiz aus. Von daher wähle ich die Geräte so aus, dass ich die maximale Kontrolle habe um sie zu schützen.
Mit 18 kann sie dann machen was sie will.
Einer der seltenen Fälle wo Lobbyisten von großen Firmen (Hier MSFT) tatsächlich mal was für das Gemeinwohl tun werden.
Zitat: Ein solches Filtersystem, heißt es weiter, “muss in einfacher, leicht zugänglicher und abgesicherter Weise aktiviert, deaktiviert und angepasst werden können”.
Ähm…. ja… wenn die Kids nur halb so schlau sind heute wie mein Bruder seinerzeit, dann umgehen die solch einen Filter im Handumdrehen. Die Kids lernen heute von der Pike auf, wie man Rechner bedient. Diese Filter bringen vielleicht bei Kleinen Kindern was, aber spätestens zwischen 12 und 15 haben die den Dreh raus, oder auch Passwörter herausgefunden.
Linus Torvalds has left the chat.
Wie wäre denn die Forderung der Einführung verantwortungsvoller Eltern. Das könnte im gleichen Atemzug auch auf Politiker ausgeweitet werden.
Wie wäre es stattdessen mit Medienkompetenz für Eltern und gleiches für die Schüler als Schulfach.
Ach warte, dann müssten sich die Lehrer ja damit auskennen…
Finde gut das die mal wieder Vorderungen aufstellen von denen die keine Ahnung haben.
Meine erste Berührung mit dem Internet ist aus der Zeit der 56k Modems, seit dem hat sich das Internet deutlich verändert und ist auch durchaus sicherer für die Kinder. In zwischen habe ich für paar Eltern die Geräte für die Kids eingerichtet, incl kinder/eltern Modus und blacklists, der eine hat es innerhalb von zwei Wochen geschafft diese umzugehen, die anderen hatten bisher es wohl noch nicht probiert. Bei dem einem schlauen hat ein ehrliches Gespräch mit den Eltern mMn mehr gebracht als die blacklist und Kindermodus.
Es gibt jetzt schon Werkzeuge, nur kann kaum einer damit umgehen und die meisten Eltern wollen es gar nicht lernen, da bringt das was die Vorhaben er recht nichts.
*Facepalm*
Kompetenz sucht man da auch vergeblich wa?
Als Vater kann ich nur sagen: Hört auf eure Nicht-Erziehung eurer Kinder zum Problem aller zu machen.