ich💸iel

by JanArso

47 comments
  1. Ich finde es immer wieder amüsant bis unangenehm wenn studierende sich für ihre Persönlichkeitsentwicklung feiern. Das hat ironischer Weise so etwas von charakterlicher unterentwicklung.

  2. Keine Sorge im Berufsleben sind die Unterschiede schnell ausgebügelt

  3. Lasst euch so nen quatsch nicht einreden. Manche von uns hatten beide Möglichkeiten nicht und ich kann nur sagen dass ich unsagbar dankbar für solche Umstände gewesen wäre. Seid stolz auf die Eltern die euch damit einen großen Batzen an Lebensqualität schenken.

  4. Ich bin mit 26 (jetzt 30) während des Studiums ausgezogen. Ich bin jetzt softwareentwickler und wenn ich jetzt noch zu hause gewohnt hätte, hätte ich mir jetzt bereits ein Haus leisten können. Ich bin froh ausgezogen zu sein, weil ich dadurch in ruhe studieren konnte, aber zu Hause bleiben ist definitiv eine gute option.

  5. Warum auch nicht? Bushaltestelle ist vor der Tür, mit dem Zug sind es ca. 20 Minuten zu meiner Unistadt, wenn die Bahn vernünftig mitmacht. Was soll es mir bringen mir oder anderen Leuten irgendwas zu beweisen indem ich die wahnsinnigen Mieten der Unistädte mitmache? So’n Quatsch, vor allem wenn man in absehbarer Zeit Hausbesitzer ist.

  6. Durchschnittliches Auszugsalter in Deutschland ist 24.

    Völlig normal mit Ende 20 noch bei den Eltern zu wohnen und danach auch, wenn es da angenehm und bezahlbar ist

  7. Sagt mal, keiner hier in den Kommentaren hat Probleme mit den Eltern und musste sich die Wohnung selbst finanzieren?

    Also ich bin sehr froh nicht mehr zu Hause zu wohnen da ich es psychisch nicht ausgehalten habe.

  8. Also ich kenne eig nur Studierende die sich ihrer privilegierten Lage bewusst sind. Als Studie habe ich nie mitbekommen dass es Häme für Studierende gab die bei den Eltern leben oder halt sich das Studium nicht leisten konnten. Die meistens waren eig aus dem Grund für Eltern unabhängiges Bafög ohne Bedingungen

  9. War früher vollkommen normal, dass ein Mehrgenerationenhaus von der nachfolgenden Generation übernommen wurde und die erstgeborenen Söhne da nie ausgezogen sind.

    Ist heute praktisch nicht anders. Solange man sich nicht auf den Füßen steht und beruflich eh in der Gegend bleibt, wäre es eigentlich rein finanziell gesehen dumm das nicht auszunutzen.

  10. Bin Student und habe auch vor, noch bei meiner Mutter zu wohnen, bis ich den Meister habe. Ich wüsste nicht mal, wie ich neben dem Studium genug Geld für Miete, Nahrung und Möbel aufbringen soll. Klar, es gibt Bafög, aber 10.000€ Schulden müssen jetzt nicht unbedingt sein, wenn ich auch einfach zuhause wohnen kann

  11. Habe von meinem Eltern so viel bekommen, wie ich an Bafög gekriegt hätte, wenn sie nicht knapp über dem Bemessungswert gelegen hätten. In manchen Jahren auch nichts, dafür dann Bafög. 

    Zuhause hätte ich halt nicht studieren können, und wahrscheinlich auch nicht auf Dauer wohnen bleiben. Was soll man machen?

    Die Häme aus dem Meme ist fiktiv, aber mit den schlechten Seiten, die mit einer völligen Netzverpflanzung einhergehen, nimmt man auch ein paar gute Seiten mit, ist doch klar. 

