Galeria Karstadt Kaufhof stellt Insolvenzantrag

by DumbledoresShampoo

26 comments
  1. Schon wieder? Irgendwann kann man das ganze jetzt auch mal zumachen anstatt dauernd versuchen das irgendwie zu retten.

  2. Da wird auf Facebook ja wieder ordentlich auf die Ampel geschimpft werden

  3. Endlich hat der Held der Steine wieder Material für ein neues Galeria-Pleite Video auf dem Zweitkanal. Nüüüchts vor dem man sich fürchten müsste.

  4. Ein kerngesunder Investor wird kaum ein chronisch krankes Unternehmen wie Kaufhof-Karstadt übernehmen.

    Nenneswertes Tafelsilber – Stichwort Immobilien – dürfte ebenfalls nicht mehr im Besitz von Kaufhof-Karstadt sein.

    In allen Warenbereichen, die Kaufhof-Karstadt vertreibt gibt es zudem stationär wie online mehr als genug Alternativen.

    Daher spricht betriebswirtschaftlich wenig bis nichts für eine nachhaltige Rettung durch einen starken Investor.

    Blieben Investoren wie zum Beispiel Peek & Cloppenburg, die möglicherweise glauben, dass minus mal minus nicht nur mathematisch plus ergibt. In diesem Fall könnte Kaufhof-Karstadt dann vielleicht nach dem nächsten Weihnachtsfest das vierte Mal binnen vier Jahren Insolvenz anmelden.

  5. Werden die jetzt nochmal aufgekauft und dann haben wir Galeria Sinn Karstadt Kaufhof Leffers?

  6. Ich hoffe das es mit dem Laden endlich vorbei ist. Hätte schon vor zig Jahren “sterben” sollen. Durch das weiter sinnlos Geld reingepumpt wurde, blieben neben den Filialen die noch was erwirtschaften auch die ganzen Klötze in Bestlagen erhalten in die sich keiner mehr reinverirrt hat. Hier werden sich sicher Nachmieter finden (denn die Muttergesellschaften die den Immobilienbesitz halten müssen nun auch verkaufen um an Geld zu kommen). Frequenzbringer am Arsch, in so mancher Innenstadt sind die verantwortlich dafür das dort keiner mehr hinwill.

  7. Der Zinssatz der EZB wird demnächst einige Zombies ans Tageslicht befördern. Aber keine Angst, wenn dann die Wirtschaft(also der Aktienmarkt) anfängt darunter zu leiden geht der Zinssatz ganz schnell wieder auf 0 und die Zombies können refinanzieren.

  8. Ein Trauerspiel. Wenn ich genügend Cash hätte, würde ich den ganzen Bumms kaufen und das Ruder herumreißen, all den geistigen Bumsfickern, Tieffliegern, Glücksrittern, österreichischen und deutsch-amerikanischen,
    Hasardeuren, Dilettanten und all den anderen mittelmäßigen Arschlochkindern zeigen, wie man ein togesagtes Unternehmen mit veraltetem Geschäftskonzept ändert und zum wirtschaftlichen Erfolg führt.

  9. Bitte dieses Mal keine palliativen Mittel/Gelder mehr einsetzen. Lasst den Laden endlich pleite gehen. Das ist doch Wahnsinn!

  10. Nachdem die Mutter der Galeria (Signa) an vielen Standorten gleichzeitig Vermieter ist und mit überhöhten Mieten die Galeria schröpft, war das auch kein Wunder. 20% Umsatzmiete waren da keine Seltenheit. So wird das dann betriebswirtschaftlich einfach nichts.
    Hauptsache die Bewertung der Immobilien wurden in astronomische Höhen gepusht.

  11. Jetzt muss aber auch wirlich mal Schluss sein!
    Karstadt: Ein Synonym dafür, wie oft man ein Unternehmen erfolgreich und mit Anlauf an die Wand fahren kann.
    In den letzten Jahren wurden von dem Pleitegeier regelmäßig Filialen im Großen Stil geschlossen und trotzdem will uns der Betriebsratsvoristzende uns weissmachen “das ist noch Potenzial drin”. Ganz bestimmt! Nochmal 1-2 Milliarden Steuergelder reinpumpen, die dann auf wundersame Weise in kürzester Zeit in den Büchern “verschwinden”, währen die restlichen Fillialen dicht gemacht werden.

    Die jahrelangen “Rettungs-” Quereleen waren nichts anderes als Subventionsbetrug!

  12. 0️⃣6️⃣ : 0️⃣0️⃣ 🔉🎶 *”I’ve got you, babe* 🎶

  13. Die Sachlage ist nur eine völlig andere als bei den letzten 2 Insolvenzen. Erstens, keine Insolvenz in Selbstverwaltung sondern Regelinsolvenz. Dazu ein anderer Insolvenzverwalter, nachdem der vorherige mutmaßlich vor allen Dingen zugunsten der Signa konzeptionell gearbeitet hat.
    Zweitens, die Insolvenz ist dem geschuldet, dass man eine Zahlungsunfähigkeit abwenden möchte, bevor die liquiden Mittel unter die kritische Marke von 90 Mio. fallen. Ohne die Pleite der Signa wären ja weiter Gelder geflossen, trotz der höheren Mietverträge. Durch die Insolvenz kann man aus dieser vermutlich für die Signa vorteilhaften Beziehung scheiden. Und weiter schlechte Filialen abstoßen. Wie es dann weiter geht, das wird man sehen. Wie man aber auch internen Stimmen vernehmen kann (Betriebsrat), ist der Geschäftsführer, der übrigens auch schon bei der Inno in Belgien für nachhaltige, positive Änderungen gesorgt hat, ein anderes Kaliber als die beiden vorherigen Geschäftsführer.

  14. Maaahan. Ich hab noch ne Geschenkkarte die ich aber online nicht einlösen kann, weil der PIN dazu noch 4 stellig ist, die Webseite aber einen 6stelligen benötigt.
    Der Kaufhof in meiner Nähe ist einer der Gründe warum dieses Pferd nicht endlich sterben gelassen wird, lies viele Angestellte mit ner Kackauswahl.
    Wenn ich nicht in Zukunft zufällig nach Köln komme, verfallen die 25€.
    Mag ich.

  15. Heilige Scheiße macht den Saftladen doch endlich zu, es läuft nicht mehr und fertig, keiner wird’s vermissen.

  16. Dass schlimmste daran ist dass jetzt wieder über mehrere Wochen weinende Verkäufer*innen von mittelmäßigen Redakteure von mittelmäßigen Magazinen bei mittelmäßigen Fernsehsendern vor die Kamera gequält werden.

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