wobei nicht klar ist ob es sich um 5.500 oder 55.000 Legehennen handelt…
Alles in allem irgendwo nachvollziehbar und klingt authentisch.
Was dann wiederum problematisch ist sind Aussagen wie diese:
“[…]solche Szenen wie die Bauern, die eine Fähre stürmen wollten, auf der sich der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck befand, lehne ich ab.
Aber ich verstehe, woher die Wut kommt […]”
Diese Szenen abzulehnen um direkt im Satz danach Verständnis zu äußern ist arg dünn wenn man gesehen hat was da abging. Das klingt schon arg nach sorry not sorry.
Das muss man verurteilen und sich klar davon distanzieren. Ablehnen ist viel zu schwach.
Jemand verdient 2900 netto und hat ca 1900 augaben. Zahlt 500 Euro in etfs. Am Ende hat er “nichts”.
Meint er das ernst?
Für mich gleich viel besser am Sonntagmorgen, wo ich jetzt weiß, dass ich mit meinen Steuerzahlungen, dem über die schweren Zeiten helfe.
Der Angestellte Geschäftsführer einer Genossenschaft mit 26 Mitarbeitern klingt überhaupt nicht repräsentativ leider.
Das kann man mit der gleichen Begründung löschen wie diesen Beitrag hier:
Natürlich wirkt 70k€ Gewinn bei 1.3M€ Umsatz erstmal wenig – aber ich vermute mal, dass alle teilnehmenden Bauern Angestellte sind und ein Gehalt bezahlt bekommen, was bei 26 Mitgliedern einen Großteil der Kosten ausmachen dürfte.
Ich finde solche Artikel ja grundsätzlich interessant – einfach mal zu sehen, was andere Leute so für Einnahmen und Ausgaben haben hilft auch sein eigenen Leben besser einzuschätzen.
Hier wirkt allerdings die Überschrift, als wollte man diesen Artikel der “Kontoauszug”-Serie gezielt auf die aktuelle Situation mit den Bauernprotesten ummünzen – obwohl eigentlich nur wenige Details dazu genannt werden. Im Grunde ist der Kollege im Artikel Angestellter – nur halt bei einer Agrargenossenschaft und er wohnt/lebt offenbar in einer ländlichen Umgebung.
Das Gehalt ist für die Verantwortung nicht üppig, aber es ist trotzdem ein Gehalt das einem ein gutes Leben ermöglicht.
Mit fehlt die Anmerkung wo das Geld eingespart werden soll, wenn nicht beim Diesel.
– 200 EUR im Monat für Kleidung
– 220 EUR im Monat für Spiele und Serien-Abo’s
– 450 EUR im Monat BU-Vesicherung
– 500 EUR im Monat ETF’s
– 600 EUR im Monat zur Seite gelegt
– 150 EUR im Monat für Reisen
Gesamt extra cash: 2120 EUR monatlich (Gut über die Notwendigkeit der BU kann man streiten, als Bauer bestimmt nochmal anders)
hmm
Dann ist dein Geschäftsmodell halt nicht rentabel Brudi. Und n Vergleich mit Südamerika? Ehrlich? Dann beschwere dich doch gleich darüber das es dort mehr Sonnenschein gibt.
Kostet eine normale BU echt 450 Euro im Monat? 😮
Naja er scheint ja in einer speziellen Situation zu sein, da er ja quasi bei seinen Eltern wohnt und sehr geringe Lebenserhaltungskosten hat.
Ja ist doch das typische Prozedere, Lärm machen und tun als ob, hat schon immer geholfen, um abzulenken. Ein kürzlich erschienener Bericht klärte auf, dass es die letzten Jahre Rekordgewinne für die Landwirte gegeben hat. Aber man hat ja gerne dieses Bild des armen und geknechteten Bauerns, der immer wegen den Milchpreisen stöhnt. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Klar gibt es auch ‘arme’ Bauern, aber das ist die Minderheit und in der Regel sind es solche, die einfach falsch investiert haben oder gar nicht.
