> Diesen „Luxus“, jedes Jahr Zehntausende qualifizierte junge Menschen zu verlieren, könne sich Deutschland nicht länger leisten.
Gab schonmal einen deutschen Staat, der vor dem selben Problem stand, aber ob man der Lösung von damals nacheifern sollte…
nein? nicht? das ist ja komisch.
Hatten etwa die Schwurbler recht?
Na klar, wenn die Stiftung Marktwirtschaft das sagt, muss es ja stimmen.
Ist halt immer so ne Berechnungsfrage. Wenn jemand für Mindestlohn auf der Baustelle, in der Logistik o.ä. arbeitet ist er erstmal Nettotransferempfänger, aber ohne ihn und seine Kollegen würde nix mehr gehen und für den Staat wäre es indirekt noch teurer.
Es wird ja oft gerne von den 15m Nettosteuerzahlern geredet “die den Laden am laufen halten”, aber ohne die anderen 30m Arbeitnehmer würden die auch nix erwirtschaften können. Nur weil man erstmal mehr empfängt als bezahlt heißt das nicht, dass man für die Wirtschaft und damit den staat nicht nützlich bis kritisch ist. Heißt erstmal nur, dass man schlecht bezahlt wird.
> Selbst im optimistischsten Szenario wirkt sich die Migration negativer auf die langfristige Tragfähigkeit des Sozialsystems aus, als wenn ab morgen keine neuen Zuwanderer mehr kämen. Das liegt unter anderem daran, dass eingewanderte Ausländer im Schnitt schlechter qualifiziert sind als Menschen mit deutschem Pass.
> Zwar kosten sie den Staat in der Jugend und im Alter weniger als Inländer, weil sie beispielsweise noch im Ausland zur Schule gegangen sind oder im Schnitt niedrigere Rentenansprüche erwerben. Aber in der Erwerbsphase zahlen sie netto auch weniger ein.
Das ist ziemlich ernüchternd.
Das kommt jetzt aber unerwartet. Lange wurde uns erzählt das diese Menschen unsere Renten zahlen würden. Wer schon damals auf die offensichtlichen Probleme hingewiesen hat wurde schnell mit der großen Nazikeule mundtot gemacht.
Komisch. Wie kann das nur sein? Das hätte ja keiner gedacht.
scheiße und nu?
Und wie ändert sich die wirtschaftsleistung mit und ohne Zuwanderer? Der schuldenstand an sich reicht doch nicht zu einer Bewertung der Zuwanderung wenn man die Änderungen bei der einnahmenseite nicht berücksichtigt.
Im Endeffekt sagt die Studie doch nur mehr Leute kosten mehr Geld…
Tja.
Wie könnte man von was anderem ausgehen wenn die einwanderung durch vom demografischen wandel ebenso betroffenen öffentlichen dienst geregelt werden soll… hätt man noch machen können aber damals hat man lieber hochhäuser angezündet
Nein, Zuwanderung von massenhaft unqualifizierten Leuten, die bestenfalls im Niedriglohnsektor landen oder lebenslang Transferleistungen erhalten, macht die Probleme größer statt kleiner? Na Potzblitz, ich bin entsetzt…
Österreich und Deutschland haben mehr oder weniger 1:1 das gleiche Problem: keine andere Partei traut sich das Thema “Migration” auch nur mit der Kneifzange anzufassen, und eine rechtsradikale Partei, die das Problem auch nicht lösen können wird, grast Wählerstimmen ab. Und alle (ich rede jetzt nicht von persönlichen Standpunkten, sondern vom demokratischen Grundkonsens) wählbaren Parteien stehen nur daneben und schauen wie die Häschen auf der Landstraße, wenn das Auto kommt…
Man wandert halt nicht mit der 0. Generation direkt in den Mittelstand, der dieses Land am Leben hält… Deutschland kann eigentlich nur Beten, dass das Schulsystem aus deren Kinder was ordentliches macht und sozialer Aufstieg zur Regel wird.
