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Sollte dies nicht der Fall sein, antworte bitte mit “!delete”.
^((Wenn OP nicht antwortet, zerstört sich dieser Kommentar in rund einer Stunde selbst. Beep, boop, ich bin ein Bot.)^)
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>Der Grund, warum die Väter-Freistellung nicht schon längt Gesetz geworden ist, liegt nunmehr an der umstrittenen Finanzierung des Vorhabens. Paus Gesetz sieht vor, dass diese so läuft wie beim gesetzlichen Mutterschutz, also per Umlageverfahren: Arbeitgeber zahlen das Gehalt weiter, bekommen aber einen vollen Erstattungsanspruch aus dem arbeitgebersolidarisch finanzierten “U2-Umlageverfahren” nach dem Aufwendungsausgleichgesetz. An diesem nehmen grundsätzlich Arbeitgeber teil, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis beschäftigen. Um die vom BMFSJ geschätzt rund 470.000 pro Jahr zu erwartende Anträge auf Familienstartzeit per Umlage finanzieren zu können, geht das BMFSFJ von jährlichen Umlagekosten für die Arbeitgeber in Höhe von rund 556 Millionen Euro aus.
>Ein Mehraufwand, den der Arbeitgeberverband BDA bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne im April 2023 heftig kritisierte. Standpunkt der Arbeitgeber: Die aktuelle Rechtslage reiche aus. “Unsere sehr weitreichenden Regelungen zu Elternzeit und Elterngeld geben beiden Elternteilen bereits umfangreiche Möglichkeiten, sich die familiären Aufgaben nach eigenen Vorstellungen aufzuteilen, auch dafür, ab der Geburt im Job eine Pause einzulegen”, so die BDA.
>Mit der Arbeitgeberlobby soldarisiert sich die FDP – und war “auf allen Ebenen”, wie es aus Kreisen einer Regierungsfraktion heißt. Dass das von den Liberalen geführte Finanzministerium gegen Paus’ Gesetz ist, hatte vor geraumer Zeit bereits die FAZ berichtet. “Es gibt Gegenwind derer, die wohl eher die Arbeitgeberinteressen im Fokus haben. Da zum Regieren innerhalb einer Koalition aber auch immer die Suche nach Kompromissen gehört, mahlen die Mühlen bei dem Thema Freistellung von Vätern beziehungsweise auch Partnerinnen leider nicht ganz so schnell, wie wir uns das wünschen würden”, bestätigte die für das Thema in der SPD-Bundestagsfraktion zuständige Berichterstatterin Sarah Lahrkamp gegenüber dem MDR.
>Tatsächlich regt sich auch in der FDP-Bundestagsfraktion, die formal noch gar nicht mit einem fertigen Regierungsentwurf befasst ist, massiver Widerstand gegen die verabredete Mütter-Entlastung. Der in der Fraktion für das Vorhaben – eines Tages vielleicht – zuständige Berichterstatter MdB Matthias Seestern-Pauly erklärt gegenüber LTO: “Eine Ausweitung von Leistungen, so wünschenswert sie auch wären, müssen im Sinne der Verlässlichkeit und der Generationengerechtigkeit langfristig tragfähig und finanzierbar sein. Auch halten wir das von der Bundesregierung bereits 2022 beschlossene Belastungsmoratorium, vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage, weiterhin für richtig. Daher haben wir als FDP noch Klärungsbedarf.”
Ich hasse die FDP.
Und aus dem anderen Lager darf man sich wieder/weiter anhören, dass die Männer sich ja generell um alles in der Hinsicht drücken und der Frau aufhalsen.
Um mich mal wieder selbst in diesem sub zu zitieren: Warum hasst die FDP eigentlich Kinder so sehr?
Immer wieder das Gleiche mit denen. Ich könnte kotzen.