  12. „Wie du warst noch nicht in Finnland, Norwegen, Estland, Spanien,Frankreich, Indien, Australien, Marokko, Dubai usw usw. Meine Cousinen mit Beamten Eltern im höheren Dienst mit Mitte/Ende 20 noch am studieren und ich lasse euch raten, die Zahlen ihre Wohnungen und Urlaube nicht selbst 🙂
    Und dann komm ich, der seit kurz nach der Schule Vollzeit arbeiten geht und mittlerweile erstmal die Zeit (und Geld) finden müsste so viel zu reisen. Da reichen meine 30
    Tage Urlaub im Jahr nicht aus, so oft wie die Unterwegs sind.😅Aber Klischeehaft halt auch noch Grünenwähler, mit nem größeren CO2 Abdruck als ein Aida Kreuzfahrtschiff 😅

  13. wenn du mit solchen leuten rumhängst, dann biste selbst schuld

  14. Soll das Meme etwa suggerieren, dass man Doppelverdienereltern braucht, die einen finanzieren, um mit Ende 20 auf eigenen Beinen stehen zu können? Bis dahin sollte man ja massig Zeit gehabt haben, eine Berufsausbildung oder Studium abzuschließen und in den Job zu starten (sofern man gesund ist).

  15. Ich war noch nie über der Armutsgrenze und konnte mir trotzdem ne Wohnung leisten, WG halt.

    Würde trotzdem nicht jemanden auslachen der bei den Eltern wohnen bleibt

  16. Bro hat noch nie in seinem Leben gearbeitet.

    Hat als ersti sich direkt ne 160m² “Wohnung” neben der Uni für 7k gemietet.

  17. Bruder macht für viele voll Sinn bei Mutti zu wohnen. Daran ist nichts schlimm. Wenn sie mal nicht mehr da ist wirst du sie vermissen

  18. Ist doch gut? Wenn man sich mit seinen Eltern versteht. Ich hätte es nicht länger ausgehalten und bin ausgezogen sobald ich konnte. Hätte mich sicher auch gefreut noch etwas Geld sparen zu können.

  19. menschen haben immer schon bis ins hohe alter bei ihren eltern gelebt und auf einmal soll das peinlich sein, eher kringelig

  20. Ich bin nur deshalb ausgezogen weil ich in ner anderen stadt ein studium angefangen hab. (Auch wenn sich von seinen Eltern ne Wohnung bezahlen lassen schon nice ist)

  21. Ich hab halt echt noch nie jemanden gesehen der ernsthaft andere dafür kritisiert, dass sie spät ausziehen. Bin selbst fast 30 und lebe bei meinen Eltern und hatte das noch nie. Ich sehe nur ab und zu Leute die es verteidigen, und frage mich, gegen wen das verteidigt wird. Das wirkt irgendwie wie so ein “hot take” den keiner wirklich angreift.

  22. Da hatte unser geliebter Ryan letztens auch ein Video auf dem anderen Kanal, wo eine Karte von Europa war, wo die Leute in welchem Altersdurchschnitt zu Hause ausziehen.

  23. Verstehe sowas nicht,kein Stück.
    Freund von mir ist 26 und hat halt bis jetzt bei seinen Eltern gewohnt.
    (Zieht ende des Jahres in seine erste eigene Wohnung.
    Der Typ arbeitet in der Maschinenbau Branche,hat mit 15 die lehre zum Maschinenbau techniker und dann Mechatroniker gemacht, und ist seit dem er 22 war auf einer Dienstreise nach der anderen. Der typ hat jetzt bestimmt schon locker 200k auf der hohen kannte (160k vor einem jahr).
    Der Typ hatte nie eine eigenes auto(immer firmenwagen oder von Papa ausgeliehen und hackelt jeden Tag 12h.
    Vor 3 Monaten hab ich ihn mal flüchtig beim einkaufen getroffen und beim smalltalk halt kam von ihm das er sich so jeden Monat mindestens 3k-3,5k auf die Seite legt…
    Da frag ich mich wer da der dumme ist…

  24. Mein Arbeitskollege (34 Jahre alt) wohnt noch bei seinen Eltern. Bei den Mieten in Hamburg kommt da eher Neid auf. Vor allem, wenn man wie ich schon in der Ausbildung ausziehen musste.