Das ganze ist eine extreme Milchmädchenrechnung. Was hier “berechnet” wurde, war eine Eigenkonstruktion, die “Nachhaltigkeitslücke”. “Die Nachhaltigkeitslücke ist die Summe der Ausgewiesenen Staatsschulden und der impliziten Verschuldung. Die implizite Staatsverschuldung umfasst alle Ausgaben des Sozialstaats, die bei Beibehaltung der aktuellen rechtlichen Rahmenbedingunen nicht durch Einnahmen gedeckt werden können.”
Nur von welchen Einnahmen wird da gesprochen? Sozialversicherungsbeiträge? Allgemeine Steuereinnahmen? Wenn man den Kontext beachtet, muss man von letzterem ausgehen.
>Zwar kosten sie den Staat in der Jugend und im Alter weniger als Inländer, weil sie beispielsweise noch im Ausland zur Schule gegangen sind oder im Schnitt niedrigere Rentenansprüche erwerben. Aber in der Erwerbsphase zahlen sie netto auch weniger ein.
Dann hätten wir es hier aber mit gezielter Desinformation zu tun, weil nicht klar zwischen “Einwanderungskosten” und Fehlkonstruktionen im Sozialstaat unterschieden wird. Die Schlagzeile hätte auch heißen können: “Auch mit starker, qualifizierter Zuwanderung wird die Finanzierungslücke der Rentenkassen immer größer.”
Hier wird ziemlich offensichtlich eine Agenda gepuscht.
Bereits der erste Satz ist wieder astreine neoliberale Propaganda vom “armen Staat”, der sich das Soziale nicht mehr leisten könne. Die zitierte Stiftung Marktwirtschaft ist ebenso ein neoliberales Sprachrohr. Sie scheinen das konservative Narrativ von “zu vielen Einwanderern” bedienen zu wollen. Das DIW kommt in seinen Berechnungen regelmäßig zu anderen Erkenntnissen (https://www.diw.de/de/diw_01.c.885699.de/nachrichten/deutschland_muss_fuer_zuwanderer_attraktiver_werden.html).
Letztlich ist klar, dass der demographische Wandel bereits in vollem Gang ist. Wenn wir unsere Wirtschaft erhalten wollen, kommen wir um Einwanderung und Integration kaum herum, wenn die Deutschen nicht plötzlich massiv Kinder bekommen (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/_inhalt.html).
> Das liegt unter anderem daran, dass eingewanderte Ausländer im Schnitt schlechter qualifiziert sind als Menschen mit deutschem Pass.
> Zwar kosten sie den Staat in der Jugend und im Alter weniger als Inländer, weil sie beispielsweise noch im Ausland zur Schule gegangen sind oder im Schnitt niedrigere Rentenansprüche erwerben. Aber in der Erwerbsphase zahlen sie netto auch weniger ein.
Also mehr in die Qualifizierung von Einwanderern investieren.
Hat jemand die Quelle überprüft? Ich hab von diesem Institut noch nie etwas gehört, bin aber auch nicht in der Bubble unterwegs.
Hab das gefühl, dass man nach der Correctiv-Enthüllung alles was mit Migration zu tun hat leider einmal gegenchecken sollte.
Klingt trotzdem (leider) plausibel.
Ja was, die Einwanderung in die Sozialsysteme und dann VIELLEICHT! nach ein paar Jahren in den Niedriglohnsektor kostet die Gesellschaft netto weit mehr als sie bringt?
Mann, das sagen einige mittlerweile schon seit Jahren, das kommt richtig überraschend. Das bekommt man wenn man Asyl und Migration von Fachkräften einfach durchmischt.
Aber ja, der Thread hier wird wahrscheinlich wieder in nen anderen Modus geschaltet, läuft ja nicht in die Richtung die in dem Sub gewünscht ist.
