Finde es Schwachsinn viel Trinkgeld zu geben für eigentliche Arbeit die auch normal bezahlt wird. In den USA kann ich es ja noch verstehen, so dumm es ist. Aber es ist ja nicht so dass jemand hier irgendwie 4 Euro die Stunde verdient. Selbst bei Mindestlohn dann nochmal 20% *von jeder Bestellung* drauflegen da kommst du ja auf ein ziemlich krasses Netto.
Ekelhaft. Wir müssen halt immer die dümmste Scheiße aus den USA importieren.
IMHO hat es eine gesetzliche Regelung zu geben, welche solche vorgeschalteten Trinkgeldoptionen bei Kartenzahlungsterminals verbietet. Stattdessen kann ja eine Schaltfläche für Trinkgeld während des regulären Zahlungsvorgangs vorhanden sein, die der Kunde aktiv auswählen muss um freiwillig die Höhe des Trinkgeldes festzulegen.
Entweder der Kunde gibt von sich aus Trinkgeld oder nicht. Allein schon eine Erwartungshaltung für Trinkgeld an den Tag zu legen ist dreist.
Könnte das nur eventuell damit zu tun haben, dass die meisten Leute selbst bei der Deckung ihrer Grundbedürfnisse schmerzhafte Paranoia empfinden, weil sie genau wissen, dass das Geld dann an anderer Stelle fehlt um den Zorn irgendwelcher Großverdiener und Milliardenkonzerne abzuwenden…?
Juckt mich ehrlich gesagt kaum, kann ja jeder immer noch geben oder nicht geben, was er will. Für mich hat sich nichts geändert.
Sehr überraschend, ja wirklich.
Alles wird teurer und Dinge, bei denen man die Option zum Trinkgeld geben hat, werden zunehmend mehr zum absoluten Luxusgut – und wenn dann noch die Leistung zum Preis nicht stimmt, warum diese Minderleistung noch mit Trinkgeld belohnen?
Und diese amerikanische Abart für alles ein Trinkgeld zu verlangen, darf sich sowieso verpissen. Für’s Umdrehen vom Tablet gibt’s garantiert nichts.
Man muss nicht jeden Dreck von den Amis übernehmen.
Ich freue mich schon auf das erste mal, wenn ich so ein Gerät mit Trinkgeldvorschlägen in die Hand bekomme. Ab dann kann gebe ich mit gutem Gewissen nie wieder Trinkgeld.
Waren vorletztes Wochenende in nem Outlet. Im Under Armour Shop verlangt das Terminal tatsächlich per Default nach nem Tip. Like wtf?
Ich geb selten Trinkgeld und werd auch nicht damit anfangen plötzlich mehr oder öfters zu geben. Meiner Meinung nach bin ich nicht dafür verantwortlich das Mitarbeiter anständig bezahlt werden.
Wenn sie ohne Trinkgeld nicht genug bekommen dann wirds mal Zeit dem Arbeitgeber die Meinung zu sagen oder sich einen anderen Job, mit besseren Arbeitsbedingungen zu suchen, als den Kunden dahingehend zu manipulieren die schlechte Bezahlung des Arbeitgebers auszugleichen.
Sollte mir so ein Tablet erstmalig begegnen werde ich ohne zu zögern dort kein Trinkgeld geben. Und ich hoffe, dass andere es mir gleichtun. Nicht alles aus den USA muss über den Atlantik metastasieren.
Ich hasse Trinkgeld. Ich will, dass Service-Personal gut bezahlt wird. Ich will die Arbeitgeber nicht freiwillig subventionieren und für geizig gehalten werden, wenn ich nichts gebe.
Mein Vorschlag: Trinkgeld als gesellschaftliche Norm abschaffen und Personal fair bezahlen.
> Wenn Bezahlende nun öfter per Touchscreen Trinkgeld geben sollen, fühlen sich in Deutschland viele geradezu genötigt, eine hohe Summe zu geben.
Komisch, ich empfinde das fast schon als Wegelagerei und fühle mich eher dazu genötigt nichts zu geben.
Können wir nicht die Sitten aus dem asiatischen Raum übernehmen? Generell kein Trinkgeld, dafür werden aber die Service-Kräfte angemessen bezahlt.
Kenne bisher nur ein Geschäft, das das so macht, die sehen mich halt nie wieder.
