Wozu zum fick braucht mein Kühlschrank Internet und Werbung?
GrapheneOS
So wenig Google wie möglich
Für YT: UBlock Origin, Sponsor Block, De Arrow, Anti Shorts, Anti Translate
Keine Meta Lösungen, kein Tiktok, kein Social Media (außer Leute bei Reddit nerven)
Pi Hole, kein Google DNS Server
Kein Google drive etc.
Kein Google Keyboard
Kein Gmail
Kein Windows privat ( Linux Mint)
Kein Apple
Kein Netflix, kein Disney+, kein HBO Max, kein Paramount+, kein YT Premium
Signal für engsten Kreis
Viel selbstgehostet
Etc PP. Es nervt echt doll aber fühlt sich doch irgendwie gut an nicht so krass abhängig zu sein.
Ich finde US/EU Big Tech doof 🙁
Ich fühle das komplett. Es hat mit Apfel angefangen und heute ist alles umständlich und nervig. Alles sind nur noch Spielereien und „Nett zu haben“. Ich will kein blödes „Nett zu haben“ in jedem Stück Technik, das eigentlich ein nützliches Werkzeug sein sollte.
Grundsätzlich kann ich sowas wie Schlauheime verstehen: “Ich bin in x Minuten/Stunden zu Hause, Ofen kann vorheizen, Waschmaschine ist frisch fertig usw.”
Leider leben wir im Kapitalismus und alles wurde hier schon erwähnt. Dennoch theoretisch gut.
Ich habe heute morgen wirklich danach gesucht, wie ich die 90er in mein Leben zurückbringen kann.
Natürlich ist es Unsinn wieder anzufangen CD’s in einen Scheibenmann zu legen oder nur Musik von früher zu hören.
Aber das Schlauphon im Holster stecken zu lassen und sich wieder selbst zu resozialisieren war wirklich ein ansprechender Punkt.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, wo man damit am besten beginnt.
Ich stelle mir das leben als Einsiedler ohne Internet und paar Hühnern schon deutlich entspannter vor.
Du triffst nirgendwo so viele Informatiker wie in der Schutzhütte auf einem Bergpass in Skandinavien, tief im Nationalpark und abseits jeglichen Handyempfangs.
Einsiedler zu werden steht fest auf meinem Lebensplan. Ich will das alles nicht mehr
joa, da gehe ich bedingt mit. Ich bin zwar sehr technikbegeistert, aber ich meide Unternehmen so gut es geht. Stattdessen versuche ich zB bei AI so viel wie möglich lokal laufen zu lassen und open source Technik zu verwenden. Was den Haushalt angeht versuche ich so wenig technischen Klimbim wie möglich dabei zu haben, da viel Technik auch immer hohe Wartungen bedeutet. Entweder das oder man hat dann Geräte wie Alexa in der Wohnung stehen, die Gespräche mithören. Mittlerweile können ja sogar GAMING-MÄUSE dich ausspionieren.
Ich erkenne die schlechten Entwickler in meiner Branche daran dass sie smartwaches tragen, ihre Thermostate und Lampen zu Hause vom Büro aus Steuern und neuerdings versuchen ihren müll mit KI zu stemmen.
Sind allesamt pflufteln deren Lösungsansätze genauso für sie tonne sind wie der inperfomante zusammenkopierte Code voller Abhängigkeiten und unsicheren Paketen. Jedes Mal 20k Zeilen Kompilat und zwei Wochen Arbeitszeit was vanilla auf ne halbe din a4 Seite passt.
Fühl ich. Ich bin privat und von Berufs wegen sehr technikaffin. Und ich liebe einfach meinen Stapler aus den 80ern und meine Trecker aus den 90ern. Keine Steuergeräte, Schaltplan absolut überschaubar, die Dinger laufen einfach.
Ich behauptee, dass es eben daran liegt, dass diese ganze Technik eben jetzt die nicht-Techniksffinen anspricht. Das ist dann eben den Leuten, die da mehr informmiert sind und so weiter einfach keinen Bock mehr drauf.
Früher gab’s auch noch was zu entdecken, jetzt ist alles gleich.
