Ich bin gespannt, wie das weitergeht…und schaue mit “Spock Augenbraue” gen Wolfsburg.
> Laut Bericht habe es im Unternehmen “keine Fälle” gegeben, in denen das höhere Management die Test-Verantwortlichen angewiesen hätte, die Ergebnisse zu verändern
Pff ja. Ist ja auch keine Dumm genug das schriftlich festzuhalten. Waren natürlich wieder nur irgendwelche kleinen Abteilungsleiter die das alles ganz alleine aufgezogen haben. Wen will man hier für Dumm verkaufen?
>Laut Bericht habe es im Unternehmen “keine Fälle” gegeben, in denen das höhere Management die Test-Verantwortlichen angewiesen hätte, die Ergebnisse zu verändern. Demnach waren nur Abteilungsleiter an dem Betrug beteiligt. Als Motiv nennt der Bericht “extremen Zeitdruck”, dem die Verantwortlichen ausgesetzt waren.
Klaro, jetzt wieder nach unten treten… Als ob das höhere Management einen weniger engen Zeitplan, oder eine Abweichung vom Zeitplan akzeptiert hätte.
Wie viel Fälle von Karōshi es da wohl gab, oder wurden durch den Betrug sogar welche verhindert?
Liebe Posts über Japan, wo Menschen mit ihrem Halbwissen immer strukturelle Probleme erklären wollen.
Für alle die hier VW mit Toyota/Daihatsu vergleichen:
Ich bin nicht eiertief in dem Thema, aber ich finde grundlegend sind die beiden nicht vergleichbar.
Toyota hat safe auch ordentlich Dreck am Stecken, da würde ich keiner Illusion verfallen, aber die haben Daihatsu glaube 2017 erst gekauft.
Kenne das Problem sogar persönlich, dass wenn vorher jahrelang irgendeine Scheiße unsauber lief und sauber geschummelt wird, das nur bei einem Wechsel des Kopfes nicht anders gemacht wird.
Dass die bis Ende Januar offline mit der Produktion gehen um den Scheiß gerade zu ziehen, glaube ich sogar sofort.
Nicht dass die das aus Nächstenliebe machen, sondern um Folgen zu vermeiden, da die in Japan etwas unentspannter sein können, wenn da jemand genau Bescheid weiß und trotzdem Scheiße fabriziert.
Bin aktuell selbst auf einer Manager- und Steuerposition und wühle jedes Mal neuen Mist auf, seit einigen Jahren.
Dass wir ein Landkreis sind hilft dabei nur wenig, aber ich kann mittlerweile die ganzen wirklich gravierenden und schweren Verstöße nicht mehr zählen und bin teilweise gezwungen auf Grund der Hierarchie und Zuständigkeit Dinge zu ignorieren.
Vermerke und Meldungen sind aber zu Hauf geschrieben.
Das fängt bei ganz kleinen “Kleinigkeiten” wie den historisch gewachsenen Problemen der Sichtbarkeit von Fallakten über die Verschiedenen Gesetzbüchern (hallo DSGVO) an welche nicht auf die Schnelle geändert werden können ohne das gesamte Amt (und Bundesweit andere Ämter) zurück ins Mittelalter zu schießen, geht über Hardwareeinrichtungen die tiefgehende Zugriffe und Diebstähle erlauben bis hin zu möglichen Betrug und Abzweigung von Steuergeldern in beträchtlicher Höhe über die Zahlungswege, trotz relativ guter Hebel das auszusteuern.
Letzteres ist aber am Unwahrscheinlichsten, da ich selbst ein Szenario schaffen müsste, bei dem ich unsaubere Rechnungen weitergebe. Mein Gedanke: Ich mag zwar sauber sein, aber ich bin vielleicht nicht immer am Zug, solange diese Lücken existieren. Nachverfolgung ist möglich, aber dafür müsste man auch erwischt werden.
Versuche aktuell einem potenziellen bösartigen Nachfolger diesen Weg dicht zu machen. Muss als Erklärung reichen, ohne in buchhalterischen und IT-Sec-Details zu versinken.
Größtes Hindernis ist für mich übrigens wie bei jeder älteren Bank die Software und die Einstellungen der Banken gegenüber moderner Technik. Bruh, ich werde nie das Vorstellungsgespräch in einer größeren Bank vergessen… Das hat Bände gesprochen.
So viel erstmal zu meinem Erfahrungshorizont und Wetterbericht.
Was jetzt im Detail stimmt und was nicht ist wie bei mir blanker Spekulatius.
Gebe das auch nur zur Anregung rein um “in dubio pro reo” etwas aufleben zu lassen.
Manchmal läuft Scheiße eben so lange bis man sie endlich loswerden kann.
Und dass man eine Katze im Sack gekauft hat, weiß man manchmal auch erst, wenn man den geschenkten Gaul zum Zahnarzt geschickt hat.