Und wenn das üblich wird, gibt’s halt gar nix mehr. Am besten in bar, damit man es nicht aus Versehen übersieht.
Es liegt an uns den Kulturwandel “Weg vom Trinkgeld” herbeizuführen. Bei Vorschlägen zum Trinkgled – egal wo – sind es für mich immer 0%/€. Alleine wegen der Unverschämtheit. Ist diese eingebaut, ist es der Geiz bei mir auch.
Auch die Gastronomie unterliegt dem Mindestlohn – wenn die keine Leute finden, müssen sie mehr bezahlen und die Preise anpassen. Dann verschwinden gegebenenfalls Unternehmen, das nennt sich Marktwirtschaft und ist weder gut noch schlecht.
Bei uns im Restaurant wenn man mit Karte zahlt gehen die Kellner direkt weg, meist gar kein Chance überhaupt Trinkgeld zu geben
Ich frage mich wie das dann in der Praxis funktioniert. Bis jetzt habe ich nur folgendes Vorgehen gesehen: Kellner sagt 12,80€, Gast sagt “machen sie 14€”, Kellner gibt Dinge in das Gerät ein, Gast hält Karte ran. Ich habe diese Teile fast nie selber in der Hand.
Ja Hallo DE hier.
Wir machen alles teurer wegen Krieg undso… versteht ihr doch.Was? Gehälter anpassen? Hahaha nein.
Jahre später : OMG MENSCHEN KAUFEN KAUM EIN! OMG WENIGER TRINKGELD !
Die Osteria hat den Scheiss schon eingeführt mit den Prozenten. Seitdem gehe ich da nicht mehr hin.
Wenn ich essen gehe zahle ich immer Bar um die möglichkeit zu haben dem Menschen, dem ich Trinkgeld geben möchte etwas zu geben. Wer weiß wo das landet, wenn das digital läuft.
Trinkgelder sind grundsätzlich abzulehnen. Der Unternehmer lagert mit der Begründung “Geringes Gehalt, weil Trinkgeld” sein unternehmerisches Risiko an seine Angestellten aus. Das sollte man nicht unterstützen, indem man dann tatsächlich, wie vom Unternehmer kalkuliert, freiwillig in die Bresche springt und dieses prekäre Kartenhaus irgendwie aufrecht erhält.
Zumal dieses Geschäftsmodell ja nicht nur die Löhne unterwandert, sondern auch die Beiträge in die Sozialversicherungen und die Steuerkasse. Trinkgelder erwerben keine Rentenpunkte. Das System ist von vorne bis hinten zum Nachteil aller, außer des Gastronomen.
Wir müssen erreichen, dass Angestellte in der Gastronomie verlässlich und vernünftig bezahlt werden oder der Gastronom kein Personal bekommt.
Ich seh‘s bei den allermeisten Sachen auch nicht ein Trinkgeld geben zu müssen. Ich tu‘s dennoch manchmal, zum Beispiel beim familiengeführten Nachbarschaftscafé oder beim freundlichen Taxifahrer, besonders wenn offensichtlich nix los ist. Aber sonst hat der Gesetzgeber dafür zu sorgen, dass genug Geld an den AN gezahlt wird und das tut er ja hierzulande auch.
Auch wenn ich durchaus Trinkgeld gebe, so richtig Verständnis habe ich nicht. Für mich war Trinkgeld immer ein Dank für sehr guten Service. Nur, wie lief es bislang meist in Restaurants so ab? Ich komme rein, setze mich auf meinen Platz, der Kellner nimmt die Bestellung auf, bringt sie und ich bezahle dann am Ende. Dann habe ich vielleicht höchstens 3 oder 4 Minuten mit dem Kellner zu tun gehabt. Ich meine, nichts anderes erwarte ich, nur warum soll ich dafür jetzt ein Trinkgeld zahlen? Vor allem, wenn es Mindestlohn gibt?
Aber wenn man schon praktisch unter Druck gesetzt wird, Trinkgeld zu geben, dann weiß ich, dass ich in Zukunft nicht mehr hingehen muss.
Das fuckt mich in den USA schon dermaßen ab. Da bin ich halt kulturell nicht hinreichend drin um zu beurteilen wie sehr das dort seine Berechtigung hat und weil ich kein Hurensohn sein will, geb ich dann immer brav diese 15-18% (widerwillig). Hier ist mir das noch nicht untergekommen, aber ich werde es mit Freude ignorieren.
