Hat die Polizei wieder Komissare Humpty und Dumpty zur professionellen Deeskalation losgeschickt
Leute, der Typ war Polizeibekannt. Da schickt man Beamte, die mit solchen Situationen umgehen können
Ich frage mich ja immer hat die Polizei kein Schuss Training ?
Muss man gleich so schießen das jemand stirbt oder gebe es da woll stellen die nicht gleich Tödlich wären *hust*
Das Schießen an sich war hier nötig, allerdings frage ich mich, ob 4 Schüsse die Notwehr nicht überschritten haben könnten. Mal sehen, was die Ermittlungen ergeben.
Edit: Downvotes weil ich den Tod einer Person kritisch hinterfrage?
Habe hier niemandem einen Vorwurf gemacht, sondern nur eine ordentliche Aufklärung der Situation gefordert.
Will mich gar nicht zu der Situation äußern. Messer sind brandgefährlich. Vielleicht hätte man mit besseren Training deeskalieren können.
Aber, das sprachliche passiv in Zeitungsartikeln über die Polizei ist extrem.
Angesichts der teilweise nicht vorhandenen Mannstopwirkung von Tasern bin ich mir nicht sicher, ob man damit versuchen sollte einen Messerangriff abzuwehren.
„Sogenannte Taser, also Waffen, die Elektroschocks abgeben, werden in Baden-Württemberg nur von Spezialeinsatzkommandos eingesetzt. Polizisten im Streifendienst sind damit – anders als zum Beispiel in Rheinland-Pfalz – nicht ausgestattet. Vor der Landtagswahl 2021 hatte die Deutsche Polizeigewerkschaft gemeinsam mit der baden-württembergischen CDU gefordert, die Ausrüstung der Polizeistreifen im Land mit Tasern erproben zu lassen. Im Koalitionsvertrag der grün-schwarzen Landesregierung wurde der Einsatz über Spezialkräfte hinaus dann aber ausdrücklich ausgeschlossen.
Der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Ralf Kusterer kritisierte das damals: “Zwischen Schlagstock und Schusswaffe gibt es in Baden-Württemberg nichts”, sagte er im August 2021. Es handele sich um eine Entscheidung, die Menschenleben koste.“
Gibts denn einen guten Grund, Taser nicht einzusetzen? Also abgesehen von Budget.. In diesem speziellen Fall hätten sie ja vielleicht das Leben des Mannes gerettet?
Alter, wer das gefilmt und ins Internet hoch geladen hat, hat einen besonderen Platz in der Hölle verdient.
Um hier mal meine ein, zwei Punkte hinzuzugeben, als jemand der beruflich verhältnismäßig viel schießen geht.
Vier Schüsse sind absolut in einem verhältnismäßigen Rahmen. Es ist nun mal ein Gerücht, dass man doch einfach auf Arme und Beine schießen könne. Das klappt vielleicht auf 5m, aber auf 15m oder mehr ist das fast unmöglich. Es erhöht sich sogar massiv die Gefahr, dass der Schuss vorbei geht und andere in Mitleidenschaft zieht. Dabei auf den Torso zu zielen ist die sicherste Möglichkeit einen Angreifer zu stoppen.
Hierbei findet sog. Doppelschuss oft Anwendung, bei welchem direkt zwei Schüsse kurz aufeinander abgegeben werden. Das erhöht die Mannstoppwirkung.
Zudem ist es auch nicht sicher ob der Angreifer bei den ersten zwei Schüssen direkt zu Boden ging oder durch Adrenalinrausch oder Ähnlichen noch weiterlief.
„Schon immer psychische Probleme“ aber „er hätte „niemandem etwas angetan““.
Ne natürlich nicht
[removed]
Hätte er Mal lieber das Messer weggelegt wäre ja nichts passiert…selbst schuld
Ich will nicht über den konkreten Fall urteilen, die Videos, die ich kenne, sind nicht eindeutig. Man erkennt schlecht wie gefährlich das Opfer der Schüsse war und sieht nur wenig vom gesamten Ablauf des Einsatzes.