Ich selber habe keine Kinder, aber ich kann mir vorstellen, dass es hilfreich wäre, wenn jemand zusätzliches (Partner) die ersten Tage nach der Geburt dabei wäre. Man hat es doch schon schlimm genug nach der Geburt: die Naht vom Kaiserschnitt zieht, in der Gebärmutter ist ne tellergroße Wunde, die noch blutet, dann die Gebärmutter, die wieder auf Normalgröße schrumpft, Hormone, die sich umstellen, Stillen, Haushalt und dann kommt noch ein Neugeborenes hinzu. Ich glaub es ließen sich bestimmt ein paar Frauen finden, die dies nochmal machen würden, wenn der Partner Urlaub hat und mehr unterstützen kann.
Probleme sind nur dornige Chancen.
Wo kommen wir denn hin, wenn alle Väter Extra-Urlaub bekommen?
Gruß, Christian
Ein Händchen für die Gewinnerthemen haben sie bei der FDP ja…
>Der Grund, warum die Väter-Freistellung nicht schon längt Gesetz geworden ist, liegt nunmehr an der umstrittenen Finanzierung des Vorhabens. Paus Gesetz sieht vor, dass diese so läuft wie beim gesetzlichen Mutterschutz, also per Umlageverfahren: Arbeitgeber zahlen das Gehalt weiter, bekommen aber einen vollen Erstattungsanspruch aus dem arbeitgebersolidarisch finanzierten “U2-Umlageverfahren” nach dem Aufwendungsausgleichgesetz. An diesem nehmen grundsätzlich Arbeitgeber teil, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis beschäftigen. Um die vom BMFSJ geschätzt rund 470.000 pro Jahr zu erwartende Anträge auf Familienstartzeit per Umlage finanzieren zu können, geht das BMFSFJ von jährlichen Umlagekosten für die Arbeitgeber in Höhe von rund 556 Millionen Euro aus.
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>Das Fraunhofer Institut kommt nach Angaben des BMFSFJ in einer vereinfachten Modellberechnung zu dem Ergebnis, dass die Kosten für Unternehmen überschaubar seien könnten. Für ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitenden bei einem Durchschnittslohn von 3.700 Euro brutto seien mit 208 Euro Mehrausgaben zu rechnen. Bei zehn Mitarbeitenden seien es 10,40 Euro. “Für den ganzen Betrieb, wohlgemerkt”, so ein BMFSJ-Sprecher.
​
Irgendwas sagt mir, das es der FDP nicht wirklich ums Geld geht.
Welche Vollidioten nennen das Urlaub? Haben die keine Kinder nach Geburt betreut oder mal mit Leuten gesprochen, die das getan haben?
Diese Regierung ist absolut fertig. Wirklich traurig.
Da lassen sich alle ständig von einer hoffentlich bald 3% Partei erpressen.
FDP bremst ~~bei geplantem ‘Vaterschaftsurlaub’~~
Warum sollen auch andere dafür bezahlen, wenn ich Kinder bekomme?
FDP speedrun unter 5 %
Ich habe nur “FDP bremst” gelesen und wusste schon, dass nichts gutes bei rauskommt.
Aber gut so, wo die FDP nicht bremst, ist bei ihrem “Projekt 1,8” – volle Fahrt voraus!
Kurzer Exkurs ins südliche Europa…
5 Monate (20 Wochen) Vaterschaftsurlaub in 2024.
Gehalt wird im Vaterschaftsurlaub durch sie Sozialversicherung gezahlt, die Zahlungen sind Steuer und Sozialabgabenbefreit (d.h. brutto für netto)
Ich persönlich sehe die Regierungsbeteiligung der FDP als reinen Sabotageakt. Nicht nur, gegen die Regierungskoalition, sondern gegen die Bundesrepublik Deutschland und die FDGO.
Generationengerechtichtigkeit? Was für eine unverschämte Scheiße. Die kacken wegen zwei Wochen rum – einfach unfassbar
Vaterschaft gibt es bei der FDP nicht, um keinen Unterhaltsansprüchen ausgesetzt zu sein.
