>Er kritisiert, dass die Union während der Ampelregierung **„destruktive“ Oppositionsarbeit** gemacht habe. „Nein sagen geht immer, wo bleiben die eigenen Lösungsansätze?“ Eine Woche vor der Bundestagswahl im Februar habe er schon aus der CDU austreten wollen. Der Auslöser: die **gemeinsame Migrations-Abstimmung der CDU mit der AfD** im Bundestag.
[…]
Er sei dann erstmal Mitglied geblieben, habe aber die Grünen gewählt. In Sachen Klima hat die Partei den Nachhaltigkeitsberater schwer enttäuscht. „**Friedrich Merz‘ Energiepolitik kann ich nicht mittragen. Statt auf Fortschritt zu setzen, wird fossiler Energie hinterhergerannt.**“ Die Vorgehensweise der CDU „zerstört Vertrauen in die Politik“, sagt er. Zum Beispiel, indem einer der mächtigsten Männer der Partei, der Fraktionsvorsitzende Jens Spahn, **keinem Untersuchungsausschuss zu Masken-Affäre** zustimmt.
Die Aussage des Bundeskanzlers im Juni, dass Israel die „Drecksarbeit für die westliche Welt“ mache, habe ihn „entsetzt. Das hat nichts mit den christlichen Werten der CDU zu tun“, sagt der Ex-CDU-Politiker. Beim Umgang mit der AfD sei es ähnlich: „**Dass Teile der CDU gerade über eine Zusammenarbeit oder Gespräche mit der AfD nachdenken, ist gruselig. Wenn Merz da nicht auf den Tisch haut und sagt: Mit der AfD wird es das nicht geben, dann ist er nicht mein Kanzler.**“
Zukunftsentscheid gewesen, bei dem am 12. Oktober fast 304.000 Menschen (53,2 Prozent) für ein klimaneutrales Hamburg bis 2040 stimmten. Insgesamt haben 43,7 Prozent von 1,3 Millionen Wahlberechtigten an der Abstimmung teilgenommen. Tangemann kritisiert eine Aussage von Dennis Thering, Landeschef der CDU Hamburg, dass nur 23 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger den Zukunftsentscheid unterstützt hätten. Das sei irreführend, denn eine Wahlbeteiligung von 43 Prozent sei akzeptabel bei Volksentscheiden und es habe nun mal die Mehrheit für mehr Klimaschutz gestimmt. „Das Ergebnis ist rechtlich bindend“, sagt Tangemann. „**Das infrage zu stellen, ist Populismus**“.
Und das Schlimme ist, dass es in der CDU niemanden interessiert. Sollte die aktuelle Demokratie scheitern, die CDU trägt die größte Schuld daran.
Schade, dir guten gehen und Spahn bleibt
>Der Auslöser: die gemeinsame Migrations-Abstimmung der CDU mit der AfD im Bundestag. Er habe dann einen Anruf vom Generalsekretär der CDU, Carsten Linnemann erhalten. Dieser habe ihm gesagt, das sei doch „CDU-pur“ und „nach der Wahl wäre alles anders“, sagt Tangemann BuzzFeed News Deutschland.
Die CDU und das Spiel mit dem Feuer. Ohne Feuerlöscher, aber dafür mit Benzinkanister.
> Zum Beispiel, indem einer der mächtigsten Männer der Partei, der Fraktionsvorsitzende Jens Spahn, keinem Untersuchungsausschuss zu Masken-Affäre zustimmt.
Blöde Frage, aber warum wir der Verdächtigte gefragt, ob er einem Verfahren zustimmt? Wo sind wir hier eigentlich?
Die CDU ist längst das MAGA von Deutschland.
* Man zerstört und blockiert was andere aufbauen wollen, da man denen den Erfolg politisch nicht gönnt.
* Man frisst Kreide um die Sprache weicher erscheinen zu lassen, meint aber dasselbe wie die AFD
* Man ignoriert wissenschaftliche Fakten und dreht alles zurück, was irgendwie nach “Fortschritt” aussieht, da es den Interessen der eigenen Geldgeber zu wieder läuft.
Die Großparteien wollten beide in “die Mitte”, jetzt kloppen sie sich dort und obwohl sie offiziell damit ähnliche Richtungen verfolgen ist die CDU nicht bereit konstruktiv zu arbeite. (Von der CSU reden wir besser erst gar nicht)
Wir sind an dem Punkt vor dem schon lange gewarnt wurde. Da die CDU nicht bereit ist, auch nur ansatzweise progressive Politik mit zu tragen kann jeder der deren aktuellen Kurs gut findet auch gleich die “Affen für Deutschland” wählen. Du kannst nicht behaupten “Mitte” zu sein oder eine Koalition der “Mitte” zu führen wenn alles was Du tust dann doch nur ultra konservative, menschenfeindliche, Kapital-Politik ist.