Als ich alleine gewohnt hab und nie Besuch hatte fand ich das Smarthome-Zeug ganz toll. jedes Licht in der Wohnung, die Jalousien, den Fernseher, den Thermostat, Staubsaugerbot, den Ventilator im Schlafzimmer, alles über Alexa zu steuern, war für mich klasse als Single
Als ich ne Freundin gefunden hab und die bei mir einzog wurde das schon anstrengender. Ihr erstmal beizubringen, nicht dauernd die Lichter über die Lichtschalter auszumachen, weil sonst die Verbindung zu Alexa abbricht und dass sie die Alexa Prompts korrekt formuliert, weil Alexa sonst dauernd rumheult, dass sie dies und das nicht kann. Okay irgendwann hatte sie es drin aber jetzt hat die Frau leider im Gegensatz zu mir ein Sozialleben und bringt ab und zu Besuch mit der wieder völlig überfordert mit dem technisierten Scheißkram ist, den ich vor Jahren mal cool fand. Mal abgesehen von den ganzen Datenschutzbedenken weil jetzt tatsächlich auch echte Gespräche in der vorher so einsamen Wohnung stattfanden
Nächstes Jahr kommt unser erstes Kind und ich glaube spätestens dann schmeiß ich den ganzen Smarthome Kram wieder raus und hol alles wieder in billig-normal
Alles müll geworden.
Abo Modelle KI Schrott überall….
wer ohne Handy in den Wald zieht, ist halt nicht mehr technikbegeistert.
Liegt an der sogenannten ‘enshittification’.
Ist alles nur noch darauf ausgelegt dir maximal Geld aus der Tasche zu ziehen und dabei auch noch all deine Daten zu verhökern.
Technik begeistert mich immer noch. Aber jetzt eher wie ich mir lokal/Zuhause was bauen kann wo dann alle meine Daten bei mir bleiben.
Geräte über die ich volle Kontrolle habe und kein Hersteller mir reinreden will was ich damit anstelle.
Ist nur leider im Mobiltelefon Bereich nahezu unmöglich.
Nein.
“Oh eine Nachricht…meine Röstweißbrotscheibe ist fertig, Foto ist schon hochgeladen, mögt alle mein Röstbrot!”
Falsches Meme?
Autos wurden immer komplexer und je älter ich werde, desto mehr will ich einfach eine Kiste die fährt, ohne dass irgendeine Kontrollleuchte angeht und jede Reparatur mindestens ein Monatseinkommen kostet
Zurecht.
Grüße aus dem Wald. Ist schön hier.
Bei Elektroautos finde ich es am extremsten. Die ersten ID-Modelle waren als “Hausfrauenauto” geplant (was auch immer das bedeutet) und deswegen gab es z.B. anfangs nicht mal eine Prozent-anzeige für den Ladestand, sondern nur die geschätzten Kilometer.
Völlig überraschend wurden die dann fast nur von Technik-Begeisterten ITlern gekauft die sich über die fehlenden Daten und Details beschwert haben.
Wir wollen uns in die Details rein nerden, wir wollen Dinge konfigurierbar, erweiterbar und umbaubar haben. Man kann in diesen Autos nicht mal mehr einen Sitz selbst ausbauen. Hört auf uns wie Kinder zu behandeln.
1986 ersten Computer, letztes Jahr nen Wald gekauft…
Spätstadium halt. Wenn Wachstum gefordert ist wo alle satt sind, wird halt verkrempelt.
Es gibt auch heute noch Technikbegeisterte die krasse Sachen machen.
So ala. eigene KIs bauen, Drohnen basteln oder ihre Arbeitsflüsse mit KIs optimieren.
Ich liebe Automatisierung und baue mir regelmäßig Skripte, um irgendwelche Arbeiten abzunehmen.
Ich habe dennoch kein einziges smartes, vernetztes Kleingerät in meiner Wohnung. Licht wird mit einer ganz einfachen Funksteckdose und winziger Fernbedienung gesteuert. Fernseher und Geräte haben eine Harmonie-Fernbedienung (Ruhe in Frieden). Meine Heizkörper haben digitale Thermostate ohne jeden Netzanschluss. Die werden einmal eingerichtet und das war es dann, bis die Batterien in 2-3 Jahren zu wechseln sind. Ich brauche keinen Gesprächsassistenten, der mich permanent mit einem Mikrofon abhört. Wenn etwas ist, dann nutze ich mein Telefon.
Nur die Waschmaschine ist im Gästenetz, aber die kann mir auch schlecht Daten klauen. Dafür kann ich sie aus der Ferne starten und Zusatzprogramme auswählen.
Nicht alles ergibt Sinn an technischer Spielerei. Außerdem ist das alles viel zu teuer, unsicher und unzuverlässig.
“Intelligente” Geräte kontrollieren ihre Nutzer und nicht umgekehrt.
Das ist das Problem.
Technikbegeisterte wollen selbst bestimmen, was Rechner tun, und nicht nur nach links oder rechts wischen, was ihnen von anderen (insbes. kommerziellen Interessen) vorgesetzt wird.