Da ich Ende Februar Vater werde hätte mir das echt gut in den Kram gepasst..so muss ich Urlaub verbraten…den Fehler die FDP zu wählen werde ich wohl nicht wiederholen.
Ich würde mir wünschen es gäbe bei so etwas mal einen ähnlichen Aufschrei wie beim heizungsgesetz. Leider sind SPD und Grüne dazu einfach nicht in der Lage.
FDP bald 0,1% Partei?
Eieiei …. Das nervt mich.
Erst den Anspruch auf Elterngeld verloren, jetzt auch das noch… Es ist einfach nervig, wenn man Kinder bekommt.
War da nicht mal irgendwas mit blockieren und terroristischer Vereinigung in letzter Zeit?
“Mit der Arbeitgeberlobby soldarisiert sich die FDP – und war “auf allen Ebenen”, wie es aus Kreisen einer Regierungsfraktion heißt.”
Nein! Doch! Oh!
Wenn man sagt, dass “die Ampel Deutschland schadet”, kann ich mit Blick aufs FDP-geführte Finanzministerium eigentlich echt nicht widersprechen
Man könnte fast meinen, dass die FDP noch nicht verstanden hat, dass auch ein Stimmverlust von 0,1% für sie fatal sein könnte. Eine Partei gegen Menschen, für Unternehmen. Quasi das personifizierte Citizens United Urteil
Sorry aber dieser Artikel ist ja an Polemik nicht zu überbieten. Und tut nebenbei auf objektiv.
Man kann von der FDP halten was man will, aber der FDP jetzt anzukreiden, sie würden komplett dagegen sein und „bremsen“, weil sie die Finanzierbarkeit geklärt haben wollen, ist ja einfach nur eine Frechheit. Das sind nun mal Diskussionen innerhalb der Koalition zur Kompromissfindung, die völlig normal sind. Das nach außen hin wieder als solches auszuschlachten ist einfach nur frech und am Ende demokratieschadend. Es sind alle zu sehr gewohnt, dass alles hinter verschlossenen Türen stattfindet; darum wird sich nun aufgeregt, wenn mal eine Diskussion öffentlich ist.
Schwierig.
Unser Umlagesystem ist bereits heillos überlastet. Die Rente wird längst nicht mehr durch die Umlage sondern durch staatliche Zuschüsse finanziert. Jedes Jahr wird es (aufgrund des demographischen Wandels) teurer und teurer. Mal ganz abgesehen von allen anderen Sozialleistungen.
Die 10 Tage **bezahlter** Urlaub wird dann **auch** noch umlagefinanziert.
Unbezahlten Urlaub könnte ich noch einigermaßen verstehen – dann kann man es wirklich selbst abwägen und entscheiden. Aber jetzt für hunderttausende von Geburten pro Jahr 10 Tage lang das volle Gehalt für Väter zu übernehmen finde ich schwierig. Insbesondere in der aktuellen Situation.
Damit mache ich mir sicherlich keine Freunde wenn ich mir alle anderen Kommentare so anschaue, aber ein “FDP der Spielverderber” ist mir hier zu kurz gegriffen.
Bin Mitte November Vater geworden, drei Wochen vor meiner geplanten Auszeit (Urlaub/Elternzeit), weil die Kleine drei Wochen zu früh dran war. Vor allem für meine Frau war das eine absolute Tortur, die Geburt war anstregnend genug. Nach zwei Tagen Krankenhaus direkt damit weitestgehend allein klarkommen zu müssen… Mit Handkuss hätte ich die 10 Tage gerne genommen!
