
Irgendwie ist das komplett an mir vorüber gegangen, dass die OeMAG die Preisfindung umstellt und man die Preise jetzt erst im Nachhinein erfährt.
[https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/17962126/oemag-die-zeiten-vom-grossen-geld-verdienen-sind-vorbei](https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/17962126/oemag-die-zeiten-vom-grossen-geld-verdienen-sind-vorbei)
Nachdem meine Bindungsfrist vorbei ist, werd ich mir wohl einen neuen Stromabnehmer suchen (müssen).
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by PastPanic6890
5 comments
Wennst einen besseren findest sag bitte Bescheid
hab nen brief von energie ag bekommen… musste 2 mal lesen mein einspeisevertrag wurde von 13,2 auf 15,7ct/kwh erhöht für 2024 kann man nicht meckern…
Passt schon so, also die niederen Preise, 1. Sonnenstrom ist nichts (mehr) Wert, 2. die Subventionierung war in dem Bereich durch die extremen Einspeisepreise der ÖMAG eh viel zu hoch.
Jetzt gehts langsam in die richtige Richtung -> Selbstnutzung ist das Ziel
Ist aber auch geil, jeder Anbieter am markt schafft es die preise klar zu kommunizieren, nur der Staat nicht, da erfährst du erst im nachhinein was du für deinen Strom bekommst….fml.
hier die offizielle Info:
>**Der zu vergütende Marktpreis wird ab 2024 monatlich und im Nachhinein festgesetzt.**
>
>Um das Marktgeschehen besser widerzuspiegeln, bilden neben dem bisher bekannten Marktpreis (nach §41 Abs 1 ÖSG) die tatsächlich erzielten Vermarktungspreise (Day-Ahead Auktion) die Berechnungsbasis. Aus den Stundenpreisen wird ein mengengewichtetes Monatsmittel berechnet. Dieses bildet die Obergrenze für den neuen Preis.
>
>Der ermittelte Marktpreis kann 60% des durch die [E-Control veröffentlichten Quartalsmarktpreis](https://www.e-control.at/de/marktteilnehmer/oeko-energie/marktpreis) (Marktpreis nach §41 Abs. 1 ÖSG) nicht unterschreiten und kann maximal dem Quartalsmarktpreis entsprechen.
>
>**Das heißt der neue Marktpreis ist nach oben und unten begrenzt:**
>
>Obere Grenze: Marktpreis gemäß §41 Abs. 1 ÖSG
>
>Untere Grenze: 60% des Marktpreises gemäß §41 Abs. 1 ÖSG
>
>Zu beachten ist, dass vom Marktpreis noch die [aliquoten Aufwendungen für die Ausgleichsenergiekosten](https://www.oem-ag.at/de/marktteilnehmer/mehraufwendungen/) abgezogen werden(ebenfalls berechnet durch die E-Control auf Basis der Vorjahreswerte für Ausgleichsenergie).**Das entsprechende Gutachten für 2024 ist noch nicht verfügbar.**D.h.: Die obere bzw. untere Grenze des Marktpreisbandes kann sich noch um die erwähnten Ausgleichsenergiekosten verringern.
Quelle: [https://www.oem-ag.at/de/marktpreis/](https://www.oem-ag.at/de/marktpreis/)
Ich finde es logisch daß sie nicht mehr zahlen können als sie für den Strom auch bekommen. Daß es im Nachhinein festgesetzt wird ist aber gelinde gesagt unglücklich.
Wir hätten eigentlich schon letztes Jahr gerne eine PV-Anlage gekauft. Wir haben allerdings konservativ angenommen, daß wir langfristig etwa 7 cent fürs Einspeisen bekommen und unsere Prämisse war daß es sich mit diesen Voraussetzungen trotzdem binnen 10 Jahren rentieren muß. Das war mit den letztjährigen Preisen nicht drin. Jetzt aktuell haben wir aber bereits wieder Preise gesehen mit denen sich das ausgehen wird. Bei einer 9 kw Anlage ganze 5 000 Euro weniger als noch vor paar Monaten. Das ist ziemlich genau das was wir für die Klimaanlage gezahlt haben die wir dann statt der PV im Frühjahr gekauft haben. Die waren historisch günstig, weil wegen dem teuren Strom kaum wer eine gekauft hat.