> Der Sozialstaat in seiner jetzigen Form sei auf Dauer weder für die in Deutschland lebende Bevölkerung noch für Zuwanderer bezahlbar
Den Satz und den ganzen Absatz finde ich interessant. Bedeutet er doch eigentlich, das man so oder so am Arsch ist. Ist die Frage wie wir unsere Gesellschaft und Sozialsysteme gerecht umbauen, so dass es doch weitergeht. Die Einwanderung (egal welche) ist damit nur ein Teil des Problem. Nur leider sehe ich gerade da echt keine große Bewegung in Politik und Bevölkerung, was halt echt Kacke ist, weil es ja eigentlich vor 20 Jahren hätte passieren müssen. Einfach nur alles streichen ist ja nicht die Lösung, sehen wir ja gerade bei den Bauern. Wenn sich Straßen blockieren bei Kürzungen durchsetzt, können wir mit der Politik bald ganz aufhören. Dann sitzt Montags der ÖvD auf den Straßen, am Dienstag die Bürgergeldempfänger, Mittwochs die Pflegekräfte etc. und am Ende ist jeder angepisst und sauer auf die anderen.
Eine Lösung für das Problem weiß ich auch nicht (zum Glück nicht meine Aufgabe) aber immerhin wird es langsam erkannt.
Zur Einwanderung habe ich auch noch meine Gedanken. Ich denke das wir auch unqualifizierte Einwanderung brauchen. Jeder zweite macht heute Abitur, wir haben wirklich viele gut gebildete Leute, aber wer liefert die Pakete aus? Wer fährt Lkw und arbeitet auf dem Bau? Wer in der Gastronomie? Die Jobs gibt es halt und wenn wir nur noch Ärzte und Ingenieure reinholen und in diesen qualifizierten Jobs die Konkurrenz erhöhen, wird das auch Probleme bringen. Erstmal den Neid wenn Michael nach seinen Studium den Job nicht bekommt und Mohamed ihn für die Hälfte des Gehaltes bekommt (thy ar taking our joobbbs!!!1!!1!) und zweitens wollen die meistens Deutschen die ich kenne so einen niedrigeren Job gar nicht machen…
Ist wirklich allen, die sich intensiv mit dem Thema befassen, seit Jahren klar. Zur Zeit meiner Diss zu dem Thema haben sich mehrere wiss. Arbeiter verschiedener großer Institute einfach geweigert, zu den Thesen von Raffelhüschen oder Koopmans Stellung zu nehmen – ganz nach dem Motto, was ich nicht sehe existiert nicht.
wirklich? hätte ich nicht gedacht
Ich sehe das ein bisschen differenziert. Ich habe z.b. Migranten aus Syrien erlebt, die waren Top ausgebildet und das Gegenteil von dem was man so aus diversen Quellen liest.
Ich habe aber selber einen Migranten unterstützt, er war Ziegenhirte (tatsächlich), bei dem alle Klischees pasten.
Er war ca. 20 Jahre alt und ging auf die Schule und hatte große Probleme.
z.b. Mathe..einfache Formel x+2=4. Unmöglich..wirklich unmöglich ihm das beizubringen. Ging nicht..hat er nicht verstanden. Die typischen “ich bin der Checker” Fotos in toller Kleidung hat er hinbekommen.
Kontakt habe ich zu ihm keinen mehr. Er ist dann in das traditionelle Islammuster gefallen.
Hat eine Frau geheiratet (Zwangsheirat).
Ich finde man sollte so das australische Modell anwenden.
Man darf schon rein, aber man sollte zeigen das man qualifiziert ist.
Die Welt ist nicht schwarz/weiß. Es ist nicht jeder Migrant ein Ziegenhirte und nicht jeder Migrant ist der nächste Computerexperte.
Ich bin schockiert, wer hätte das gedacht .. 🤯
Das war zu erwarten. Man muss halt entweder auf qualifizierte Einwanderer setzen so wie Amerika (USA & Canada) machen oder die Bevölkerung dazu kriegen wieder mehr Kinder in die Welt zu setzen. Das zu viel Asyl zu schwerwiegenden Problemen im Land führt sowohl kurz als auch langfristig war ja wohl klar.
Es braucht eine ordentliche Trennung zwischen Migration und Asyl in der öffentlichen Debatte und es braucht eine stärkere Regulierung von Asylanten.
