Hessen: 13-Jährige aus Landkreis Kassel stirbt bei Blackout Challenge auf Tiktok

by Green-Amount2479

19 comments
  1. Stell dir vor deine Tochter stirbt wegen so ner lächerlichen Scheiße, aua.

  2. Mein Beileid an die Angehörigen.

    Was mir an der Berichterstattung aber sauer aufstößt ist, und das ist nicht nur bei der Tagesschau so, dass wieder einmal so getan wird als wären solche Ergebnisse unausweichlich, wenn TikTok nichts unternimmt. Das ist grober Unfug und wird der medialen Verantwortung nicht gerecht, die Eltern für die Kinder und Jugendlichen noch mittragen müssen.

    Es ist nicht so, dass Eltern heute machtlos dastehen und nichts gegen Apps und Inhalte unternehmen können. [Elternratgeber SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht. – SCHAU HIN! (schau-hin.info)](https://www.schau-hin.info/) wäre beispielsweise eine Anfangsadresse um sich damit auseinanderzusetzen.

  3. Das gabs zu meiner Schulzeit schon, ganz ohne Handys und Tiktoktrend, aber macht es einfacher das auf die böse Chinesenapp zu schieben.

  4. Menschen haben schon immer Mutproben gemacht und sind dabei draufgegangen.

  5. Also da fehlt es doch aber auch massiv an Verstand um so nen Quatsch zu machen. Wir haben bestimmt auch viel Blödsinn gemacht als Kinder, aber mich selbst würgen bis zur Bewusstlosigkeit?! Niemals.

  6. Und dann auf Facebook davor warnen. Irgendwie ironisch. 

  7. Da es sich quasi um einen Suizid handelt, dann auch noch einer Minderjährigen, finde ich es grundsätzlich schon unangemessen, dass darüber berichtet wird. Zum einen ist es pietätlos gegenüber der Familie, zum anderen ist mittlerweile glaube ich jedem klar, dass Berichterstattung über sowas auch zu Nachahmung führt. Hier war es nun vermutlich nicht aufgrund einer psychischen Erkrankung, sondern aufgrund einer “Challenge”. Aber auch diese Challenge macht man damit einem größeren Publikum bekannt und riskiert Nachahmung.

  8. Totaler flashback zu den Anfangszeiten von YouTube/Facebook etc., wo es auch hieß dass die Plattformen was ändern müssen, als Kids an dämlichen challenges starben. Wird aber nicht helfen, sondern nur Aufklärung durch die Eltern, bzw. zum Teil an Schulen. Es ist traurig, dass es nach so vielen Jahren Internet wieder ein Thema ist.

  9. Immer wieder fühlen sich solche schwerwiegenden Challenges so an, als ob einem das nicht selbst passieren kann, weil man es ja online bei anderen gesehen hat.

    Cinnamon Challenge;

    Dann dieses eine Ding, wo sich jmd mit einem Fahrrand an den Körper gekettet, in einen Fluss geworfen hat und ertrank;

    Sich selbst anzünden Challenge…

    ich fürchte allerdings sowas wird nie weggehen. Nicht weil die Kids dumm sind oder so, aber einfach unerfahren und glauben, dass sie an alles gedacht haben. Bevor sie dann merken dass sie etwas vergessen haben.

    Mein Beileid an die Eltern

  10. Bei sowas frage ich mich immer, wie das überhaupt möglich ist. Mit den Händen wohl kaum oder? Schnüren die sich den Hals mit irgendwas zu? Wenn ja: Falls das dann zur Bewusstlosigkeit führt, ist der Tod doch unausweichlich. Muss ihr doch klar gewesen sein, dass man sich bei Bewusstlosigkeit nicht befreien kann. Sprich, entweder wird man nicht bewusstlos, oder man stirbt. Ist das dann nicht einfach Selbstmord?

    Edit: Sie hat sich wohl gefilmt. Kein Selbstmord.

  11. Ich kann mir nicht im Ansatz vorstellen wie sich die Eltern nach sowas fühlen.

    Aber das ganze wird jetzt wieder missbraucht werden für verteufelung von social media. Ich war als Kind in random Wäldern so oft in Situationen die im nachhienein massiv lebensbedrolich waren, und das war bevor es Smartphones überhaupt gab. Wäre mir da was passiert hätten das meine Eltern spätestenst mitbekommen weil ich nicht zum Abendessen erschienen bin und wüssten nicht wo sie überhaupt anfangen sollten zu suchen weil ich immer nur gesagt hab “geh draussen spielen”.

    Ich hab selber keine Kinder aber ich würde mich niemals trauen mein Kind unbeaufsichtigt aus dem Haus zu lassen, selbst wenns nur über die Strasse ist.

    Eltern sollten immer so weit es geht aufpassen aber komplette Kontrolle ist unmöglich und dumme Scheisse wird es immer geben, mit oder ohne tiktok.

  12. Am Ende sollte man weg von Einzelschicksalen und zur Statistik schauen:

    Wenn die Statistik Häufungen bzw. häufigeres Vorkommen im Jahresvergleich feststellt, tödliche Unfälle bei Jugendlichen im Alter X-Y, dann sollte man über Ursachen und Gegenmaßnahmen nachdenken.

    Wenn die Statistik keine negative Entwicklung zeigt, dann finden wir das jetzt gerade nur deshalb ganz schlimm, weil man seit Internet jede Lokalnachricht weltweit verbreiten kann. Früher, “vor Tiktok” wäre sie vielleicht einfach ungesichert auf einen Baum geklettert und hätte sich beim Runterfallen das Genick gebrochen, letztlich mit demselben furchtbaren Resultat. Oder die Choking Challenge hätte sich vielleicht nur an ihrer Schule entwickelt und sie wäre genauso Opfer geworden.

    Denn Kinder und Jugendliche (und sogar Erwachsene….) machen immer mal dumme und gefährliche Sachen. Das war schon vor Jahrtausenden so und ist jetzt nicht anders.

  13. Hat jemand einen konkreten Link zu diesen TikTok Challenges? Ich höre davon immer nur in den Massenmedien, auf TikTok selbst sehe ich nie was davon.

  14. was für ein müll auf dieser app gemacht wird ist echt erschreckend.
    Man muss sowohl besser aufklären als auch den betreiber mal zur rechenschaft bringen

  15. Vielleicht liegen die USA mit ihren Plänen, TikTok zu verbieten, gar nicht so falsch, wenn auch vllt aus den falschen Gründen.

  16. Wieso hat TikTok den Hashtag nicht gesperrt, pennen die? Scheinbar haben sie ihre eigene Plattform nicht mehr im Griff – solche Hashtags müssen frühzeitig erkannt und gesperrt werden.

  17. Dumm ist der, der Dummes tut. In dem Alter habe ich cs publicserver gerul0rt

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