Bericht: AFD trifft sich mit Rechtsextremen

by Sebbo-Bebbo

27 comments
  1. So so ein treffen mit einem Österreichischen Rechtsextremen, der da erklärt welche Millionen von Menschen ihm nicht passen. Wo hab ich so was schonmal gehört, ich komm nicht drauf. Brauch erstmal ein Kaffee glaub ich.

  2. “Rechtsextreme treffen sich mit Rechtsextremen”

    So ist das korrekt.

  3. Der Fachausdruck dafür heißt “in den Spiegel schauen.”

  4. Ich glaube die Vernichtungslager waren ziemlich unattraktiv zum Leben.

    Aber man hat dann mal wieder von nichts gewusst.

  5. Ich will später von niemandem hören “wir haben nichts gewusst”…

  6. AfD und Identitäre treffen sich auf einer Konferenz, bei der ein Plan vorgestellt wird, deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund nach Nordafrika zu deportieren, und der Plan soll in der Partei (22 % Umfragewerte!) vorgeschlagen werden. Wehret den Anfängen.

    Haben sie sich schon überlegt, dem ganzen Unternehmen einen feschen Namen zu geben? Großlösung? Endvereinbarung? Wannseen wir den Namen?

  7. Die meisten hier gehen auf den Titel ein und ja, der hat mich auch geclickbaited, aber ich habe den Artikel danach auch noch gelesen und auch inhaltlich ist der halt derbe übel.

    Hochrangige AfDler treffen da eben nicht nur Identitäre, sondern besprechen mit ihnen Pläne für Deportationen von Ausländern und Deutschen, die sie in die Partei tragen wollen.

  8. Inhaltlich einfach nur ekelhaft, was dort besprochen wird. Dennoch aus meiner Bewertung ziemlich naive Vorstellung dieser rechtsradikalen Spinner.

    Man muss bedenken, dass selbst in eher politisch rechts-konservativen Institutionen wie Polizei oder Bundeswehr, 3,4% (BPOL)- 37% (Berliner Polizei) und bei der Bw etwa 8,9% des Personals, eine Migrationsgeschichte besitzen.

    Selbst wenn also das Bundesverfassungsgericht solche Gesetze nicht einkassieren würde, wäre extrem fragwürdig, inwiefern ein solches Gesetz dann von Seiten der Exekutive, bzw. den bewaffneten staatlichen Institutionen umgesetzt würde. Und man darf nicht vergessen: Der Großteil in Polizei und Bw steht nach wie vor fest hinter dem Grundgesetz und dessen Werten. Und werden diese auch verteidigen.

    Zudem muss man sich auch mal die politische Sprengkraft vor Augen führen. 24,3% der Einwohner haben eine Einwanderungsgeschichte. Alleine aufgrund der Masse wäre das zum Glück gar nicht umsetzbar. Dennoch erschreckend, wie manche Politiker drauf sind.

  9. > Die Abschiebungen könnten in ein Gebiet in Nordafrika erfolgen, das Platz für zwei Millionen Menschen biete. Auch Menschen, die sich in Deutschland für Geflüchtete einsetzen, könnten dorthin, soll Sellner laut Zeugen gesagt haben.

    Auch wenn das nicht wirklich ein Geheimnis ist, aber hier zeigt Martin Sellner doch sehr deutlich, wie Rechtsextremisten nicht nur hinter Ausländern her sind. Die würden auch Deutsche verfolgen. Und vielleicht denkt man erstmal, mich betrifft das ja nicht, aber es kommt der Punkt da wird NIEMAND sicher vor ihnen sein. Der Rechtsextremist braucht immmer ein Feindbild und das wird solange gesucht, bis er es findet. Das kann dann auch schnell mal einfach nur der unliebsame Nachbar sein.

  10. >Die Abschiebungen könnten in ein Gebiet in Nordafrika erfolgen, das Platz für zwei Millionen Menschen biete. **Auch Menschen, die sich in Deutschland für Geflüchtete einsetzen, könnten dorthin, soll Sellner laut Zeugen gesagt haben.** (…) An dem Treffen soll der frühere parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Roland Hartwig, teilgenommen haben, der jetzt für Fraktionschefin Alice Weidel arbeitet und Dozent der vom AfD-Bundesvorstand aufgebauten “Akademie Schwarz Rot Gold” ist.
    Hartwig sagte der Correctiv-Recherche zufolge bei dem Treffen zu, die inhaltlichen Pläne Sellners in die Partei zu tragen. (…) Die AfD-Bundestagsabgeordnete Gerrit Huy soll in Potsdam gesagt haben, sie verfolge das skizzierte Ziel schon länger und habe bei ihrem Parteieintritt selbst schon ein “Remigrationskonzept mitgebracht”. (…) Konfrontiert mit den Vorwürfen, habe Sachsen-Anhalts AfD-Fraktionsvorsitzender Ulrich Siegmund laut Correctiv erklärt, er sei als “Privatperson” und nicht als AfD-Abgeordneter bei dem Treffen gewesen und wolle Menschen “nicht gesetzeswidrig ausweisen”.

    Es ist so unterirdisch und die AfD-Wähler:innen wählen ihre Henker.

  11. Sorry aber habt ihr den Artikel gelesen? Das ist die Neuauflage der Wannseekonferenz.

  12. “Die Partei bestreitet Kontakte zu den Identitären. Konfrontiert mit den Vorwürfen, habe Sachsen-Anhalts AfD-Fraktionsvorsitzender Ulrich Siegmund laut Correctiv erklärt, er sei als “Privatperson” und nicht als AfD-Abgeordneter bei dem Treffen gewesen und wolle Menschen “nicht gesetzeswidrig ausweisen”.”

    Ach so, na dann ist ja alles gut.

  13. >Nun erhebt sich die Frage: Soll diese Gleichheit und Freiheit völlig uneingeschränkt und absolut sein, soll sie auch denen eingeräumt werden, deren Streben ausschließlich darauf ausgeht, nach der Ergreifung der Macht die Freiheit selbst auszurotten? Also: Soll man sich auch künftig so verhalten, wie man sich zur Zeit der Weimarer Republik zum Beispiel den Nationalsozialisten gegenüber verhalten hat? Auch diese Frage wird in diesem Hohen Hause beraten und entschieden werden müssen. Ich für meinen Teil bin der Meinung, daß es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, daß sie selber die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft.

    >Ja, ich möchte weiter gehen. Ich möchte sagen: Demokratie ist nur dort mehr als ein Produkt einer bloßen Zweckmäßigkeitsentscheidung, wo man den Mut hat, an sie als etwas für die Würde des Menschen Notwendiges zu glauben. Wenn man aber diesen Mut hat, dann muß man auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.

    Dr. Carlo Schmid, Parlamentarischer Rat

  14. Das Problem: Alle die die AFD wählen oder mit ihr sympathisieren, wissen das und feiern wahrscheinlich auch genau das.

    Alle die die AFD nicht wählen oder kritisieren, wissen das auch

    Somit ändert dieser Bericht leider genau nichts und der große Aufschrei wird trotzdem ausbleiben

  15. > Im November sollen Rechtsextreme in einem Hotel **in der Nähe von Potsdam** einen Masterplan für massenhafte Abschiebungen aus Deutschland vorgestellt haben.

    Meine Fresse. Ich weiß ja, dass Nazis auf Tradition einer abgeht, aber direkt eine Wannsee-Konferenz light?

  16. Interessant, dass da mit von Bismarck auch CDUler dabei waren.

    Sage ja immer wieder, nächste Bundestagswahl wird mit SchwarzBlau ganz Deutschland sterben.

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