Solange die Väterkarenz so behandelt wird als handle es sich um Freizeit, wird das nix. Überhaupt sind die Bemühungen diesbezüglich eh eine Frechheit. “Papamonat”, my Ass, während die Mütter oft zwei Jahre oder länger Vollzeit beim Kind bleiben. Als ob es den Partnerinnen da langfristig was bringen würde, wenn der Partner einen Monat daheim bleibt. In den Job zurückkehren kann man da auch nicht
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>Der Grund, warum die Väter-Freistellung nicht schon längt Gesetz geworden ist, liegt nunmehr an der umstrittenen Finanzierung des Vorhabens. Paus Gesetz sieht vor, dass diese so läuft wie beim gesetzlichen Mutterschutz, also per Umlageverfahren: Arbeitgeber zahlen das Gehalt weiter, bekommen aber einen vollen Erstattungsanspruch aus dem arbeitgebersolidarisch finanzierten “U2-Umlageverfahren” nach dem Aufwendungsausgleichgesetz. An diesem nehmen grundsätzlich Arbeitgeber teil, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis beschäftigen. Um die vom BMFSJ geschätzt rund 470.000 pro Jahr zu erwartende Anträge auf Familienstartzeit per Umlage finanzieren zu können, geht das BMFSFJ von jährlichen Umlagekosten für die Arbeitgeber in Höhe von rund 556 Millionen Euro aus.
>Ein Mehraufwand, den der Arbeitgeberverband BDA bereits unmittelbar nach Bekanntwerden der Pläne im April 2023 heftig kritisierte. Standpunkt der Arbeitgeber: Die aktuelle Rechtslage reiche aus. “Unsere sehr weitreichenden Regelungen zu Elternzeit und Elterngeld geben beiden Elternteilen bereits umfangreiche Möglichkeiten, sich die familiären Aufgaben nach eigenen Vorstellungen aufzuteilen, auch dafür, ab der Geburt im Job eine Pause einzulegen”, so die BDA.
>Mit der Arbeitgeberlobby soldarisiert sich die FDP – und war “auf allen Ebenen”, wie es aus Kreisen einer Regierungsfraktion heißt. Dass das von den Liberalen geführte Finanzministerium gegen Paus’ Gesetz ist, hatte vor geraumer Zeit bereits die FAZ berichtet. “Es gibt Gegenwind derer, die wohl eher die Arbeitgeberinteressen im Fokus haben. Da zum Regieren innerhalb einer Koalition aber auch immer die Suche nach Kompromissen gehört, mahlen die Mühlen bei dem Thema Freistellung von Vätern beziehungsweise auch Partnerinnen leider nicht ganz so schnell, wie wir uns das wünschen würden”, bestätigte die für das Thema in der SPD-Bundestagsfraktion zuständige Berichterstatterin Sarah Lahrkamp gegenüber dem MDR.
>Tatsächlich regt sich auch in der FDP-Bundestagsfraktion, die formal noch gar nicht mit einem fertigen Regierungsentwurf befasst ist, massiver Widerstand gegen die verabredete Mütter-Entlastung. Der in der Fraktion für das Vorhaben – eines Tages vielleicht – zuständige Berichterstatter MdB Matthias Seestern-Pauly erklärt gegenüber LTO: “Eine Ausweitung von Leistungen, so wünschenswert sie auch wären, müssen im Sinne der Verlässlichkeit und der Generationengerechtigkeit langfristig tragfähig und finanzierbar sein. Auch halten wir das von der Bundesregierung bereits 2022 beschlossene Belastungsmoratorium, vor allem vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage, weiterhin für richtig. Daher haben wir als FDP noch Klärungsbedarf.”
Ich hasse die FDP.
Und aus dem anderen Lager darf man sich wieder/weiter anhören, dass die Männer sich ja generell um alles in der Hinsicht drücken und der Frau aufhalsen.
Um mich mal wieder selbst in diesem sub zu zitieren: Warum hasst die FDP eigentlich Kinder so sehr?
Immer wieder das Gleiche mit denen. Ich könnte kotzen.