Klar ist aber, dass die Politei häufig nicht in der Lage ist, ordnungsgemäß zu deeskalieren, weil es schlicht keine der Hauptaufgaben der Polizei ist und Selbstschutz, Schutz von Unbeteiligten etc. immer höhere Priorität als Deeskalation hat.
Wir kenne ja auch viele Fälle in denen die Deeskalation alles andere als ordnungsgemäß war.
Dass die Polizei in Deutschland natürlich selten Schüsse abgibt und wir kein strukturelles Problem mit Mord durch PoliZei oder ähnliches haben, ist klar. Aber viele Einsätze und auch teilweise das, was den Polizisten heute beigebracht wird, ist häufig nicht mehr Stand der Wissenschaft.
Ganz besonders der Umgang mit psychisch Kranken ist sehr dürftig. Ich hab das selbst leider auch mal erleben müssen, dass ein aggressiver Patient in der geschossenen Station der Psychiatrie, der einen Tisch geworfen hat, mit Schusswaffe bedroht wurde, obwohl er bereits heulend auf dem Boden lag. Deshalb bin ich da misstrauisch gegenüber der Polizei. Halte ich aber bei Personen in Machtpositionen allgemein auch für wichtig.
Polizisten sind doch immer mindestens zu zweit unterwegs. Da könnte doch bei einer Messer-Situation routinemäßig einer einen Taser ziehen und einer eine Pistole. Das kann man doch üben, dann müsste da vielleicht niemand sterben.
15 comments
Ich las zuerst “Toter äußert sich”.
Hat die Polizei wieder Komissare Humpty und Dumpty zur professionellen Deeskalation losgeschickt
Leute, der Typ war Polizeibekannt. Da schickt man Beamte, die mit solchen Situationen umgehen können
Ich frage mich ja immer hat die Polizei kein Schuss Training ?
Muss man gleich so schießen das jemand stirbt oder gebe es da woll stellen die nicht gleich Tödlich wären *hust*
Das Schießen an sich war hier nötig, allerdings frage ich mich, ob 4 Schüsse die Notwehr nicht überschritten haben könnten. Mal sehen, was die Ermittlungen ergeben.
Edit: Downvotes weil ich den Tod einer Person kritisch hinterfrage?
Habe hier niemandem einen Vorwurf gemacht, sondern nur eine ordentliche Aufklärung der Situation gefordert.
Will mich gar nicht zu der Situation äußern. Messer sind brandgefährlich. Vielleicht hätte man mit besseren Training deeskalieren können.
Aber, das sprachliche passiv in Zeitungsartikeln über die Polizei ist extrem.
Angesichts der teilweise nicht vorhandenen Mannstopwirkung von Tasern bin ich mir nicht sicher, ob man damit versuchen sollte einen Messerangriff abzuwehren.
„Sogenannte Taser, also Waffen, die Elektroschocks abgeben, werden in Baden-Württemberg nur von Spezialeinsatzkommandos eingesetzt. Polizisten im Streifendienst sind damit – anders als zum Beispiel in Rheinland-Pfalz – nicht ausgestattet. Vor der Landtagswahl 2021 hatte die Deutsche Polizeigewerkschaft gemeinsam mit der baden-württembergischen CDU gefordert, die Ausrüstung der Polizeistreifen im Land mit Tasern erproben zu lassen. Im Koalitionsvertrag der grün-schwarzen Landesregierung wurde der Einsatz über Spezialkräfte hinaus dann aber ausdrücklich ausgeschlossen.
Der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Ralf Kusterer kritisierte das damals: “Zwischen Schlagstock und Schusswaffe gibt es in Baden-Württemberg nichts”, sagte er im August 2021. Es handele sich um eine Entscheidung, die Menschenleben koste.“
Gibts denn einen guten Grund, Taser nicht einzusetzen? Also abgesehen von Budget.. In diesem speziellen Fall hätten sie ja vielleicht das Leben des Mannes gerettet?
