VW sieht Durchbruch für Akku, »der praktisch nicht altert« | Als Superakkus für die E-Mobilität der Zukunft gelten Feststoffzellen schon lange. Volkswagen hat nun einen Prototyp getestet – und zeigt sich begeistert. Das Modell soll so schnell wie möglich serienreif werden.

by Europeaball

15 comments
  1. Na das klingt doch erstmal positiv. Dennoch der Hinweis: Die letzten ca. 30 Jahre hat die Akkutechnik enorme Fortschritte gemacht. Heute läuft praktisch jede*r mit einem akkubetriebenen Hochleistungscomputer in der Hosentasche herum. Ist mir unklar, warum das nun ausgerechnet bei KFZ so ein unlösbares Problem sein soll.

    EDIT: Jaja, Smartphones sind kleiner als Autos bla bla bla. Aber Fakt ist: Es gab eine Nachfrage, einen daraus folgenden Wettbewerb und technischen Fortschritt. Also eigentlich genau so, wie es marktwirtschaftlich laufen soll.

  2. Ein Akku der nicht mehr altert klingt irgendwie wie der reinste Horror für die Smartphone-Hersteller.

  3. Nett, aber wichtiger wäre mir persönlich ein Akku, »der praktisch nichts kostet«. Handelsübliche Akkus in Autos sind meiner Meinung nach schon ausreichend langlebig, jedenfalls ist das nicht so das Hauptproblem der E-Autos.

  4. “Hey Leute, wir werden gerade von allen anderen Autoherstellern abgehängt weil wir viel zu teuer sind, was können wir tun?”

    “Lass uns anstatt an günstigerer Fertigung und effizienteren Prozessen zu arbeiten doch mal einen Akku erfinden, den gar keiner braucht, weil die derzeitigen Akkus schon lange genug halten!”

    “Stark, Rüdiger, super Idee! Damit schaffen wir eine Lösung für ein Problem das es gar nicht gibt! Einfach genial!”

  5. Kostet dann vermutlich 100k, weil es ein VW Emblem auf der Schnauze hat und man bei VW der Meinung ist für die Marke müsse man ja mitzahlen. Kurze Zeit später ziehen viele andere mit günstigeren Modellen nach und VW wundert sich wieder, wieso kaum jemand ihre Elektrofahrzeuge kauft.

  6. An die Existenz und Funktionalität (großer) Feststoffakkus glaube ich dann, wenn sie in Serienproduktion gehen. Grade quantumscape haben meines Wissens schon oft mit kleinstakku Ergebnissen geworben, die muss man aber erstmal skalieren können.

  7. Jetzt nur noch die Software richten und die Touchelemente gegen Schalter tauschen und vielleicht verkaufen sie dann mehr wie 300 E-Autos.

  8. Ist das die Rettung für den Automarkt in DE und unsere Zulieferer in AT hallelujah

  9. If true then big. Also je nachdem wie günstig das wird

  10. Wäre interessant, ob das noch auf der Plattform MEB+ passiert!?
    Volkswagen ist dabei, die aktuelle MEB-Plattform durch den Nachfolger SSP zu ersetzen, und zwar schon 2026. Dazwischen halt MEB+.
    Oder ob es noch weiter in der Zukunft verankert wird.

    Wichtiger als Zellalterung und Degradation ist aber die Schnellladefähigkeit mit über 200 kwh

  11. Prototypen hin oder her, erst serienreife Batterien sind wirklich interessant. Das ist eine ähnliche alte Leier wie bei der Fusion, wobei Batterien mehr Erfolge vorzuweisen haben. Zum Beispiel Produkte am Markt.

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