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> Diesen „Luxus“, jedes Jahr Zehntausende qualifizierte junge Menschen zu verlieren, könne sich Deutschland nicht länger leisten.
Gab schonmal einen deutschen Staat, der vor dem selben Problem stand, aber ob man der Lösung von damals nacheifern sollte…
nein? nicht? das ist ja komisch.
Hatten etwa die Schwurbler recht?
Na klar, wenn die Stiftung Marktwirtschaft das sagt, muss es ja stimmen.
Ist halt immer so ne Berechnungsfrage. Wenn jemand für Mindestlohn auf der Baustelle, in der Logistik o.ä. arbeitet ist er erstmal Nettotransferempfänger, aber ohne ihn und seine Kollegen würde nix mehr gehen und für den Staat wäre es indirekt noch teurer.
Es wird ja oft gerne von den 15m Nettosteuerzahlern geredet “die den Laden am laufen halten”, aber ohne die anderen 30m Arbeitnehmer würden die auch nix erwirtschaften können. Nur weil man erstmal mehr empfängt als bezahlt heißt das nicht, dass man für die Wirtschaft und damit den staat nicht nützlich bis kritisch ist. Heißt erstmal nur, dass man schlecht bezahlt wird.
> Selbst im optimistischsten Szenario wirkt sich die Migration negativer auf die langfristige Tragfähigkeit des Sozialsystems aus, als wenn ab morgen keine neuen Zuwanderer mehr kämen. Das liegt unter anderem daran, dass eingewanderte Ausländer im Schnitt schlechter qualifiziert sind als Menschen mit deutschem Pass.
> Zwar kosten sie den Staat in der Jugend und im Alter weniger als Inländer, weil sie beispielsweise noch im Ausland zur Schule gegangen sind oder im Schnitt niedrigere Rentenansprüche erwerben. Aber in der Erwerbsphase zahlen sie netto auch weniger ein.
Das ist ziemlich ernüchternd.
Das kommt jetzt aber unerwartet. Lange wurde uns erzählt das diese Menschen unsere Renten zahlen würden. Wer schon damals auf die offensichtlichen Probleme hingewiesen hat wurde schnell mit der großen Nazikeule mundtot gemacht.
Komisch. Wie kann das nur sein? Das hätte ja keiner gedacht.
scheiße und nu?
Und wie ändert sich die wirtschaftsleistung mit und ohne Zuwanderer? Der schuldenstand an sich reicht doch nicht zu einer Bewertung der Zuwanderung wenn man die Änderungen bei der einnahmenseite nicht berücksichtigt.
Im Endeffekt sagt die Studie doch nur mehr Leute kosten mehr Geld…
Tja.
Wie könnte man von was anderem ausgehen wenn die einwanderung durch vom demografischen wandel ebenso betroffenen öffentlichen dienst geregelt werden soll… hätt man noch machen können aber damals hat man lieber hochhäuser angezündet
Nein, Zuwanderung von massenhaft unqualifizierten Leuten, die bestenfalls im Niedriglohnsektor landen oder lebenslang Transferleistungen erhalten, macht die Probleme größer statt kleiner? Na Potzblitz, ich bin entsetzt…
Österreich und Deutschland haben mehr oder weniger 1:1 das gleiche Problem: keine andere Partei traut sich das Thema “Migration” auch nur mit der Kneifzange anzufassen, und eine rechtsradikale Partei, die das Problem auch nicht lösen können wird, grast Wählerstimmen ab. Und alle (ich rede jetzt nicht von persönlichen Standpunkten, sondern vom demokratischen Grundkonsens) wählbaren Parteien stehen nur daneben und schauen wie die Häschen auf der Landstraße, wenn das Auto kommt…
Man wandert halt nicht mit der 0. Generation direkt in den Mittelstand, der dieses Land am Leben hält… Deutschland kann eigentlich nur Beten, dass das Schulsystem aus deren Kinder was ordentliches macht und sozialer Aufstieg zur Regel wird.
