
In der Nacht vom 29. auf den 30. März ist es wieder soweit: Die Uhren werden in der Europäischen Union auf Sommerzeit umgestellt. Doch während der Großteil Europas weiterhin an der Uhr dreht, geht ein Land endgültig einen anderen Weg – und schafft die Zeitumstellung ab.
In Island werden die Uhren schon lange nicht mehr umgestellt – dort gilt immer dieselbe Zeit. Nun folgt ein weiteres europäisches Land diesem Beispiel und verabschiedet sich dauerhaft von der Zeitumstellung.
Die Ukraine hat beschlossen, die Zeitumstellung abzuschaffen und ab 2025 dauerhaft die Winterzeit beizubehalten. Diese Entscheidung wurde sowohl aus gesundheitlichen als auch aus politischen Gründen getroffen. Ukrainische Abgeordnete argumentierten, dass sich die Zeitumstellung negativ auf den Biorhythmus der Menschen auswirke und gesundheitliche Probleme verursache. Außerdem wolle man sich durch die Einführung einer einheitlichen Kiewer Zeit klar von Russland abgrenzen und die Sicherheitslage im Land verbessern.
Bisher entsprach die ukrainische Sommerzeit von Ende März bis Ende Oktober der ganzjährigen Moskauer Zeit. Mit der Abschaffung der Sommerzeit gilt in der Ukraine künftig dauerhaft die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Die letzte Zeitumstellung fand in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober 2024 statt.
Zeitumstellung sorgt immer wieder für Diskussionen


Europa verabschiedet sich schrittweise von der Zeitumstellung.
Die Abschaffung der Zeitumstellung ist seit Jahren ein Thema in der Europäischen Union. 2019 stimmte das EU-Parlament für die Abschaffung – doch die Mitgliedsstaaten konnten sich nicht einigen. Viele Länder sind sich nicht einig, ob dauerhaft Sommer- oder Winterzeit gelten soll.
Besonders kontrovers wird das Thema in Deutschland diskutiert. Während die einen die Vorteile heller Sommerabende betonen, sehen andere gesundheitliche Risiken durch die Zeitumstellung. Eine Entscheidung für eine dauerhafte Zeitumstellung ist noch nicht gefallen.
Hintergrund: Warum gibt es die Zeitumstellung?
Die Zeitumstellung wurde in vielen Ländern eingeführt, um durch eine bessere Nutzung des Tageslichts Energie zu sparen. Studien zeigen jedoch, dass der Effekt gering ist und viele Menschen über Schlafstörungen und gesundheitliche Probleme klagen.
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