Ich selber habe keine Kinder, aber ich kann mir vorstellen, dass es hilfreich wäre, wenn jemand zusätzliches (Partner) die ersten Tage nach der Geburt dabei wäre. Man hat es doch schon schlimm genug nach der Geburt: die Naht vom Kaiserschnitt zieht, in der Gebärmutter ist ne tellergroße Wunde, die noch blutet, dann die Gebärmutter, die wieder auf Normalgröße schrumpft, Hormone, die sich umstellen, Stillen, Haushalt und dann kommt noch ein Neugeborenes hinzu. Ich glaub es ließen sich bestimmt ein paar Frauen finden, die dies nochmal machen würden, wenn der Partner Urlaub hat und mehr unterstützen kann.
Probleme sind nur dornige Chancen.
Wo kommen wir denn hin, wenn alle Väter Extra-Urlaub bekommen?
Gruß, Christian
Ein Händchen für die Gewinnerthemen haben sie bei der FDP ja…
>Der Grund, warum die Väter-Freistellung nicht schon längt Gesetz geworden ist, liegt nunmehr an der umstrittenen Finanzierung des Vorhabens. Paus Gesetz sieht vor, dass diese so läuft wie beim gesetzlichen Mutterschutz, also per Umlageverfahren: Arbeitgeber zahlen das Gehalt weiter, bekommen aber einen vollen Erstattungsanspruch aus dem arbeitgebersolidarisch finanzierten “U2-Umlageverfahren” nach dem Aufwendungsausgleichgesetz. An diesem nehmen grundsätzlich Arbeitgeber teil, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis beschäftigen. Um die vom BMFSJ geschätzt rund 470.000 pro Jahr zu erwartende Anträge auf Familienstartzeit per Umlage finanzieren zu können, geht das BMFSFJ von jährlichen Umlagekosten für die Arbeitgeber in Höhe von rund 556 Millionen Euro aus.
​
>Das Fraunhofer Institut kommt nach Angaben des BMFSFJ in einer vereinfachten Modellberechnung zu dem Ergebnis, dass die Kosten für Unternehmen überschaubar seien könnten. Für ein Unternehmen mit 100 Mitarbeitenden bei einem Durchschnittslohn von 3.700 Euro brutto seien mit 208 Euro Mehrausgaben zu rechnen. Bei zehn Mitarbeitenden seien es 10,40 Euro. “Für den ganzen Betrieb, wohlgemerkt”, so ein BMFSJ-Sprecher.
​
Irgendwas sagt mir, das es der FDP nicht wirklich ums Geld geht.
Welche Vollidioten nennen das Urlaub? Haben die keine Kinder nach Geburt betreut oder mal mit Leuten gesprochen, die das getan haben?
Diese Regierung ist absolut fertig. Wirklich traurig.
Da lassen sich alle ständig von einer hoffentlich bald 3% Partei erpressen.
FDP bremst ~~bei geplantem ‘Vaterschaftsurlaub’~~
Warum sollen auch andere dafür bezahlen, wenn ich Kinder bekomme?
FDP speedrun unter 5 %
Ich habe nur “FDP bremst” gelesen und wusste schon, dass nichts gutes bei rauskommt.
Aber gut so, wo die FDP nicht bremst, ist bei ihrem “Projekt 1,8” – volle Fahrt voraus!
Kurzer Exkurs ins südliche Europa…
5 Monate (20 Wochen) Vaterschaftsurlaub in 2024.
Gehalt wird im Vaterschaftsurlaub durch sie Sozialversicherung gezahlt, die Zahlungen sind Steuer und Sozialabgabenbefreit (d.h. brutto für netto)
Ich persönlich sehe die Regierungsbeteiligung der FDP als reinen Sabotageakt. Nicht nur, gegen die Regierungskoalition, sondern gegen die Bundesrepublik Deutschland und die FDGO.
Generationengerechtichtigkeit? Was für eine unverschämte Scheiße. Die kacken wegen zwei Wochen rum – einfach unfassbar
Vaterschaft gibt es bei der FDP nicht, um keinen Unterhaltsansprüchen ausgesetzt zu sein.