Das ganze ist eine extreme Milchmädchenrechnung. Was hier “berechnet” wurde, war eine Eigenkonstruktion, die “Nachhaltigkeitslücke”. “Die Nachhaltigkeitslücke ist die Summe der Ausgewiesenen Staatsschulden und der impliziten Verschuldung. Die implizite Staatsverschuldung umfasst alle Ausgaben des Sozialstaats, die bei Beibehaltung der aktuellen rechtlichen Rahmenbedingunen nicht durch Einnahmen gedeckt werden können.”
Nur von welchen Einnahmen wird da gesprochen? Sozialversicherungsbeiträge? Allgemeine Steuereinnahmen? Wenn man den Kontext beachtet, muss man von letzterem ausgehen.
>Zwar kosten sie den Staat in der Jugend und im Alter weniger als Inländer, weil sie beispielsweise noch im Ausland zur Schule gegangen sind oder im Schnitt niedrigere Rentenansprüche erwerben. Aber in der Erwerbsphase zahlen sie netto auch weniger ein.
Dann hätten wir es hier aber mit gezielter Desinformation zu tun, weil nicht klar zwischen “Einwanderungskosten” und Fehlkonstruktionen im Sozialstaat unterschieden wird. Die Schlagzeile hätte auch heißen können: “Auch mit starker, qualifizierter Zuwanderung wird die Finanzierungslücke der Rentenkassen immer größer.”
Hier wird ziemlich offensichtlich eine Agenda gepuscht.
Bereits der erste Satz ist wieder astreine neoliberale Propaganda vom “armen Staat”, der sich das Soziale nicht mehr leisten könne. Die zitierte Stiftung Marktwirtschaft ist ebenso ein neoliberales Sprachrohr. Sie scheinen das konservative Narrativ von “zu vielen Einwanderern” bedienen zu wollen. Das DIW kommt in seinen Berechnungen regelmäßig zu anderen Erkenntnissen (https://www.diw.de/de/diw_01.c.885699.de/nachrichten/deutschland_muss_fuer_zuwanderer_attraktiver_werden.html).
Letztlich ist klar, dass der demographische Wandel bereits in vollem Gang ist. Wenn wir unsere Wirtschaft erhalten wollen, kommen wir um Einwanderung und Integration kaum herum, wenn die Deutschen nicht plötzlich massiv Kinder bekommen (Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/_inhalt.html).
> Das liegt unter anderem daran, dass eingewanderte Ausländer im Schnitt schlechter qualifiziert sind als Menschen mit deutschem Pass.
> Zwar kosten sie den Staat in der Jugend und im Alter weniger als Inländer, weil sie beispielsweise noch im Ausland zur Schule gegangen sind oder im Schnitt niedrigere Rentenansprüche erwerben. Aber in der Erwerbsphase zahlen sie netto auch weniger ein.
Also mehr in die Qualifizierung von Einwanderern investieren.
Hat jemand die Quelle überprüft? Ich hab von diesem Institut noch nie etwas gehört, bin aber auch nicht in der Bubble unterwegs.
Hab das gefühl, dass man nach der Correctiv-Enthüllung alles was mit Migration zu tun hat leider einmal gegenchecken sollte.
Klingt trotzdem (leider) plausibel.
Ja was, die Einwanderung in die Sozialsysteme und dann VIELLEICHT! nach ein paar Jahren in den Niedriglohnsektor kostet die Gesellschaft netto weit mehr als sie bringt?
Mann, das sagen einige mittlerweile schon seit Jahren, das kommt richtig überraschend. Das bekommt man wenn man Asyl und Migration von Fachkräften einfach durchmischt.
Aber ja, der Thread hier wird wahrscheinlich wieder in nen anderen Modus geschaltet, läuft ja nicht in die Richtung die in dem Sub gewünscht ist.