Also irgendwie geht das nicht auf, bei 1,3 Millionen Umsatz und 26 Mitgliedern wären das gerade mal 50k pro Mitglied abzüglich der Katen für Land/Höfe/Personal etc. da wurden doch sicherlich irgendwelche Zahlen durcheinander gebracht. Vermutlich geht es da um 1,3 Million Euro Nettoertrag und nicht Umsatz. Der Umsatz muss deutlich höher liegen.
Wenn Bauern ihr Geld nicht mit der Misshandlung von Tieren durch Massentierhaltung verdienen würden, hätte ich doch glatt Mitleid, dass sie weniger als 1/10 der Verkaufskosten von den Grosshändlern bekommen.
Und nur 1.2 Milliarden kommen aus EU Subventionen!
>Mal sind es nur 50 Stunden, oft 70 oder in der Erntezeit, vor allem im Juli und August, auch mal 80 Stunden in der Woche.
​
>Und ich kaufe mir regelmäßig Computerspiele oder Hardware. Ich verbringe gerne Zeit mit Strategie- oder Simulationsspielen. Deshalb gebe ich im Monat sicher rund 200 Euro für Spiele und Technik aus
Farming Simulator zählt aber nicht als Arbeitszeit!
Bei 100 Euro Gewinn pro Hektar macht es doch viel mehr Sinn die Flächen zu verpachten und nicht selber zu wirtschaften. Oder sind das alles Pachtflächen?
der mann gibt monatlich >400€ für hobbies/reisen aus, legt sich 500€ aufs sparbuch und dann nochmal 600€ zur seite für zukünftige investitionen. “da bleibt am ende nichts übrig” sieht anders aus.
21 comments
Paywall!
Das ist ja furchtbar! Hat der Mann Paypal? Ich würde gerne spenden.
Wenn OP nicht will, *schulterzuck*, hier meine Freunde:
[https://archive.is/V2ejw](https://archive.is/V2ejw)
wobei nicht klar ist ob es sich um 5.500 oder 55.000 Legehennen handelt…
Alles in allem irgendwo nachvollziehbar und klingt authentisch.
Was dann wiederum problematisch ist sind Aussagen wie diese:
“[…]solche Szenen wie die Bauern, die eine Fähre stürmen wollten, auf der sich der Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck befand, lehne ich ab.
Aber ich verstehe, woher die Wut kommt […]”
Diese Szenen abzulehnen um direkt im Satz danach Verständnis zu äußern ist arg dünn wenn man gesehen hat was da abging. Das klingt schon arg nach sorry not sorry.
Das muss man verurteilen und sich klar davon distanzieren. Ablehnen ist viel zu schwach.
Jemand verdient 2900 netto und hat ca 1900 augaben. Zahlt 500 Euro in etfs. Am Ende hat er “nichts”.
Meint er das ernst?
Für mich gleich viel besser am Sonntagmorgen, wo ich jetzt weiß, dass ich mit meinen Steuerzahlungen, dem über die schweren Zeiten helfe.
Der Angestellte Geschäftsführer einer Genossenschaft mit 26 Mitarbeitern klingt überhaupt nicht repräsentativ leider.
Das kann man mit der gleichen Begründung löschen wie diesen Beitrag hier:
https://www.reddit.com/r/de/comments/190nmoa/die_reichsten_bauern_in_deutschland_sind/
Natürlich wirkt 70k€ Gewinn bei 1.3M€ Umsatz erstmal wenig – aber ich vermute mal, dass alle teilnehmenden Bauern Angestellte sind und ein Gehalt bezahlt bekommen, was bei 26 Mitgliedern einen Großteil der Kosten ausmachen dürfte.
Ich finde solche Artikel ja grundsätzlich interessant – einfach mal zu sehen, was andere Leute so für Einnahmen und Ausgaben haben hilft auch sein eigenen Leben besser einzuschätzen.