Unpopuläre Meinung: Seit wir einen Mindestlohn haben ist die Trinkgeldkultur überholt.
Ich finde die Trinkgeldkultur ohnehin vollkommen bescheuert. Meinem Busfahrer gebe ich ja auch kein Trinkgeld, meinem Briefträger auch nicht… warum soll eine Bedienung in der Gastro dann darauf Anspruch haben? Wir sind ja nicht in den USA, wo die ohne Trinkgeld quasi kein Einkommen hat.
Grundsätzlich sollte Trinkgeld IMMER Bar gegeben werden. Es geht niemanden etwas an, wie viel Trinkgeld der Kellner, Lieferant, oder Fahrer bekommt. Jede Digitalisierung von Trinkgeld ist automatisch auch eine Dokumentation, auf die der Arbeitgeber Zugriff hat, welche er als Rechtfertigung für seine scheiß Löhne missbraucht.
“Ja, Mindestlohn ist nicht viel, aber du machst hier locker €€€ Trinkgeld jeden Tag. Besonders am Wochenende und den Feiertagen und wenn mal ein Kollege Krank wird oder ich will, dass du ne Doppelschicht machst oder generell gehört dein Arsch mir, du Bauer!”
Naja wenn 2 Bier 4 Euro kosten, dann geb ich mein Fünfer und passt so. Wenn aber zwei Bier 8€ kosten sag ich halt nicht mehr “passt so”
Trinkgeld gebe ich nur noch in Ausnahmefällen wenn ich mich gut behandelt fühle. Wirte verlangen für Getränke Mondpreise, jetzt versuchen sie so eine Art Tipping culture einzuführen bei eher durchschnittlichem bis schlechtem Service und dann gibt es jetzt noch voreinstellte Trinkgeld-Prozente. Es gibt immer wieder positive Überraschungen und dann gibt es auch Trinkgeld. Aber ein Anrecht darauf gibt es halt nicht.
Ich gebe nie Trinkgeld, fühle mich auch nicht schlecht dabei, die Arbeitgeber sollen ihre Angestellten ordentlich bezahlen.
Als kleinste Trinkgeld Option wird manchmal schon 10 Prozent vorgeschlagen. Wir haben so einen hier bei dem ich Essen to go kaufe, bestelle an einem Terminal und hole die Ware am Tresen ab. Warum mindestens 10 Prozent Trinkgeld? Die Option kein Trinkgeld ist super klein, ausgegraut und unter allen Varianten aufgelistet.
Nach Trinkgeld hat man nicht zu fragen.
Ich finde, die Gastronomie in Deutschland hat generell ein Problem. Für den Kunden ist alles unbezahlbar teuer, und der Gastronom kratzt trotzdem mit den Einnahmen am Existenzminimum. Darüber hinaus sehe ich es nicht ein, zusätzlich noch 20% Trinkgeld zu geben, wenn ich für ein Glas Wasser 4 Euro bezahlen muss. Irgendwas an dem System stimmt da in meinen Augen nicht.
Wer mich zum Trinkgeld geben auffordert bekommt gleich mal gar nichts.
Ansonsten gibt’s für sehr guten Service so 10% und für normalen Service wird eben aufgerundet, damit es keine Münzen retour gibt.
Da wird wieder so ein Mist aus USA übernommen.
Naja, ich ersaufe nicht gerade im Geld und man wird eh von vorn bis hinten ausgenommen bei den Preisen…
Wann krieg ich im Büro Trinkgeld
Willkommen im Kapitalismus im Endstadium.
Warum müssen wir den US-Amerikanern eigentlich jeden verdammten Scheiß nachmachen? Woher kommt das? Wenn das Überhand nimmt, geb ich einfach gar nix mehr.
Die Leute haben halt nichts mehr zu verschenken
Ich finde das System in Italien gut. Pro Kopf zahlt man da ca 2 € ‘Coperta’ und gibt kein Trinkgeld. Sehr angenehm
einfach nur noch in billigen bargeld basierten geldwäsche Läden essen und trinken gehen (also halb Berlin) und dann hat man das Problem nicht
“15%, 20% oder 25%?“ Ich könnt kotzen.
Hatte mal einen Fahrer vom Lieferservice der war so frech nach dem ich ihm 2.50€ gegeben habe nach mehr zu fragen.
Der stand da guckt mich an und sagt: “Kollegah, 2€ mehr für meine Kind und Frau, du deutscher immer mehr Geld.”