Ich kann die Beweggründe sehr gut nachvollziehen, doch bin ich unsicher, ob ein Austritt der richtige Weg ist. Wenn alle Anständigen die CDU verlassen, bleiben am Ende diejenigen zurück, deren geistige Vordenker 1933 Hitler an die Macht verholfen haben – das kann nicht das Ziel sein.
Gerade jetzt, wo die Forderungen nach einer Zusammenarbeit mit den Rechtsextremen immer lauter werden, sind konservative Stimmen wichtiger denn je, die sich diesen Tendenzen entgegenstellen. Meiner Meinung nach geht das nur, wenn man sich innerhalb der Partei engagiert.
> Ich verlasse die CDU – aber ich bleibe Demokrat.
Wenn man mit dem Wort Demokratie meint, dass man eine Partei unterstützt hat, die möchte, dass nicht jeder mitbestimmen darf, und aktiv gegen demokratische Organisationen vorgeht, dann war er definitiv ein Demokrat. Hoffentlich findet er den Weg zu einer (aus seiner Sicht vermutlich) nicht demokratischen Partei.
Das was er so an der cxu kritisiert und schlecht findet klingt ehrlich gesagt nach alldem was die partei verkörpert. Es klingt eher so als wär er in der falschen partei und nicht dass die partei ihre eigenen werte nicht mehr vertritt
Der CDU schwimmen halt auch die Felle weg. Die nächste Koalition wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die AfD beinhalten. Oder: Alternativ gibt’s noch für 4 Jahre eine komplett handlungsunfähige Ursuppe aus CDU, SPD, Grün und links, Hauptsache die heilige Brandmauer hält. Und danach kann die AFD dann ohnehin alleine regieren, denn bis dahin wird auch der letzte so genervt vom linkischen Umgang mit der ganzen Sache sein, dass man aus Protest und Verzweiflung AfD wählt, um dem Elend nur schneller ein Ende zu bereiten. Ich bin fast soweit. Ich verbitte mir aber jegliche betroffene Kommentare, man hätte nichts machen können um das zu verhindern. Denen hat man allen ins Gehirn geschissen.
Und womit ? Mit recht(s).
Mensch muss konservative nicht mögen. Aber sie stellen einen Gruppe der Demokratie. Zumindest in der Theorie. Wenn das nicht mehr der Fall ist ist der Austritt die einzige mögliche Konsequenz.
“Er habe dann einen Anruf vom Generalsekretär der CDU, Carsten Linnemann erhalten. Dieser habe ihm gesagt, das sei doch „CDU-pur“ und „nach der Wahl wäre alles anders“”
Mit der AFD taktieren ist also CDU pur. soso.
Wissenschaft findet neue Spezies von CDUler. Oder vielleicht doch nicht, denn nun ist er ja keiner mehr.
Verständlich das er da zu den Grünen geht, die haben während der Ampel das Beste geliefert.
Freut euch auf die Wahlen in 4 Jahren😂😂
Als Nachhaltigkeitsberater mit dem Interesse Klima überhaupt 2025 noch in der CDU zu sein ist schon wild
Die Austrittszahlen bei der SPD wären auch mal interessant… selbst bei den Grünen bin ich mir nicht sicher, ob es da ein Plus oder Minus gibt.
CDU und SPD: Wenn die Gegenstimmen in der Partei weniger werden, steigen die Prozente bei irgendwelchen Abstimmungen natürlich. Der Vorstand dann so: “Wir machen alles richtig!”
Wähler… zieht da mal die Stammwähler ab und diejenigen die nur “Hauptsache nicht die AfD” Wähler ab, und dann kommt “Wir haben mit 30% oder 16% ein solides Ergebnis, und wir machen alles richtig.”
>Zuletzt arbeitete der Hamburger in der CDU Bezirksfraktion Eimsbüttel im Sozial- und Stadtplanungsausschuss
Also ich bin nun wirklich kein Unterstützer der CDU, aber ehrlich? Ist jetzt wirklich nicht schwer in jeder Partei einen Kommunalpolitiker zu finden, der austrittt, weil er mit der Bundespolitik nicht einverstanden ist. Was ist denn der Mehrwert von solchen Artikeln? “Person X ist mit der CDU nicht einverstanden” Ja, gut, hätte man auch mich fragen können, wäre genauso relevant.
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Zitat:
>Er kritisiert, dass die Union während der Ampelregierung **„destruktive“ Oppositionsarbeit** gemacht habe. „Nein sagen geht immer, wo bleiben die eigenen Lösungsansätze?“ Eine Woche vor der Bundestagswahl im Februar habe er schon aus der CDU austreten wollen. Der Auslöser: die **gemeinsame Migrations-Abstimmung der CDU mit der AfD** im Bundestag.