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Alles Spaß und Spiel, bis man dann plötzlich so von der Bundespolizei abgeführt wird:
https://preview.redd.it/lwx41tjcvwuf1.png?width=1080&format=png&auto=webp&s=ba09e6e6b567acfa89ca16a852b17b63b75c321b
Wozu zum fick braucht mein Kühlschrank Internet und Werbung?
GrapheneOS
So wenig Google wie möglich
Für YT: UBlock Origin, Sponsor Block, De Arrow, Anti Shorts, Anti Translate
Keine Meta Lösungen, kein Tiktok, kein Social Media (außer Leute bei Reddit nerven)
Pi Hole, kein Google DNS Server
Kein Google drive etc.
Kein Google Keyboard
Kein Gmail
Kein Windows privat ( Linux Mint)
Kein Apple
Kein Netflix, kein Disney+, kein HBO Max, kein Paramount+, kein YT Premium
Signal für engsten Kreis
Viel selbstgehostet
Etc PP. Es nervt echt doll aber fühlt sich doch irgendwie gut an nicht so krass abhängig zu sein.
Ich finde US/EU Big Tech doof 🙁
Ich fühle das komplett. Es hat mit Apfel angefangen und heute ist alles umständlich und nervig. Alles sind nur noch Spielereien und „Nett zu haben“. Ich will kein blödes „Nett zu haben“ in jedem Stück Technik, das eigentlich ein nützliches Werkzeug sein sollte.
Grundsätzlich kann ich sowas wie Schlauheime verstehen: “Ich bin in x Minuten/Stunden zu Hause, Ofen kann vorheizen, Waschmaschine ist frisch fertig usw.”
Leider leben wir im Kapitalismus und alles wurde hier schon erwähnt. Dennoch theoretisch gut.
Ich habe heute morgen wirklich danach gesucht, wie ich die 90er in mein Leben zurückbringen kann.
Natürlich ist es Unsinn wieder anzufangen CD’s in einen Scheibenmann zu legen oder nur Musik von früher zu hören.
Aber das Schlauphon im Holster stecken zu lassen und sich wieder selbst zu resozialisieren war wirklich ein ansprechender Punkt.
Jetzt bleibt nur noch die Frage, wo man damit am besten beginnt.
Ich stelle mir das leben als Einsiedler ohne Internet und paar Hühnern schon deutlich entspannter vor.
Du triffst nirgendwo so viele Informatiker wie in der Schutzhütte auf einem Bergpass in Skandinavien, tief im Nationalpark und abseits jeglichen Handyempfangs.
Einsiedler zu werden steht fest auf meinem Lebensplan. Ich will das alles nicht mehr
joa, da gehe ich bedingt mit. Ich bin zwar sehr technikbegeistert, aber ich meide Unternehmen so gut es geht. Stattdessen versuche ich zB bei AI so viel wie möglich lokal laufen zu lassen und open source Technik zu verwenden. Was den Haushalt angeht versuche ich so wenig technischen Klimbim wie möglich dabei zu haben, da viel Technik auch immer hohe Wartungen bedeutet. Entweder das oder man hat dann Geräte wie Alexa in der Wohnung stehen, die Gespräche mithören. Mittlerweile können ja sogar GAMING-MÄUSE dich ausspionieren.
Ich erkenne die schlechten Entwickler in meiner Branche daran dass sie smartwaches tragen, ihre Thermostate und Lampen zu Hause vom Büro aus Steuern und neuerdings versuchen ihren müll mit KI zu stemmen.
Sind allesamt pflufteln deren Lösungsansätze genauso für sie tonne sind wie der inperfomante zusammenkopierte Code voller Abhängigkeiten und unsicheren Paketen. Jedes Mal 20k Zeilen Kompilat und zwei Wochen Arbeitszeit was vanilla auf ne halbe din a4 Seite passt.
Fühl ich. Ich bin privat und von Berufs wegen sehr technikaffin. Und ich liebe einfach meinen Stapler aus den 80ern und meine Trecker aus den 90ern. Keine Steuergeräte, Schaltplan absolut überschaubar, die Dinger laufen einfach.
Ich behauptee, dass es eben daran liegt, dass diese ganze Technik eben jetzt die nicht-Techniksffinen anspricht. Das ist dann eben den Leuten, die da mehr informmiert sind und so weiter einfach keinen Bock mehr drauf.
Früher gab’s auch noch was zu entdecken, jetzt ist alles gleich.