Ich dachte ich höre nicht richtig, habe dem eine Ansage gemacht und klar gemacht das er so mit Sicherheit kein weiteres Trinkgeld bekommt.
Der ist sauer geworden und hat mich erst mal auf Polnisch beleidigt.
Das lustige ist der selbe Typ hat bei uns paar Monate später in der Firma angefangen und ich musste mit dem arbeiten, der Tag war danach gelaufen für den und eine Entschuldigung kam auch. Habe den auch echt gknechtet an diesem Tag.😂
Bei uns im Café ist Trinkgeld bei Kartenzahlung eh nicht möglich, und es steht einfach das Sammelkässchen auf der Theke. Wenn die Kunden da was reinwerfen wollen, ist das komplett denen überlassen, und wir freuen uns immer. Es wäre mir super peinlich, wenn ich eins von den neuen Geräten hätte, und ich dann den Kunden fragen sollte, ob sie denn Trinkgeld geben möchte…
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Finde es Schwachsinn viel Trinkgeld zu geben für eigentliche Arbeit die auch normal bezahlt wird. In den USA kann ich es ja noch verstehen, so dumm es ist. Aber es ist ja nicht so dass jemand hier irgendwie 4 Euro die Stunde verdient. Selbst bei Mindestlohn dann nochmal 20% *von jeder Bestellung* drauflegen da kommst du ja auf ein ziemlich krasses Netto.
Ekelhaft. Wir müssen halt immer die dümmste Scheiße aus den USA importieren.
IMHO hat es eine gesetzliche Regelung zu geben, welche solche vorgeschalteten Trinkgeldoptionen bei Kartenzahlungsterminals verbietet. Stattdessen kann ja eine Schaltfläche für Trinkgeld während des regulären Zahlungsvorgangs vorhanden sein, die der Kunde aktiv auswählen muss um freiwillig die Höhe des Trinkgeldes festzulegen.
Entweder der Kunde gibt von sich aus Trinkgeld oder nicht. Allein schon eine Erwartungshaltung für Trinkgeld an den Tag zu legen ist dreist.
Könnte das nur eventuell damit zu tun haben, dass die meisten Leute selbst bei der Deckung ihrer Grundbedürfnisse schmerzhafte Paranoia empfinden, weil sie genau wissen, dass das Geld dann an anderer Stelle fehlt um den Zorn irgendwelcher Großverdiener und Milliardenkonzerne abzuwenden…?
Juckt mich ehrlich gesagt kaum, kann ja jeder immer noch geben oder nicht geben, was er will. Für mich hat sich nichts geändert.
Sehr überraschend, ja wirklich.
Alles wird teurer und Dinge, bei denen man die Option zum Trinkgeld geben hat, werden zunehmend mehr zum absoluten Luxusgut – und wenn dann noch die Leistung zum Preis nicht stimmt, warum diese Minderleistung noch mit Trinkgeld belohnen?
Und diese amerikanische Abart für alles ein Trinkgeld zu verlangen, darf sich sowieso verpissen. Für’s Umdrehen vom Tablet gibt’s garantiert nichts.
Man muss nicht jeden Dreck von den Amis übernehmen.
Ich freue mich schon auf das erste mal, wenn ich so ein Gerät mit Trinkgeldvorschlägen in die Hand bekomme. Ab dann kann gebe ich mit gutem Gewissen nie wieder Trinkgeld.
Waren vorletztes Wochenende in nem Outlet. Im Under Armour Shop verlangt das Terminal tatsächlich per Default nach nem Tip. Like wtf?
Ich geb selten Trinkgeld und werd auch nicht damit anfangen plötzlich mehr oder öfters zu geben. Meiner Meinung nach bin ich nicht dafür verantwortlich das Mitarbeiter anständig bezahlt werden.
Wenn sie ohne Trinkgeld nicht genug bekommen dann wirds mal Zeit dem Arbeitgeber die Meinung zu sagen oder sich einen anderen Job, mit besseren Arbeitsbedingungen zu suchen, als den Kunden dahingehend zu manipulieren die schlechte Bezahlung des Arbeitgebers auszugleichen.
Sollte mir so ein Tablet erstmalig begegnen werde ich ohne zu zögern dort kein Trinkgeld geben. Und ich hoffe, dass andere es mir gleichtun. Nicht alles aus den USA muss über den Atlantik metastasieren.