  25. Lange bei den Eltern wohnen sollte normalisiert werden hier in der deutschen Gesellschaft. Man spart viel Geld und somit unterstützen die Eltern einen finanziellen Start ins eigenständige Leben.

  26. Alter ich geb Mittagsmenü bein ner Fleischerei in Uninähe aus, da gibts viele 22 Jährige die täglich ihre 10-13 für Mittag zahlen. Must be nice!

  27. Es kommt halt immer drauf an. An sich ist überhaupt nix dabei.

    Kenne aber auch 2 Brüder, der eine anfang 30 der andere mitte 30. Beide wohnen immer noch bei den Eltern. Einer ist seit 6 Jahren arbeitslos und faul. Der andere hat nur über seine Schwester einen Job bekommen und kriegt Mindestlohn und auch zu faul irgendwie mehr aus sich zu machen.

    D.h. beide ambitionslos, Mutti macht die Wäsche und beide trinken lieber ab Mittags als sich irgendwie darum zu kümmern ihre Situation zu verbessern.

    Da kann man schon mal mit dem Kopf schütteln.

    Ansonsten gibt es aber genug vernünftige Gründe weiterhin bei seinen Eltern zu wohnen.

  28. Ich bin etwas neidisch auf Menschen die gerne länger als unbedingt nötig bei ihren Eltern wohnen wollen. Ich war so froh als ich für’s Studium ausziehen konnte und von 650€ Bafög im Monat mein eigenes Leben leben konnte. Und auch jetzt lebe ich lieber allein in Armut als zu meinen Eltern zurück zu müssen.

  29. Hab bisher wenige bis keine Stunden kennen gelernt die darüber gelacht haben dass ein Kommilitone noch bei den Eltern gewohnt hat

  30. Oder man zieht mit 31 wieder bei der Mutter ein, weil man meint nochmal studieren zu müssen. Was mit über 30 leider absurd teuer ist. Bafög gibt es da nicht mehr. Und die Krankenkasse verlangt eine freiwillige Versicherung (unfassbar teuer). Dann kommt noch (mittlerweile im Master) die Tilgung für den Studienkredit dazu.

    Und plötzlich wird es nahezu unmöglich selbst mit einem gut bezahlten Werkstudentenjob eine eigene Wohnung zu bezahlen.

    Was mich nicht davon abhält einen eigenen Haushalt zu führen. Ich wohne schließlich nicht bei, sondern mit meiner Mutter.

  31. Das Problem ist nicht, das Leute bei ihren Eltern wohnen.

    Das Problem ist, dass es früher anders möglich war. Als ich studiert habe, waren meine Eltern zu “reich” für Bafög. Sie konnten mir zwar keine eigene Wohnung bezahlen, mich und meinen Bruder aber soweit unterstützen, dass wir beide in einem Wohnheim bzw. WG-Zimmer wohnen konnten. 

    Ich weiß, wie privilegiert wir damit waren. Und ich habe versucht, etwas aus diesem Privileg zu machen. Ich habe schnell und gut fertig studiert, keinen Quatsch gemacht, schnell angefangen zu arbeiten und kann ohne Zweifel sagen, dass ich einen “besseren”, höher qualifizierten Job habe, als meine Eltern ihn jemals hatten. 

    Und trotzdem bin ich in einer Situation, in der Wohneigentum komplett illusorisch ist, ich keine Ahnung habe, wie ich meinen eigenen Kindern so eine Ausbildung ermöglichen soll, wie es meine Eltern für mich getan haben und ich Sorge habe, dass meine Kinder unsere nicht besonders große Mietunterkunft nicht besonders schnell verlassen werden. 

    Ich weiß, dass die Eigenheime der Boomer nur unter Verzicht auf Nachhaltigkeit möglich waren (Grüße an die Rentenversicherung). Trotzdem will ich diese neue Situation nicht normalisieren. 

