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by Dammsucker69

11 comments
  1. Wenn man schon in diese politische Richtung geht. Verstaatlicht doch den gesamten Agrarsektor!

  2. Problem ist halt, nur weil Steuererleichterungen wegfallen, kriegen sie nicht mehr Geld für ihre Erzeugnisse. Die Preise werden vom Weltmarkt festgelegt, und da müssen sie halt konkurrieren mit Betrieben aus dem Ausland, wo eben Arbeitskraft und Energie deutlich billiger ist, die Umweltvorschriften deutlich lockerer sind, und so weiter.

  3. Also ehrlicherweise ein Maimai, bei dem man merkt, dass der oder die Ersteller*in nicht wirklich versteht, wie die Preise landwirtschaftlicher Erzeugnisse festgelegt werden.

  4. Ich mache jetzt auch eine Familienmanufaktur auf und erwarte dass der Staat mir so lange Geld in den Arsch schiebt bis diese rentabel ist.

    Oder noch besser ich mache mein eigenes Steinkohlebergwerk auf.

  5. Wann hat dieser ganze Müll eigentlich angefangen ? Seit dem Internet? Ich meine das jeder glaubt zu wissen worum es wirklich in Politik geht und das dass Volk derart gespalten wird ?

    Ich lese mittlerweile so viele Posts wo jeder einzelne denkt das er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und nein ich weiß es auch nicht besser.

    Wenn es aber eines gibt was ich mit den Jahren gelernt habe, ist es das die Politik niemals zum Vorteil des Volkes sondern einer geringen Minderheit (zu der wir uns alle wahrscheinlich nicht zählen können) handelt.

    Wir alle zerfleischen uns gegenseitig anstatt füreinander einzustehen und einander zu helfen.

    War die Menschheit schon immer so ?

    Selbst wenn ja, was sagt das über uns aus wenn wir seit Jahrtausenden nichts davon gelernt haben..

  6. Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.

    AfD FDP CDU Wahlprogramm zusammengefasst

  7. ich wäre ja bereit für einen Kompromiss. Weg mit den Dieselsubventionen und dafür Subventionen für nachhaltigen Anbau, Boni für Grünstriche und ein monetärer Bonus abhängig davon wie viel Platz die Tiere haben.

    Das würde kleinen Bauern mehr helfen und eher die großen Konzerne treffen. Rein spontaner Gedanke, kann man bestimmt noch verfeinern

  8. Die Situation lässt sich doch so zusammenfassen:

    Die Regierung macht einen Fehler und braucht dringend Geld. Das holt sie sich unter anderem dadurch das sie einem Berufszweig Vergünstigungen streicht was im Schnitt dafür sorgt das angehörige dieses Berufszweigs am Ende des Jahres 3.500 EUR weniger in der Tasche haben. Wundert es, dass das für Wut sorgt? Die Gründe aufzuführen warum diese Subvention eh weg gehört ist müssig. Hätte die Regierung besagten Fehler nicht gemacht hätten die Landwirte dieses Geld am Ende des Jahres noch, ergo bezahlen die Landwirte für besagten Fehler. Klingt irgendwie ungerecht. Man könnte ja auch Diäten kürzen und den Bundestag verkleinern. Das wären doch mal Signale das alle mit anpacken müssen.

  9. Mai Mai macht keinen Sinn, das Wort „Marktpreis“ ist fraglich und es hat schon erst recht nix mit Kommunismus zu tun. Es geht um Steuersubventionen, nicht darum dass die Allgemeinheit den Diesel für Bauern finanziert

  10. wenn die heimische Landwirtschaft so wichtig ist, wieso haben wir dann nicht verbeamtete Landwirte, die auf einer Fläche, die in etwa 150% (steht offen zur Debatte ob es eher mehr oder vielleicht auch weniger sein darf) der Deutschen ernähren kann, eingesetzt werden? So besteht nicht die Notwendigkeit, 400kT an Milchpulver aufzukaufen bzw afrikanische Märkte mit unseren Milchprodukten zu ruinieren. Zentralisierung ergibt hier viel sind um das Angebot besser an die Nachfrage anzupassen, ohne dabei die Existenzgrundlage der produzierenden Landwirte in Betracht ziehen zu müssen. Diese ist vom Steuerzahler ja gedeckt.
    Dazu kommen ökologische Aspekte durch freiwerdende Flächen, die der Natur zurückgegeben werden können.

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