Ich hasse Trinkgeld. Ich will, dass Service-Personal gut bezahlt wird. Ich will die Arbeitgeber nicht freiwillig subventionieren und für geizig gehalten werden, wenn ich nichts gebe.
Mein Vorschlag: Trinkgeld als gesellschaftliche Norm abschaffen und Personal fair bezahlen.
> Wenn Bezahlende nun öfter per Touchscreen Trinkgeld geben sollen, fühlen sich in Deutschland viele geradezu genötigt, eine hohe Summe zu geben.
Komisch, ich empfinde das fast schon als Wegelagerei und fühle mich eher dazu genötigt nichts zu geben.
Können wir nicht die Sitten aus dem asiatischen Raum übernehmen? Generell kein Trinkgeld, dafür werden aber die Service-Kräfte angemessen bezahlt.
Kenne bisher nur ein Geschäft, das das so macht, die sehen mich halt nie wieder.
Und wenn das üblich wird, gibt’s halt gar nix mehr. Am besten in bar, damit man es nicht aus Versehen übersieht.
Es liegt an uns den Kulturwandel “Weg vom Trinkgeld” herbeizuführen. Bei Vorschlägen zum Trinkgled – egal wo – sind es für mich immer 0%/€. Alleine wegen der Unverschämtheit. Ist diese eingebaut, ist es der Geiz bei mir auch.
Auch die Gastronomie unterliegt dem Mindestlohn – wenn die keine Leute finden, müssen sie mehr bezahlen und die Preise anpassen. Dann verschwinden gegebenenfalls Unternehmen, das nennt sich Marktwirtschaft und ist weder gut noch schlecht.
Bei uns im Restaurant wenn man mit Karte zahlt gehen die Kellner direkt weg, meist gar kein Chance überhaupt Trinkgeld zu geben
Ich frage mich wie das dann in der Praxis funktioniert. Bis jetzt habe ich nur folgendes Vorgehen gesehen: Kellner sagt 12,80€, Gast sagt “machen sie 14€”, Kellner gibt Dinge in das Gerät ein, Gast hält Karte ran. Ich habe diese Teile fast nie selber in der Hand.
Ja Hallo DE hier.
Wir machen alles teurer wegen Krieg undso… versteht ihr doch.Was? Gehälter anpassen? Hahaha nein.
Jahre später : OMG MENSCHEN KAUFEN KAUM EIN! OMG WENIGER TRINKGELD !
Die Osteria hat den Scheiss schon eingeführt mit den Prozenten. Seitdem gehe ich da nicht mehr hin.
Wenn ich essen gehe zahle ich immer Bar um die möglichkeit zu haben dem Menschen, dem ich Trinkgeld geben möchte etwas zu geben. Wer weiß wo das landet, wenn das digital läuft.
Trinkgelder sind grundsätzlich abzulehnen. Der Unternehmer lagert mit der Begründung “Geringes Gehalt, weil Trinkgeld” sein unternehmerisches Risiko an seine Angestellten aus. Das sollte man nicht unterstützen, indem man dann tatsächlich, wie vom Unternehmer kalkuliert, freiwillig in die Bresche springt und dieses prekäre Kartenhaus irgendwie aufrecht erhält.
Zumal dieses Geschäftsmodell ja nicht nur die Löhne unterwandert, sondern auch die Beiträge in die Sozialversicherungen und die Steuerkasse. Trinkgelder erwerben keine Rentenpunkte. Das System ist von vorne bis hinten zum Nachteil aller, außer des Gastronomen.
Wir müssen erreichen, dass Angestellte in der Gastronomie verlässlich und vernünftig bezahlt werden oder der Gastronom kein Personal bekommt.
Ich seh‘s bei den allermeisten Sachen auch nicht ein Trinkgeld geben zu müssen. Ich tu‘s dennoch manchmal, zum Beispiel beim familiengeführten Nachbarschaftscafé oder beim freundlichen Taxifahrer, besonders wenn offensichtlich nix los ist. Aber sonst hat der Gesetzgeber dafür zu sorgen, dass genug Geld an den AN gezahlt wird und das tut er ja hierzulande auch.