Da ich Ende Februar Vater werde hätte mir das echt gut in den Kram gepasst..so muss ich Urlaub verbraten…den Fehler die FDP zu wählen werde ich wohl nicht wiederholen.
Ich würde mir wünschen es gäbe bei so etwas mal einen ähnlichen Aufschrei wie beim heizungsgesetz. Leider sind SPD und Grüne dazu einfach nicht in der Lage.
FDP bald 0,1% Partei?
Eieiei …. Das nervt mich.
Erst den Anspruch auf Elterngeld verloren, jetzt auch das noch… Es ist einfach nervig, wenn man Kinder bekommt.
War da nicht mal irgendwas mit blockieren und terroristischer Vereinigung in letzter Zeit?
“Mit der Arbeitgeberlobby soldarisiert sich die FDP – und war “auf allen Ebenen”, wie es aus Kreisen einer Regierungsfraktion heißt.”
Nein! Doch! Oh!
Wenn man sagt, dass “die Ampel Deutschland schadet”, kann ich mit Blick aufs FDP-geführte Finanzministerium eigentlich echt nicht widersprechen
Man könnte fast meinen, dass die FDP noch nicht verstanden hat, dass auch ein Stimmverlust von 0,1% für sie fatal sein könnte. Eine Partei gegen Menschen, für Unternehmen. Quasi das personifizierte Citizens United Urteil
Sorry aber dieser Artikel ist ja an Polemik nicht zu überbieten. Und tut nebenbei auf objektiv.
Man kann von der FDP halten was man will, aber der FDP jetzt anzukreiden, sie würden komplett dagegen sein und „bremsen“, weil sie die Finanzierbarkeit geklärt haben wollen, ist ja einfach nur eine Frechheit. Das sind nun mal Diskussionen innerhalb der Koalition zur Kompromissfindung, die völlig normal sind. Das nach außen hin wieder als solches auszuschlachten ist einfach nur frech und am Ende demokratieschadend. Es sind alle zu sehr gewohnt, dass alles hinter verschlossenen Türen stattfindet; darum wird sich nun aufgeregt, wenn mal eine Diskussion öffentlich ist.
Schwierig.
Unser Umlagesystem ist bereits heillos überlastet. Die Rente wird längst nicht mehr durch die Umlage sondern durch staatliche Zuschüsse finanziert. Jedes Jahr wird es (aufgrund des demographischen Wandels) teurer und teurer. Mal ganz abgesehen von allen anderen Sozialleistungen.
Die 10 Tage **bezahlter** Urlaub wird dann **auch** noch umlagefinanziert.
Unbezahlten Urlaub könnte ich noch einigermaßen verstehen – dann kann man es wirklich selbst abwägen und entscheiden. Aber jetzt für hunderttausende von Geburten pro Jahr 10 Tage lang das volle Gehalt für Väter zu übernehmen finde ich schwierig. Insbesondere in der aktuellen Situation.
Damit mache ich mir sicherlich keine Freunde wenn ich mir alle anderen Kommentare so anschaue, aber ein “FDP der Spielverderber” ist mir hier zu kurz gegriffen.
Bin Mitte November Vater geworden, drei Wochen vor meiner geplanten Auszeit (Urlaub/Elternzeit), weil die Kleine drei Wochen zu früh dran war. Vor allem für meine Frau war das eine absolute Tortur, die Geburt war anstregnend genug. Nach zwei Tagen Krankenhaus direkt damit weitestgehend allein klarkommen zu müssen… Mit Handkuss hätte ich die 10 Tage gerne genommen!
Solange die Väterkarenz so behandelt wird als handle es sich um Freizeit, wird das nix. Überhaupt sind die Bemühungen diesbezüglich eh eine Frechheit. “Papamonat”, my Ass, während die Mütter oft zwei Jahre oder länger Vollzeit beim Kind bleiben. Als ob es den Partnerinnen da langfristig was bringen würde, wenn der Partner einen Monat daheim bleibt. In den Job zurückkehren kann man da auch nicht