Alter, wer das gefilmt und ins Internet hoch geladen hat, hat einen besonderen Platz in der Hölle verdient.
Um hier mal meine ein, zwei Punkte hinzuzugeben, als jemand der beruflich verhältnismäßig viel schießen geht.
Vier Schüsse sind absolut in einem verhältnismäßigen Rahmen. Es ist nun mal ein Gerücht, dass man doch einfach auf Arme und Beine schießen könne. Das klappt vielleicht auf 5m, aber auf 15m oder mehr ist das fast unmöglich. Es erhöht sich sogar massiv die Gefahr, dass der Schuss vorbei geht und andere in Mitleidenschaft zieht. Dabei auf den Torso zu zielen ist die sicherste Möglichkeit einen Angreifer zu stoppen.
Hierbei findet sog. Doppelschuss oft Anwendung, bei welchem direkt zwei Schüsse kurz aufeinander abgegeben werden. Das erhöht die Mannstoppwirkung.
Zudem ist es auch nicht sicher ob der Angreifer bei den ersten zwei Schüssen direkt zu Boden ging oder durch Adrenalinrausch oder Ähnlichen noch weiterlief.
„Schon immer psychische Probleme“ aber „er hätte „niemandem etwas angetan““.
Ne natürlich nicht
[removed]
Hätte er Mal lieber das Messer weggelegt wäre ja nichts passiert…selbst schuld
Ich will nicht über den konkreten Fall urteilen, die Videos, die ich kenne, sind nicht eindeutig. Man erkennt schlecht wie gefährlich das Opfer der Schüsse war und sieht nur wenig vom gesamten Ablauf des Einsatzes.
Klar ist aber, dass die Politei häufig nicht in der Lage ist, ordnungsgemäß zu deeskalieren, weil es schlicht keine der Hauptaufgaben der Polizei ist und Selbstschutz, Schutz von Unbeteiligten etc. immer höhere Priorität als Deeskalation hat.
Wir kenne ja auch viele Fälle in denen die Deeskalation alles andere als ordnungsgemäß war.
Dass die Polizei in Deutschland natürlich selten Schüsse abgibt und wir kein strukturelles Problem mit Mord durch PoliZei oder ähnliches haben, ist klar. Aber viele Einsätze und auch teilweise das, was den Polizisten heute beigebracht wird, ist häufig nicht mehr Stand der Wissenschaft.
Ganz besonders der Umgang mit psychisch Kranken ist sehr dürftig. Ich hab das selbst leider auch mal erleben müssen, dass ein aggressiver Patient in der geschossenen Station der Psychiatrie, der einen Tisch geworfen hat, mit Schusswaffe bedroht wurde, obwohl er bereits heulend auf dem Boden lag. Deshalb bin ich da misstrauisch gegenüber der Polizei. Halte ich aber bei Personen in Machtpositionen allgemein auch für wichtig.
Polizisten sind doch immer mindestens zu zweit unterwegs. Da könnte doch bei einer Messer-Situation routinemäßig einer einen Taser ziehen und einer eine Pistole. Das kann man doch üben, dann müsste da vielleicht niemand sterben.
Ich lass dann mal noch diese Artikel hier
https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/berlin-neptunbrunnen-polizei-schuss-toter
https://www.rnd.de/panorama/dortmund-polizisten-nach-toedlichen-schuesse-auf-16-jaehrigen-vor-gericht-66XR2PYIP5M6XN5CSHDAT73STU.html
https://taz.de/Polizist-erschiesst-psychisch-Kranken/!5691703/
Gibt noch genug andere Artikel. Aber die wollten sicherlich alle Suicide by Cop begehen, wenn man den Kommentaren hier glaubt