Neue Krypto-Steuer ab März 2022: Was sich für Anleger ändert

21 comments
  1. Weil zum Thema Krypto-Steuern ohnehin laufend Fragen kommen. Ist recht schön und übersichtlich zusammengefasst.

  2. Hörte man von den Volksbegehren gegen die rückwirkende Besteuerung eigentlich nochmal was? Oder wurden die einfach für 1 Minute bearbeitet und dann nächstes Thema?

  3. Danke, gute Zusammenfassung! Für mich wäre die Rückwirkende Änderung eine Ersparnis im 7-stelligen Bereich, falls die 27.5% auch auf Einnahmen (Bots, Lending, alles nicht gewerblich) zählen. Bin auch froh dass ich schon letztes Jahr ausgewandert bin und die Wegzugsbesteuerung verpasst habe.

    Dass Coin zu Coin Trading nichtmehr versteuert wird ist auch eine sinnvolle Änderung finde ich.

  4. Find ich super mühsam, weils keinerlei Anreize mehr fürs hodln gibt. Und jetzt auch noch doppelt ärgerlich, weil ich im Oktober November noch mit ordentlichen Gewinn steuerfrei verkaufen könnte und jetzt fix Steuern zahlen müsste.

  5. Wie läuft das dann ab?

    Ich kaufe um 10000€ bspw. 0,25btc.

    Dann trade ich 2 Jahre zwischen diversen altcoins und stablecoins herum.

    Im besten Fall habe ich jetzt zB 0,5btc, 5000€ in stablecoins und noch x andere Altcoins daraus gemacht.

    Wie errechnet man jetzt die Steuergrundlage für die 27,5% wenn ich jetzt zB davon 10000€ in Fiat-Wert verkaufen will?

  6. “Die alten regelungen besagten dass kryptogewinne mit 55% einkommenssteuer besteuert werden müssen”- sicher?
    Ja, es hat die option gegeben gewinne, auch von aktien oder eben krypto nach eigenem einkommenssteuersatz zu besteuern, aber das war 1. Optional
    2. auf keinen fall 55%, gibt ja nur 440 leute die soviel im jahr verdienen dass sie in den einkommensteuersatz 55% rutschen.

  7. >Grundsätzlich treten die neuen Bestimmungen ab 1. März 2022 in Kraft. Bitcoin und Co. werden ab diesem Datum mit herkömmlichen Finanzprodukten wie Aktien und Derivaten rechtlich in einen Topf geworfen.

    Wollten die nicht die Gesetze für die anderen Finanzprodukte ändern?

    >Gewerblich ist Mining dann, wenn es selbstständig, regelmäßig und mit Ertragsabsicht betrieben wird.

    Ähm….also praktisch immer?

  8. Wie schaut’s aus wenn ich 90% der Investition verloren habe? Bekomme ich da was vom Staat oder wenn man Geld verliert liegt es an mir aber wenn man Geld gewinnt liegt es an “uns”?

  9. artikel erklärt relativ schlecht wie es um “altbestände” also hodler seit je her steht: die 55% steuer sind hinfällig, weil sich ab feber jeder mit der alten regel der 1 jahr haltefrist im altbestand befindet. viel intressanter ist eher, was das finanzamt künftig als beweis für den bezug von crypto vor feber 2021 akzeptiert. ich denke da an transaktionsscreenshots von exchanges die es gar nicht mehr gibt zB. meine steuerberatung weiss das auch nicht genau. das “lückenlos” verfolgbarmachen der inbesitznahme ist echt nicht trivial und nix was ich jetz einem finanzbeamten so ad hoc zutrauen würd (no offence)

  10. Wenn man also vor 1. März aussteigt und seinen Krypto Bestand auflöst der vor 28.02.2021 gekauft wurde, dann fällt man in die “älter als ein Jahr” und ist damit Steuerfrei, oder lese ich das Falsch?

  11. Die Frist einfach vorzuverlegen ist meiner Meinung nach eine Schikane und schlicht und einfach rechtswidrig! Rückwirkend auf den 28.2.2021 zu verlegen ist eine Frechheit!

  12. Denkt ihr wird das FA die 1-stelligen Gewinne mit den Millionen Gewinnen gleichsetzen? Oder sind die nur hinter den whales hinterher?

  13. Oh fein! Ist das jetzt schon fix? Oder noch immer erst der Steuerentwurf? Kann den Link warum auch immer nicht öffnen…

  14. So ein blödsinn, ich verstehe nicht warum man das rückwirkend machen muss. meiner meinung nach eine frechheit dass soetwas überhaupt erlaubt ist. habe nichts gegen das gesetz aber etwas zu beschließen und dann rückwirkend geltend machen ist echt das letzte… 👎👎👎👎

  15. Versteh ich das richtig dass ich dann ab 1. März z.B. auf Kraken ETH staken kann und die Erträge davon wirklich erst versteuern muss, wenn ich sie irgendwann verkaufe? Bis jetzt war ja so weit ich weiß ungeklärt, ob Erträge vom Staking schon beim Zufluss steuerpflichtig werden. (d.h. man hatte ein gewisses Risiko, mehr Steuer zahlen zu müssen als man Geld in der Hand hat, falls der Kurs fällt)

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