Aufnahmestopps und Wartelisten – Tafeln beklagen Überlastung

by Brock-O-Lee-Bio-Weed

13 comments
  1. Uff. Können wir da nicht noch ein paar Industrieunternehmen subventionieren? Dass der trickle down Effekt stärker wird?

  2. Schlimm. Wir sollten dringend noch ein paar Spitzenbeamte auf Konferenzen mit Tipps zur Steuerersparnis von Ultrareichen reden lassen.

  3. >Im Vergleich zu den vergangenen Jahren kommen Stepphuhn zufolge im Durchschnitt 50 Prozent mehr Kundinnen und Kunden. 2023 seien es 1,6 bis zwei Millionen Menschen gewesen, die regelmäßig Unterstützung durch die Tafeln in Anspruch nähmen.

    Wir reden hier von Massenverelendung in unfassbarer Geschwindigkeit. Ich finde, diese Zahlen muss man nicht nur vor sich haben, wenn man den Artikel liest – sondern auch gerade dann, wenn wir über unsere Leitkultur von Blockflöten und Weihnachtsbäumen oder ähnliche Mystifikations-Scheiße reden.

  4. Kann Söder sich nicht mal wieder mit einem fröhlichen Lächeln dahinstellen?

  5. Zumindest unsere lokale Tafel sucht vor allem nach Helfern. Lebensmittel hätten sie genug (Vermutlich dank der Tatsache, dass hier die Zentrale einer Supermarktkette ist), aber es fehlen die Leute um sie zu verteilen.

  6. Und trotzdem werden sich genügend Menschen anhören müssen gehen sie doch zur Tafel da bekommen sie Hilfe.

  7. > Warenbestellung mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz immer mehr an das Verhalten der Kunden anpassen, heißt es beim Bundesfachverband Lebensmittelhandel (BVLH).

    Hört sich Hightech und cool an. Was man uns aber auch gesagt hat, ist, dass einige zentrale mittlerweile die Vorgabe wie lange das komplette Sortiment im Laden sein muss reduziert haben. Wenn früher bis 17:00 Uhr das Wort komplette Sortiment vorrätig sein musste, darf Ihnen Ware jetzt schon um 14:00 Uhr ausgehen. Das bringt vermutlich sehr viel mehr wie eine künstliche Intelligenz, hört sich aber bei weitem nicht so cool an fürs Marketing.

  8. Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben, das beste Deutschland aller Zeiten! Deutschland geht es gut!

  9. Kann mir vorstellen wie überlastet die sein müssen, kommen ja immerhin gefühlt jede Woche nochmal 50% mehr hinzu. Gerade auch viele Kollegen von mir die für Mindestlohn arbeiten gehen zur Tafel weil Sie sich zwischen Essen & Heizung entscheiden müssen.

  10. Als ich das erste Mal an der Stuttgarter Tafel vorbei gefahren bin dachte ich auch erst, da gibt’s irgendwie was umsonst weil da n ganzen Häuserblock lang die Leute stehen. Als ich dann den Tafelladen erkannt habe überkam mich n kalter Schauer.

  11. Aus der Praxis kann ich sagen dass ca 50% der Leute *sehr* wählerisch sind und quasi nur Luxusprodukte abgreifen wollen.

  12. Vielleicht müssen sich die Tafeln aber auch mal selbst überdenken. Soweit ich weiß, ist keinerlei Nachweis für die Bedürftigkeit notwendig. Ich habe schon oft gehört, dass dies zum Teil exzessiv ausgenutzt wird. Leider wird das nur unzureichend diskutiert.
    Am Ende verlieren immer die, die sich wirklich kaum mehr die Lebensmittel leisten können.

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