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Ich bin gespannt, wie das weitergeht…und schaue mit “Spock Augenbraue” gen Wolfsburg.
> Laut Bericht habe es im Unternehmen “keine Fälle” gegeben, in denen das höhere Management die Test-Verantwortlichen angewiesen hätte, die Ergebnisse zu verändern
Pff ja. Ist ja auch keine Dumm genug das schriftlich festzuhalten. Waren natürlich wieder nur irgendwelche kleinen Abteilungsleiter die das alles ganz alleine aufgezogen haben. Wen will man hier für Dumm verkaufen?
>Laut Bericht habe es im Unternehmen “keine Fälle” gegeben, in denen das höhere Management die Test-Verantwortlichen angewiesen hätte, die Ergebnisse zu verändern. Demnach waren nur Abteilungsleiter an dem Betrug beteiligt. Als Motiv nennt der Bericht “extremen Zeitdruck”, dem die Verantwortlichen ausgesetzt waren.
Klaro, jetzt wieder nach unten treten… Als ob das höhere Management einen weniger engen Zeitplan, oder eine Abweichung vom Zeitplan akzeptiert hätte.
Wie viel Fälle von Karōshi es da wohl gab, oder wurden durch den Betrug sogar welche verhindert?
Liebe Posts über Japan, wo Menschen mit ihrem Halbwissen immer strukturelle Probleme erklären wollen.
Für alle die hier VW mit Toyota/Daihatsu vergleichen:
Ich bin nicht eiertief in dem Thema, aber ich finde grundlegend sind die beiden nicht vergleichbar.
Toyota hat safe auch ordentlich Dreck am Stecken, da würde ich keiner Illusion verfallen, aber die haben Daihatsu glaube 2017 erst gekauft.
Kenne das Problem sogar persönlich, dass wenn vorher jahrelang irgendeine Scheiße unsauber lief und sauber geschummelt wird, das nur bei einem Wechsel des Kopfes nicht anders gemacht wird.
Dass die bis Ende Januar offline mit der Produktion gehen um den Scheiß gerade zu ziehen, glaube ich sogar sofort.
Nicht dass die das aus Nächstenliebe machen, sondern um Folgen zu vermeiden, da die in Japan etwas unentspannter sein können, wenn da jemand genau Bescheid weiß und trotzdem Scheiße fabriziert.
Bin aktuell selbst auf einer Manager- und Steuerposition und wühle jedes Mal neuen Mist auf, seit einigen Jahren.
Dass wir ein Landkreis sind hilft dabei nur wenig, aber ich kann mittlerweile die ganzen wirklich gravierenden und schweren Verstöße nicht mehr zählen und bin teilweise gezwungen auf Grund der Hierarchie und Zuständigkeit Dinge zu ignorieren.
Vermerke und Meldungen sind aber zu Hauf geschrieben.
Das fängt bei ganz kleinen “Kleinigkeiten” wie den historisch gewachsenen Problemen der Sichtbarkeit von Fallakten über die Verschiedenen Gesetzbüchern (hallo DSGVO) an welche nicht auf die Schnelle geändert werden können ohne das gesamte Amt (und Bundesweit andere Ämter) zurück ins Mittelalter zu schießen, geht über Hardwareeinrichtungen die tiefgehende Zugriffe und Diebstähle erlauben bis hin zu möglichen Betrug und Abzweigung von Steuergeldern in beträchtlicher Höhe über die Zahlungswege, trotz relativ guter Hebel das auszusteuern.
Letzteres ist aber am Unwahrscheinlichsten, da ich selbst ein Szenario schaffen müsste, bei dem ich unsaubere Rechnungen weitergebe. Mein Gedanke: Ich mag zwar sauber sein, aber ich bin vielleicht nicht immer am Zug, solange diese Lücken existieren. Nachverfolgung ist möglich, aber dafür müsste man auch erwischt werden.
Versuche aktuell einem potenziellen bösartigen Nachfolger diesen Weg dicht zu machen. Muss als Erklärung reichen, ohne in buchhalterischen und IT-Sec-Details zu versinken.
Größtes Hindernis ist für mich übrigens wie bei jeder älteren Bank die Software und die Einstellungen der Banken gegenüber moderner Technik. Bruh, ich werde nie das Vorstellungsgespräch in einer größeren Bank vergessen… Das hat Bände gesprochen.
So viel erstmal zu meinem Erfahrungshorizont und Wetterbericht.
Was jetzt im Detail stimmt und was nicht ist wie bei mir blanker Spekulatius.
Gebe das auch nur zur Anregung rein um “in dubio pro reo” etwas aufleben zu lassen.
Manchmal läuft Scheiße eben so lange bis man sie endlich loswerden kann.
Und dass man eine Katze im Sack gekauft hat, weiß man manchmal auch erst, wenn man den geschenkten Gaul zum Zahnarzt geschickt hat.