    Ich kann und werde nicht vergessen, dass die Aufstiegsversprechen eine Lüge waren. 

  32. Vor paar Jahren hab ich mal so einen typen hinter uns in der Warteschlange für eine Party hinter uns getroffen. Aus Gründe die ich heute nicht mehr weiß kamen wir ins Gespräch. Was ich nie vergessen werde, ist das er sich allen ernstes über mich lustig gemacht hat als ich erzählte das ich neben dem studium arbeite und es nicht in der regelstudienzeit schaffen werde. Hat sich dann ludtig über mich gemacht weil er eine viel größere Wohnung und ein auto hätte. Meine war eine 60qm wg. Als ich dann fragte wie er dafür als Student zahlt war es aber nur pappi. Ekliger typ. Ich gönn ihm das aber andere dumm zu machen deshalb? Weiß nich genau…

  33. Finde witzig, wie defensiv das Meme ist. Beides ist okay, aber wer hat die wehgetan, Bruder?

  34. Ich hab während meiner Studizeit so viele absurde Wohnsituationen kennengelernt, da hört sich ein Endzwnziger, der noch bei seinen Eltern wohnt schon fast langweilig normal an

  35. War Studie ohne elterliche Unterstützung. Deshalb hab ich nebenher gearbeitet. Während dem Studium immernoch im Hotel Mama zu wohnen ist halt massiv peinlich. Unfähig zur Eigenständigkeit.

  36. Das habe ich damals auch so erlebt. 😆

    Dabei war ihr Raum in der WG nur ein externes Kinderzimmer. Alles vom Staat und den Eltern bezahlt.

  37. Ich und meine Freunde sind alle zu arm um das zu verstehen.

  38. Habe ich noch nie so erlebt. Das ist doch nur ausgedacht. Und zumindest in meinem Umfeld ist es meistens umgekehrt. Die reichen Kids leben länger bei den Eltern, einfach weil sie ein gutes Verhältnis haben und die Eltern eh in der Nähe der Uni / Großstadt leben. Und die armen Studis mussten weit wegziehen, um überhaupt studieren können.

  39. Wer mit 30 noch (ohne unterbrechung und besondere Umstände) bei Mutti wohnt macht das, unabhängig vom Einkommen der Eltern und Sponsoring, entweder:

    – Freiwillig, aus Spaß an der Freude und zum Geld sparen (was vollkommen okay ist)

    – Unfreiwillig, weil mentale/körperliche einschränkungen (absolut verständlich)

    – Unfreiwillig, weil er mit 30 keinen halbwegs bezahlten job hat und/oder es nicht geschissen bekommt, nen singlehaushalt zu schmeißen.

    Ich lass das mal so stehen. Es ist ein Spektrum.

  40. Sorry, aber wer mit 30 noch bei den Eltern lebt, macht irgendwas falsch…

  41. Es ist geiler bei null anzufangen und sich was aufzubauen. Dann fährt sich das Traumauto besser und es wohnt sich im Traumhaus ebenfalls besser. Das Spiel heisst Kapitalismus und die Regeln sind bekannt.

  42. Sry, egal was fürn Einkommen man hat, aber mit 30 noch bei den Eltern hat ganz andere Gründe. Mein erster Job hat einen Dreck abgeworfen und trotzdem hatte ich ne Wohnung und ne Therapie. Bei sowas nehmen die meisten zu Recht an, dass Mamas Söhnchen einfach stinkfaul ist, nichtmal nen kleinen Haushalt gebacken kriegt und sich durchschnorrt anstatt was zu lernen darüber wie man klarkommt. Ist völlig zu Recht für jede Frau absolut unattraktiv, keiner will ein Mannsbaby.

    Die einzige Ausnahme davon sind berechtigte Gründe wie Behinderung, anderweitige vorübergehend betreuungsbedürftige Erkrankungen oder Schicksalsschläge, die natürlich jedem passieren können.

    Wers grundlos macht ist einfach nur ein Schnorrer.

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