Auch wenn ich durchaus Trinkgeld gebe, so richtig Verständnis habe ich nicht. Für mich war Trinkgeld immer ein Dank für sehr guten Service. Nur, wie lief es bislang meist in Restaurants so ab? Ich komme rein, setze mich auf meinen Platz, der Kellner nimmt die Bestellung auf, bringt sie und ich bezahle dann am Ende. Dann habe ich vielleicht höchstens 3 oder 4 Minuten mit dem Kellner zu tun gehabt. Ich meine, nichts anderes erwarte ich, nur warum soll ich dafür jetzt ein Trinkgeld zahlen? Vor allem, wenn es Mindestlohn gibt?
Aber wenn man schon praktisch unter Druck gesetzt wird, Trinkgeld zu geben, dann weiß ich, dass ich in Zukunft nicht mehr hingehen muss.
Das fuckt mich in den USA schon dermaßen ab. Da bin ich halt kulturell nicht hinreichend drin um zu beurteilen wie sehr das dort seine Berechtigung hat und weil ich kein Hurensohn sein will, geb ich dann immer brav diese 15-18% (widerwillig). Hier ist mir das noch nicht untergekommen, aber ich werde es mit Freude ignorieren.
Unpopuläre Meinung: Seit wir einen Mindestlohn haben ist die Trinkgeldkultur überholt.
Ich finde die Trinkgeldkultur ohnehin vollkommen bescheuert. Meinem Busfahrer gebe ich ja auch kein Trinkgeld, meinem Briefträger auch nicht… warum soll eine Bedienung in der Gastro dann darauf Anspruch haben? Wir sind ja nicht in den USA, wo die ohne Trinkgeld quasi kein Einkommen hat.
Grundsätzlich sollte Trinkgeld IMMER Bar gegeben werden. Es geht niemanden etwas an, wie viel Trinkgeld der Kellner, Lieferant, oder Fahrer bekommt. Jede Digitalisierung von Trinkgeld ist automatisch auch eine Dokumentation, auf die der Arbeitgeber Zugriff hat, welche er als Rechtfertigung für seine scheiß Löhne missbraucht.
“Ja, Mindestlohn ist nicht viel, aber du machst hier locker €€€ Trinkgeld jeden Tag. Besonders am Wochenende und den Feiertagen und wenn mal ein Kollege Krank wird oder ich will, dass du ne Doppelschicht machst oder generell gehört dein Arsch mir, du Bauer!”
Naja wenn 2 Bier 4 Euro kosten, dann geb ich mein Fünfer und passt so. Wenn aber zwei Bier 8€ kosten sag ich halt nicht mehr “passt so”
Trinkgeld gebe ich nur noch in Ausnahmefällen wenn ich mich gut behandelt fühle. Wirte verlangen für Getränke Mondpreise, jetzt versuchen sie so eine Art Tipping culture einzuführen bei eher durchschnittlichem bis schlechtem Service und dann gibt es jetzt noch voreinstellte Trinkgeld-Prozente. Es gibt immer wieder positive Überraschungen und dann gibt es auch Trinkgeld. Aber ein Anrecht darauf gibt es halt nicht.
[Wandel beim Trinkgeld: Das „Stimmt so“ stirbt aus (morgenpost.de)](https://www.morgenpost.de/vermischtes/article242399064/Wandel-beim-Trinkgeld-Das-Stimmt-so-stirbt-aus.html)
[Wandel beim Trinkgeld: Das «Stimmt so» stirbt aus | Panorama – Mindener Tageblatt](https://www.mt.de/weltnews/panorama/Wandel-beim-Trinkgeld-Das-Stimmt-so-stirbt-aus-23860179.html)
[Wandel beim Trinkgeld: Das «Stimmt so» stirbt aus (msn.com)](https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/wandel-beim-trinkgeld-das-stimmt-so-stirbt-aus/ar-BB1mTYiH?item=personalization_enabled:false)
[Wandel beim Trinkgeld: Das «Stimmt so» stirbt aus | Radio Bamberg (radio-bamberg.de)](https://www.radio-bamberg.de/wandel-beim-trinkgeld-das-stimmt-so-stirbt-aus-699963/)
[Wandel beim Trinkgeld: Das «Stimmt so» stirbt aus (yahoo.com)](https://de.nachrichten.yahoo.com/wandel-beim-trinkgeld-stimmt-so-075842203.html?guccounter=1&guce_referrer=aHR0cHM6Ly93d3cuZ29vZ2xlLmNvbS8&guce_referrer_sig=AQAAADI1ZwOvX-230woBTRLxrZE2O348ZgY3f0HSMpjFojOjxC9Zia5NWQr6loO9x-3fzAhB2kaiPa_Q785iLA4EIpZ7D-Kk8T8xAtfD9gYQVw0VBwDYXXaL0WsWHSCuBGI0cYyoCo8P1Onxvv60TZoozX_9CkB_5RkkNSNeFOB9M4cZ)
[Wandel beim Trinkgeld: Das «Stimmt so» stirbt aus (derpatriot.de)](https://www.derpatriot.de/artikel/panorama/wandel-beim-trinkgeld-das-stimmt-so-stirbt-aus.html)
[Wandel beim Trinkgeld: Das «Stimmt so» stirbt aus | Verl App (dein-verl.de)](https://www.dein-verl.de/news/aus-aller-welt/wandel-beim-trinkgeld-das-stimmt-so-stirbt-aus)
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Bestverkaufter dpa-Artikel seit langem.
