> Von diesem Treffen sollte niemand erfahren: Hochrangige AfD-Politiker, Neonazis und finanzstarke Unternehmer kamen im November in einem Hotel bei Potsdam zusammen. Sie planten nichts Geringeres als die Vertreibung von Millionen von Menschen aus Deutschland.
Ich frage mich langsam ernsthaft ob ich nicht für den Falle eines Falles eine gepackte Tasche im Schrank haben sollte.
Dass diese Veranstaltung Erinnerungen an die Wannseekonferenz weckt ist doch kein Zufall.
Ich weiß nicht so recht wie ich nach dieser Meldung mit Leuten umgehen soll die nach wie vor mit der AfD sympathisieren.
Wäre es nicht einfacher die 20% Nazis auszubürgern anstatt die 80% anderen? Nur so als Vorschlag?
Solche Hintergrundartikel sind wichtig, um klar zu machen, dass selbst in scheinbar kleinen Zielen eine Zusammenarbeit mit oder Zustimmung zur AfD völlig inakzeptabel ist. Die Strategie dahinter ist so übel, dass mit denen keine Kompromisse gefunden werden sollten.
Beteiligte Unternehmer nach dem Treffen: „Haben nicht den geringsten Anhaltspunkt für NS-Ideologie gefunden“
2 CDU mitglieder waren auch dabei, welch überraschung …
Großes Dankeschön an CORRECTIV für diese Recherche. Ganz wichtige Arbeit. Man kann da übrigens auch ganz einfach kleine einmalige Beträge spenden.
Erinnerung, dass Bernd Höcke ein Buch geschrieben hat, in dem er das auch fordert.
Ich frag mich in letzter Zeit immer wieder, was eigtl. passiert wenn das Zeitfenster für “Wehret den Anfängen” abgelaufen ist ohne das man die Anfänge hätte abwehren können.
>Im Grunde laufen die Gedankenspiele an diesem Tag alle auf eines hinaus: Menschen sollen aus Deutschland verdrängt werden können, wenn sie die vermeintlich falsche Hautfarbe oder Herkunft haben – und aus Sicht von Menschen wie Sellner nicht ausreichend „assimiliert“ sind. Selbst dann, wenn sie deutsche Staatsbürger sind.
Mal von den rechtlichen Problemen abgesehen: haben diese hängengeblieben Klappspaten sich mal Gedanken darüber gemacht, wer die zehntausenden freien Stellen im Niedrieglohnsektor besetzen soll, wenn ihr “Masterplan” aufgeht?
“Simone Baum, Werteunion NRW, Vorstand
Michaela Schneider, Werteunion NRW, stellvertretender Vorstand
Silke Schröder, Verein Deutsche Sprache, Vorstand”
For ‘Werteunion’ und ein ihnen naher Verein. Verwundert nicht. Aber wie war das noch mal mit der Brandmauer?
> Der andere heißt Hans-Christian Limmer, ein namhafter Investor im Gastro-Bereich. Limmer hat die Backdiscounter-Kette Backwerk groß gemacht, heute ist er Gesellschafter der Burgerkette „Hans im Glück“ und beim Essenslieferant „Pottsalat“.
15 comments
> Von diesem Treffen sollte niemand erfahren: Hochrangige AfD-Politiker, Neonazis und finanzstarke Unternehmer kamen im November in einem Hotel bei Potsdam zusammen. Sie planten nichts Geringeres als die Vertreibung von Millionen von Menschen aus Deutschland.
Ich frage mich langsam ernsthaft ob ich nicht für den Falle eines Falles eine gepackte Tasche im Schrank haben sollte.
Die AFD macht mir Angst.
Das im Artikel genannte Hotel (Landhaus Adlon) ist übrigens auch eine Immobilie von Mathilda Huss aus [diesem Thread](https://old.reddit.com/r/de/comments/18na45v/extrem_rechtes_schlossgespenst_eine_unternehmerin/) ([Artikel extrem rechtes Schloßgespenst](https://archive.is/b4N0k))wo es um den Schloßkauf in Reinsberg geht, nachdem die Gemeinde einen Verkauf an Rechte verhindert hatte.
Woher die wohl ihr Kapital für die Ankäufe hat? Im ÖR war sie auch schon in einer [Dokusoap](https://programm.ard.de/?sendung=2872113521694059)
https://www.reddit.com/r/de/comments/1931jub/bericht_afd_trifft_sich_mit_rechtsextremen/
Dass diese Veranstaltung Erinnerungen an die Wannseekonferenz weckt ist doch kein Zufall.
Ich weiß nicht so recht wie ich nach dieser Meldung mit Leuten umgehen soll die nach wie vor mit der AfD sympathisieren.
Wäre es nicht einfacher die 20% Nazis auszubürgern anstatt die 80% anderen? Nur so als Vorschlag?
Solche Hintergrundartikel sind wichtig, um klar zu machen, dass selbst in scheinbar kleinen Zielen eine Zusammenarbeit mit oder Zustimmung zur AfD völlig inakzeptabel ist. Die Strategie dahinter ist so übel, dass mit denen keine Kompromisse gefunden werden sollten.
Beteiligte Unternehmer nach dem Treffen: „Haben nicht den geringsten Anhaltspunkt für NS-Ideologie gefunden“
2 CDU mitglieder waren auch dabei, welch überraschung …
Großes Dankeschön an CORRECTIV für diese Recherche. Ganz wichtige Arbeit. Man kann da übrigens auch ganz einfach kleine einmalige Beträge spenden.
Erinnerung, dass Bernd Höcke ein Buch geschrieben hat, in dem er das auch fordert.
Ich frag mich in letzter Zeit immer wieder, was eigtl. passiert wenn das Zeitfenster für “Wehret den Anfängen” abgelaufen ist ohne das man die Anfänge hätte abwehren können.
>Im Grunde laufen die Gedankenspiele an diesem Tag alle auf eines hinaus: Menschen sollen aus Deutschland verdrängt werden können, wenn sie die vermeintlich falsche Hautfarbe oder Herkunft haben – und aus Sicht von Menschen wie Sellner nicht ausreichend „assimiliert“ sind. Selbst dann, wenn sie deutsche Staatsbürger sind.
Mal von den rechtlichen Problemen abgesehen: haben diese hängengeblieben Klappspaten sich mal Gedanken darüber gemacht, wer die zehntausenden freien Stellen im Niedrieglohnsektor besetzen soll, wenn ihr “Masterplan” aufgeht?
“Simone Baum, Werteunion NRW, Vorstand
Michaela Schneider, Werteunion NRW, stellvertretender Vorstand
Silke Schröder, Verein Deutsche Sprache, Vorstand”
For ‘Werteunion’ und ein ihnen naher Verein. Verwundert nicht. Aber wie war das noch mal mit der Brandmauer?
> Der andere heißt Hans-Christian Limmer, ein namhafter Investor im Gastro-Bereich. Limmer hat die Backdiscounter-Kette Backwerk groß gemacht, heute ist er Gesellschafter der Burgerkette „Hans im Glück“ und beim Essenslieferant „Pottsalat“.
Mir sagt der Name nichts.