Hier wirkt allerdings die Überschrift, als wollte man diesen Artikel der “Kontoauszug”-Serie gezielt auf die aktuelle Situation mit den Bauernprotesten ummünzen – obwohl eigentlich nur wenige Details dazu genannt werden. Im Grunde ist der Kollege im Artikel Angestellter – nur halt bei einer Agrargenossenschaft und er wohnt/lebt offenbar in einer ländlichen Umgebung.
Das Gehalt ist für die Verantwortung nicht üppig, aber es ist trotzdem ein Gehalt das einem ein gutes Leben ermöglicht.
Mit fehlt die Anmerkung wo das Geld eingespart werden soll, wenn nicht beim Diesel.
– 200 EUR im Monat für Kleidung
– 220 EUR im Monat für Spiele und Serien-Abo’s
– 450 EUR im Monat BU-Vesicherung
– 500 EUR im Monat ETF’s
– 600 EUR im Monat zur Seite gelegt
– 150 EUR im Monat für Reisen
Gesamt extra cash: 2120 EUR monatlich (Gut über die Notwendigkeit der BU kann man streiten, als Bauer bestimmt nochmal anders)
hmm
Dann ist dein Geschäftsmodell halt nicht rentabel Brudi. Und n Vergleich mit Südamerika? Ehrlich? Dann beschwere dich doch gleich darüber das es dort mehr Sonnenschein gibt.
Kostet eine normale BU echt 450 Euro im Monat? 😮
Naja er scheint ja in einer speziellen Situation zu sein, da er ja quasi bei seinen Eltern wohnt und sehr geringe Lebenserhaltungskosten hat.
Ja ist doch das typische Prozedere, Lärm machen und tun als ob, hat schon immer geholfen, um abzulenken. Ein kürzlich erschienener Bericht klärte auf, dass es die letzten Jahre Rekordgewinne für die Landwirte gegeben hat. Aber man hat ja gerne dieses Bild des armen und geknechteten Bauerns, der immer wegen den Milchpreisen stöhnt. Die Wirklichkeit sieht anders aus. Klar gibt es auch ‘arme’ Bauern, aber das ist die Minderheit und in der Regel sind es solche, die einfach falsch investiert haben oder gar nicht.
[https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/rekordgewinne-fuer-landwirte-extrem-schwierigen-zeiten-612819](https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/rekordgewinne-fuer-landwirte-extrem-schwierigen-zeiten-612819)
Also irgendwie geht das nicht auf, bei 1,3 Millionen Umsatz und 26 Mitgliedern wären das gerade mal 50k pro Mitglied abzüglich der Katen für Land/Höfe/Personal etc. da wurden doch sicherlich irgendwelche Zahlen durcheinander gebracht. Vermutlich geht es da um 1,3 Million Euro Nettoertrag und nicht Umsatz. Der Umsatz muss deutlich höher liegen.
Wenn Bauern ihr Geld nicht mit der Misshandlung von Tieren durch Massentierhaltung verdienen würden, hätte ich doch glatt Mitleid, dass sie weniger als 1/10 der Verkaufskosten von den Grosshändlern bekommen.
Und nur 1.2 Milliarden kommen aus EU Subventionen!
>Mal sind es nur 50 Stunden, oft 70 oder in der Erntezeit, vor allem im Juli und August, auch mal 80 Stunden in der Woche.
​
>Und ich kaufe mir regelmäßig Computerspiele oder Hardware. Ich verbringe gerne Zeit mit Strategie- oder Simulationsspielen. Deshalb gebe ich im Monat sicher rund 200 Euro für Spiele und Technik aus
Farming Simulator zählt aber nicht als Arbeitszeit!
Bei 100 Euro Gewinn pro Hektar macht es doch viel mehr Sinn die Flächen zu verpachten und nicht selber zu wirtschaften. Oder sind das alles Pachtflächen?
der mann gibt monatlich >400€ für hobbies/reisen aus, legt sich 500€ aufs sparbuch und dann nochmal 600€ zur seite für zukünftige investitionen. “da bleibt am ende nichts übrig” sieht anders aus.