> Der Sozialstaat in seiner jetzigen Form sei auf Dauer weder für die in Deutschland lebende Bevölkerung noch für Zuwanderer bezahlbar
Den Satz und den ganzen Absatz finde ich interessant. Bedeutet er doch eigentlich, das man so oder so am Arsch ist. Ist die Frage wie wir unsere Gesellschaft und Sozialsysteme gerecht umbauen, so dass es doch weitergeht. Die Einwanderung (egal welche) ist damit nur ein Teil des Problem. Nur leider sehe ich gerade da echt keine große Bewegung in Politik und Bevölkerung, was halt echt Kacke ist, weil es ja eigentlich vor 20 Jahren hätte passieren müssen. Einfach nur alles streichen ist ja nicht die Lösung, sehen wir ja gerade bei den Bauern. Wenn sich Straßen blockieren bei Kürzungen durchsetzt, können wir mit der Politik bald ganz aufhören. Dann sitzt Montags der ÖvD auf den Straßen, am Dienstag die Bürgergeldempfänger, Mittwochs die Pflegekräfte etc. und am Ende ist jeder angepisst und sauer auf die anderen.
Eine Lösung für das Problem weiß ich auch nicht (zum Glück nicht meine Aufgabe) aber immerhin wird es langsam erkannt.
Zur Einwanderung habe ich auch noch meine Gedanken. Ich denke das wir auch unqualifizierte Einwanderung brauchen. Jeder zweite macht heute Abitur, wir haben wirklich viele gut gebildete Leute, aber wer liefert die Pakete aus? Wer fährt Lkw und arbeitet auf dem Bau? Wer in der Gastronomie? Die Jobs gibt es halt und wenn wir nur noch Ärzte und Ingenieure reinholen und in diesen qualifizierten Jobs die Konkurrenz erhöhen, wird das auch Probleme bringen. Erstmal den Neid wenn Michael nach seinen Studium den Job nicht bekommt und Mohamed ihn für die Hälfte des Gehaltes bekommt (thy ar taking our joobbbs!!!1!!1!) und zweitens wollen die meistens Deutschen die ich kenne so einen niedrigeren Job gar nicht machen…
Ist wirklich allen, die sich intensiv mit dem Thema befassen, seit Jahren klar. Zur Zeit meiner Diss zu dem Thema haben sich mehrere wiss. Arbeiter verschiedener großer Institute einfach geweigert, zu den Thesen von Raffelhüschen oder Koopmans Stellung zu nehmen – ganz nach dem Motto, was ich nicht sehe existiert nicht.
wirklich? hätte ich nicht gedacht
Ich sehe das ein bisschen differenziert. Ich habe z.b. Migranten aus Syrien erlebt, die waren Top ausgebildet und das Gegenteil von dem was man so aus diversen Quellen liest.
Ich habe aber selber einen Migranten unterstützt, er war Ziegenhirte (tatsächlich), bei dem alle Klischees pasten.
Er war ca. 20 Jahre alt und ging auf die Schule und hatte große Probleme.
z.b. Mathe..einfache Formel x+2=4. Unmöglich..wirklich unmöglich ihm das beizubringen. Ging nicht..hat er nicht verstanden. Die typischen “ich bin der Checker” Fotos in toller Kleidung hat er hinbekommen.
Kontakt habe ich zu ihm keinen mehr. Er ist dann in das traditionelle Islammuster gefallen.
Hat eine Frau geheiratet (Zwangsheirat).
Ich finde man sollte so das australische Modell anwenden.
Man darf schon rein, aber man sollte zeigen das man qualifiziert ist.
Die Welt ist nicht schwarz/weiß. Es ist nicht jeder Migrant ein Ziegenhirte und nicht jeder Migrant ist der nächste Computerexperte.
Ich bin schockiert, wer hätte das gedacht .. 🤯
Das war zu erwarten. Man muss halt entweder auf qualifizierte Einwanderer setzen so wie Amerika (USA & Canada) machen oder die Bevölkerung dazu kriegen wieder mehr Kinder in die Welt zu setzen. Das zu viel Asyl zu schwerwiegenden Problemen im Land führt sowohl kurz als auch langfristig war ja wohl klar.
Es braucht eine ordentliche Trennung zwischen Migration und Asyl in der öffentlichen Debatte und es braucht eine stärkere Regulierung von Asylanten.