Behaltefrist kommt zurück: Finanzminister kündigt Ende der Kapitalertragssteuer auf Wertpapiere an

19 comments
  1. Das wäre ja super wenn das dann gleichermaßen für Aktien, ETFs und Kryptos gilt!
    Naja, noch haben die Grünen ja Zeit das Ganze abzuschießen…

  2. Endlich, jetzt bitte noch 401k einführen und kalte Progression abschaffen. 42% Abgaben für jeden Euro den ich über 31.000 Euro Brutto im Jahr verdiene sind einfach ein Wahnsinn. Das ist fast weniger als viele MindestKVs.

  3. Als Kapitalist bin ich stark gegen so eine Änderung. Warum sollten Gewinne aus Investitionen nicht besteuert werden, Gewinne aus Arbeit aber schon?

  4. > “Die ÖVP hat überhaupt keinen Genierer mehr in ihrer Politik für die Reichen und Superreichen”, so SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer.

    Wenn man keine Ahnung hat…

  5. Richtig, die ÖVP hat keinen Genierer! KeSt auf Digital Assets einführen, weil sie keine haben, aber den Superreichen Steuererleichterungen bei Aktiengewinnen zuschanzen. Stattdessen braucht es eine Vermögens- und Erbschaftssteuer! Schau ma mal was die Grünen alles in Kauf nehmen.

  6. Das ist doch gut für Leute die mit Fonds, Aktien, ETFs etc sparen wollen (edit: Leute wie ich zB…). Die KeSt mit 27% ist nämlich kein Bemmerl. Und die Behaltefrist sollten Ottonormalsparer eh ohne Probleme einhalten können. Früher war das anscheinend ein Jahr, von mir sollens auch 5 sein. Das gibt auch den Anreiz, dass man das Geld länger liegen – und sich vermehren – lässt.

  7. Wenns ähnlich der einkommenssteuer gestaffelt wird: gern, dann hab sogar ich armer student was davon, wenns einfach nur unbegrenzte befreiung von der Kest durch ein paar jahre halten ist, dann macht sich die övp wirklicj zu hure für die reichen.

  8. Geld kriegt Kinder zukünftig ohne Steuern, wenn mans erwachsen werden lässt. Nice für mich, gesellschaftlich sinnlos ist das Konzept trotzdem.

  9. Ich finde das fahrlässig gegenüber den Staatsfinanzen. Meinetwegen kann man gern einen moderaten Grundbetrag für Kleinanleger definieren, die dann steuerfrei anlegen können. (Selbst das ist eine Kapitalmarktförderung, aber sei’s drum.)

    Aber das quer durch die Bank einzuführen, ist im Grunde ganz eindeutig ein Geldgeschenk an Gstopfte.

    Also grad an jene, die es absolut nicht brauchen.
    Finde das angesichts der Finanzierungslücken bei der Kinderbetreuung, dem Buldungswesen und dem Investitionsstau ziemlich verantwortungslos.

  10. Da es hier so viele Opfer primitivster ÖVP-Gehirnwäsche gibt, ein kleiner Vergleich:

    – Person A erbt Wertpapierdepot im Wert von € 10 Mio, verdient bei schwacher 1% Dividende p.a. noch immer € 100.000 im Jahr. Muss keinen Finger dafür rühren. Steuer in Zukunft: € 0,0

    – Person B hat sich durch ein Studium gekämpft, hackelt das ganze Jahr hart im Job um unsere Gesellschaft am laufen zu halten (wovon auch Person A abhängig ist), verdient € 5.000 brutto im Monat. Lohnsteuer: € 13.500 im Jahr.

    Leistung muss sich lohnen. Wobei die ÖVP da die Leistung der Ur-Ur-Großeltern meint, nicht die eigene.

    Die KEST-Einnahmen die wegfallen, werden andere kompensieren müssen.

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