Als ich alleine gewohnt hab und nie Besuch hatte fand ich das Smarthome-Zeug ganz toll. jedes Licht in der Wohnung, die Jalousien, den Fernseher, den Thermostat, Staubsaugerbot, den Ventilator im Schlafzimmer, alles über Alexa zu steuern, war für mich klasse als Single
Als ich ne Freundin gefunden hab und die bei mir einzog wurde das schon anstrengender. Ihr erstmal beizubringen, nicht dauernd die Lichter über die Lichtschalter auszumachen, weil sonst die Verbindung zu Alexa abbricht und dass sie die Alexa Prompts korrekt formuliert, weil Alexa sonst dauernd rumheult, dass sie dies und das nicht kann. Okay irgendwann hatte sie es drin aber jetzt hat die Frau leider im Gegensatz zu mir ein Sozialleben und bringt ab und zu Besuch mit der wieder völlig überfordert mit dem technisierten Scheißkram ist, den ich vor Jahren mal cool fand. Mal abgesehen von den ganzen Datenschutzbedenken weil jetzt tatsächlich auch echte Gespräche in der vorher so einsamen Wohnung stattfanden
Nächstes Jahr kommt unser erstes Kind und ich glaube spätestens dann schmeiß ich den ganzen Smarthome Kram wieder raus und hol alles wieder in billig-normal
Alles müll geworden.
Abo Modelle KI Schrott überall….
wer ohne Handy in den Wald zieht, ist halt nicht mehr technikbegeistert.
Liegt an der sogenannten ‘enshittification’.
Ist alles nur noch darauf ausgelegt dir maximal Geld aus der Tasche zu ziehen und dabei auch noch all deine Daten zu verhökern.
Technik begeistert mich immer noch. Aber jetzt eher wie ich mir lokal/Zuhause was bauen kann wo dann alle meine Daten bei mir bleiben.
Geräte über die ich volle Kontrolle habe und kein Hersteller mir reinreden will was ich damit anstelle.
Ist nur leider im Mobiltelefon Bereich nahezu unmöglich.
Nein.
“Oh eine Nachricht…meine Röstweißbrotscheibe ist fertig, Foto ist schon hochgeladen, mögt alle mein Röstbrot!”
Falsches Meme?
Autos wurden immer komplexer und je älter ich werde, desto mehr will ich einfach eine Kiste die fährt, ohne dass irgendeine Kontrollleuchte angeht und jede Reparatur mindestens ein Monatseinkommen kostet
Zurecht.
Grüße aus dem Wald. Ist schön hier.
Bei Elektroautos finde ich es am extremsten. Die ersten ID-Modelle waren als “Hausfrauenauto” geplant (was auch immer das bedeutet) und deswegen gab es z.B. anfangs nicht mal eine Prozent-anzeige für den Ladestand, sondern nur die geschätzten Kilometer.
Völlig überraschend wurden die dann fast nur von Technik-Begeisterten ITlern gekauft die sich über die fehlenden Daten und Details beschwert haben.
Wir wollen uns in die Details rein nerden, wir wollen Dinge konfigurierbar, erweiterbar und umbaubar haben. Man kann in diesen Autos nicht mal mehr einen Sitz selbst ausbauen. Hört auf uns wie Kinder zu behandeln.
1986 ersten Computer, letztes Jahr nen Wald gekauft…
Spätstadium halt. Wenn Wachstum gefordert ist wo alle satt sind, wird halt verkrempelt.
Es gibt auch heute noch Technikbegeisterte die krasse Sachen machen.
So ala. eigene KIs bauen, Drohnen basteln oder ihre Arbeitsflüsse mit KIs optimieren.
Ich liebe Automatisierung und baue mir regelmäßig Skripte, um irgendwelche Arbeiten abzunehmen.
Ich habe dennoch kein einziges smartes, vernetztes Kleingerät in meiner Wohnung. Licht wird mit einer ganz einfachen Funksteckdose und winziger Fernbedienung gesteuert. Fernseher und Geräte haben eine Harmonie-Fernbedienung (Ruhe in Frieden). Meine Heizkörper haben digitale Thermostate ohne jeden Netzanschluss. Die werden einmal eingerichtet und das war es dann, bis die Batterien in 2-3 Jahren zu wechseln sind. Ich brauche keinen Gesprächsassistenten, der mich permanent mit einem Mikrofon abhört. Wenn etwas ist, dann nutze ich mein Telefon.
Nur die Waschmaschine ist im Gästenetz, aber die kann mir auch schlecht Daten klauen. Dafür kann ich sie aus der Ferne starten und Zusatzprogramme auswählen.
Nicht alles ergibt Sinn an technischer Spielerei. Außerdem ist das alles viel zu teuer, unsicher und unzuverlässig.
“Intelligente” Geräte kontrollieren ihre Nutzer und nicht umgekehrt.
Das ist das Problem.
Technikbegeisterte wollen selbst bestimmen, was Rechner tun, und nicht nur nach links oder rechts wischen, was ihnen von anderen (insbes. kommerziellen Interessen) vorgesetzt wird.
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