Da Fernando Carro im anderen Thread gerade Thema ist – und es ja so scheint, als hätte er es sich zur Aufgabe gemacht, der nächste Uli Hoeneß zu werden, inklusive Machtposition im deutschen Fußball – dachte ich, ich poste mal diese ergiebige Kolumne von der Zeit zu seinen fragwürdigen Ansichten zu 50+1 & Co.
Ist von 2022, aber immer noch relevant. Wenn das irgendwie als offtopic erarchtet wird, kann auch gerne gelöscht werden.
Ich wurde hier neulich – aufgrund der Wortwahl vermutlich berechtigt – in Grund und Boden gedownvoted, als ich meine Meinung zu ihm kundgetan habe.
Mich hat er völlig verloren, als sein Vorschlag war, die Vereine, die das wollen, könnten ja 50+1 freiwillig umsetzen.
Ist ja in Ordnung, wenn man in Bezug zu 50+1 anderer Meinung ist als das Gros der Fußballfans. Aber mit solch irreführenden Quatschargumenten – wie auch im Artikel – gegen 50+1 zu gehen ist einfach schlechter Stil.
Ist halt Chef von nem Plastikverein, alles andere hätte mich dann doch gewundert
Der Typ macht sich zwar gerade etwas beliebt, weil er gegen den großen, bösen FC Bayern schießt, er ist aber selbst nunmal einfach der Präsident eines Plastik-Klubs – so cool die letzte Leverkusen Saison auch war.
Die Linken Journalisten haben sich mit der linken Ultraszene zusammengetan.
Ich kann das alles nicht mehr. Ich glaube mein Lachgetriebe ist kaputt.
If I speak, I’m in trouble.
Laut eigener Aussage ist Carro ja Barca-Fan. Kein Wunder, dass er fan-geführte Vereine nicht mag, so wie Barca geführt wird. /s
Am Ende des Tages meint er für seine Position zu viel. Auch wenn Hoeneß oder Watzke weggehen, Carro kann diese Position nicht einnehmen. Dafür hat Leverkusen einfach nicht das Standing und ist Carro zu sehr ein Outsider.
“Aber Titel gewinnt der Werksclub keine, egal wie viel Kohle Carro durch den Schornstein jagt.”
🙂
Na, da hat der Autor 2022 ja einen rausgehauen. Ein paar Fanseelen gestreichelt und gleichzeitig schön alle bösen Kommerzclubs in einen Topf geworfen und drauf gehauen. Wie immer ohne Kenntnis (oder in absichtlicher Ignoranz) der geschäftlichen Seite des Fußballs, ohne die er höchstwahrscheinlich auch für die Fans nicht mehr funktionieren würde.
Klar, Carro gibt auch Mühe, eine Hassfigur für Traditionalisten zu sein. Aber die eigenen Vereinsvertreter handeln natürlich anders und sind nicht in erster Linie Manager ihrer Fußballunternehmen.
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Da Fernando Carro im anderen Thread gerade Thema ist – und es ja so scheint, als hätte er es sich zur Aufgabe gemacht, der nächste Uli Hoeneß zu werden, inklusive Machtposition im deutschen Fußball – dachte ich, ich poste mal diese ergiebige Kolumne von der Zeit zu seinen fragwürdigen Ansichten zu 50+1 & Co.
Ist von 2022, aber immer noch relevant. Wenn das irgendwie als offtopic erarchtet wird, kann auch gerne gelöscht werden.
Ich wurde hier neulich – aufgrund der Wortwahl vermutlich berechtigt – in Grund und Boden gedownvoted, als ich meine Meinung zu ihm kundgetan habe.
Mich hat er völlig verloren, als sein Vorschlag war, die Vereine, die das wollen, könnten ja 50+1 freiwillig umsetzen.
Ist ja in Ordnung, wenn man in Bezug zu 50+1 anderer Meinung ist als das Gros der Fußballfans. Aber mit solch irreführenden Quatschargumenten – wie auch im Artikel – gegen 50+1 zu gehen ist einfach schlechter Stil.
Ist halt Chef von nem Plastikverein, alles andere hätte mich dann doch gewundert
Der Typ macht sich zwar gerade etwas beliebt, weil er gegen den großen, bösen FC Bayern schießt, er ist aber selbst nunmal einfach der Präsident eines Plastik-Klubs – so cool die letzte Leverkusen Saison auch war.
Die Linken Journalisten haben sich mit der linken Ultraszene zusammengetan.
Ich kann das alles nicht mehr. Ich glaube mein Lachgetriebe ist kaputt.
If I speak, I’m in trouble.
Laut eigener Aussage ist Carro ja Barca-Fan. Kein Wunder, dass er fan-geführte Vereine nicht mag, so wie Barca geführt wird. /s
Am Ende des Tages meint er für seine Position zu viel. Auch wenn Hoeneß oder Watzke weggehen, Carro kann diese Position nicht einnehmen. Dafür hat Leverkusen einfach nicht das Standing und ist Carro zu sehr ein Outsider.
“Aber Titel gewinnt der Werksclub keine, egal wie viel Kohle Carro durch den Schornstein jagt.”
🙂
Na, da hat der Autor 2022 ja einen rausgehauen. Ein paar Fanseelen gestreichelt und gleichzeitig schön alle bösen Kommerzclubs in einen Topf geworfen und drauf gehauen. Wie immer ohne Kenntnis (oder in absichtlicher Ignoranz) der geschäftlichen Seite des Fußballs, ohne die er höchstwahrscheinlich auch für die Fans nicht mehr funktionieren würde.
Klar, Carro gibt auch Mühe, eine Hassfigur für Traditionalisten zu sein. Aber die eigenen Vereinsvertreter handeln natürlich anders und sind nicht in erster Linie Manager ihrer Fußballunternehmen.