Ich gebe nie Trinkgeld, fühle mich auch nicht schlecht dabei, die Arbeitgeber sollen ihre Angestellten ordentlich bezahlen.
Als kleinste Trinkgeld Option wird manchmal schon 10 Prozent vorgeschlagen. Wir haben so einen hier bei dem ich Essen to go kaufe, bestelle an einem Terminal und hole die Ware am Tresen ab. Warum mindestens 10 Prozent Trinkgeld? Die Option kein Trinkgeld ist super klein, ausgegraut und unter allen Varianten aufgelistet.
Nach Trinkgeld hat man nicht zu fragen.
Ich finde, die Gastronomie in Deutschland hat generell ein Problem. Für den Kunden ist alles unbezahlbar teuer, und der Gastronom kratzt trotzdem mit den Einnahmen am Existenzminimum. Darüber hinaus sehe ich es nicht ein, zusätzlich noch 20% Trinkgeld zu geben, wenn ich für ein Glas Wasser 4 Euro bezahlen muss. Irgendwas an dem System stimmt da in meinen Augen nicht.
Wer mich zum Trinkgeld geben auffordert bekommt gleich mal gar nichts.
Ansonsten gibt’s für sehr guten Service so 10% und für normalen Service wird eben aufgerundet, damit es keine Münzen retour gibt.
Da wird wieder so ein Mist aus USA übernommen.
Naja, ich ersaufe nicht gerade im Geld und man wird eh von vorn bis hinten ausgenommen bei den Preisen…
Wann krieg ich im Büro Trinkgeld
Willkommen im Kapitalismus im Endstadium.
Warum müssen wir den US-Amerikanern eigentlich jeden verdammten Scheiß nachmachen? Woher kommt das? Wenn das Überhand nimmt, geb ich einfach gar nix mehr.
Die Leute haben halt nichts mehr zu verschenken
Ich finde das System in Italien gut. Pro Kopf zahlt man da ca 2 € ‘Coperta’ und gibt kein Trinkgeld. Sehr angenehm
einfach nur noch in billigen bargeld basierten geldwäsche Läden essen und trinken gehen (also halb Berlin) und dann hat man das Problem nicht
“15%, 20% oder 25%?“ Ich könnt kotzen.
Hatte mal einen Fahrer vom Lieferservice der war so frech nach dem ich ihm 2.50€ gegeben habe nach mehr zu fragen.
Der stand da guckt mich an und sagt: “Kollegah, 2€ mehr für meine Kind und Frau, du deutscher immer mehr Geld.”
Ich dachte ich höre nicht richtig, habe dem eine Ansage gemacht und klar gemacht das er so mit Sicherheit kein weiteres Trinkgeld bekommt.
Der ist sauer geworden und hat mich erst mal auf Polnisch beleidigt.
Das lustige ist der selbe Typ hat bei uns paar Monate später in der Firma angefangen und ich musste mit dem arbeiten, der Tag war danach gelaufen für den und eine Entschuldigung kam auch. Habe den auch echt gknechtet an diesem Tag.😂
Bei uns im Café ist Trinkgeld bei Kartenzahlung eh nicht möglich, und es steht einfach das Sammelkässchen auf der Theke. Wenn die Kunden da was reinwerfen wollen, ist das komplett denen überlassen, und wir freuen uns immer. Es wäre mir super peinlich, wenn ich eins von den neuen Geräten hätte, und ich dann den Kunden fragen sollte, ob sie denn Trinkgeld geben möchte…