[…]
Er sei dann erstmal Mitglied geblieben, habe aber die Grünen gewählt. In Sachen Klima hat die Partei den Nachhaltigkeitsberater schwer enttäuscht. „**Friedrich Merz‘ Energiepolitik kann ich nicht mittragen. Statt auf Fortschritt zu setzen, wird fossiler Energie hinterhergerannt.**“ Die Vorgehensweise der CDU „zerstört Vertrauen in die Politik“, sagt er. Zum Beispiel, indem einer der mächtigsten Männer der Partei, der Fraktionsvorsitzende Jens Spahn, **keinem Untersuchungsausschuss zu Masken-Affäre** zustimmt.
Die Aussage des Bundeskanzlers im Juni, dass Israel die „Drecksarbeit für die westliche Welt“ mache, habe ihn „entsetzt. Das hat nichts mit den christlichen Werten der CDU zu tun“, sagt der Ex-CDU-Politiker. Beim Umgang mit der AfD sei es ähnlich: „**Dass Teile der CDU gerade über eine Zusammenarbeit oder Gespräche mit der AfD nachdenken, ist gruselig. Wenn Merz da nicht auf den Tisch haut und sagt: Mit der AfD wird es das nicht geben, dann ist er nicht mein Kanzler.**“
Zukunftsentscheid gewesen, bei dem am 12. Oktober fast 304.000 Menschen (53,2 Prozent) für ein klimaneutrales Hamburg bis 2040 stimmten. Insgesamt haben 43,7 Prozent von 1,3 Millionen Wahlberechtigten an der Abstimmung teilgenommen. Tangemann kritisiert eine Aussage von Dennis Thering, Landeschef der CDU Hamburg, dass nur 23 Prozent der Hamburgerinnen und Hamburger den Zukunftsentscheid unterstützt hätten. Das sei irreführend, denn eine Wahlbeteiligung von 43 Prozent sei akzeptabel bei Volksentscheiden und es habe nun mal die Mehrheit für mehr Klimaschutz gestimmt. „Das Ergebnis ist rechtlich bindend“, sagt Tangemann. „**Das infrage zu stellen, ist Populismus**“.
Und das Schlimme ist, dass es in der CDU niemanden interessiert. Sollte die aktuelle Demokratie scheitern, die CDU trägt die größte Schuld daran.
Schade, dir guten gehen und Spahn bleibt
>Der Auslöser: die gemeinsame Migrations-Abstimmung der CDU mit der AfD im Bundestag. Er habe dann einen Anruf vom Generalsekretär der CDU, Carsten Linnemann erhalten. Dieser habe ihm gesagt, das sei doch „CDU-pur“ und „nach der Wahl wäre alles anders“, sagt Tangemann BuzzFeed News Deutschland.
Die CDU und das Spiel mit dem Feuer. Ohne Feuerlöscher, aber dafür mit Benzinkanister.
> Zum Beispiel, indem einer der mächtigsten Männer der Partei, der Fraktionsvorsitzende Jens Spahn, keinem Untersuchungsausschuss zu Masken-Affäre zustimmt.
Blöde Frage, aber warum wir der Verdächtigte gefragt, ob er einem Verfahren zustimmt? Wo sind wir hier eigentlich?
Die CDU ist längst das MAGA von Deutschland.
* Man zerstört und blockiert was andere aufbauen wollen, da man denen den Erfolg politisch nicht gönnt.
* Man frisst Kreide um die Sprache weicher erscheinen zu lassen, meint aber dasselbe wie die AFD
* Man ignoriert wissenschaftliche Fakten und dreht alles zurück, was irgendwie nach “Fortschritt” aussieht, da es den Interessen der eigenen Geldgeber zu wieder läuft.
Die Großparteien wollten beide in “die Mitte”, jetzt kloppen sie sich dort und obwohl sie offiziell damit ähnliche Richtungen verfolgen ist die CDU nicht bereit konstruktiv zu arbeite. (Von der CSU reden wir besser erst gar nicht)
Wir sind an dem Punkt vor dem schon lange gewarnt wurde. Da die CDU nicht bereit ist, auch nur ansatzweise progressive Politik mit zu tragen kann jeder der deren aktuellen Kurs gut findet auch gleich die “Affen für Deutschland” wählen. Du kannst nicht behaupten “Mitte” zu sein oder eine Koalition der “Mitte” zu führen wenn alles was Du tust dann doch nur ultra konservative, menschenfeindliche, Kapital-Politik ist.
Ich kann die Beweggründe sehr gut nachvollziehen, doch bin ich unsicher, ob ein Austritt der richtige Weg ist. Wenn alle Anständigen die CDU verlassen, bleiben am Ende diejenigen zurück, deren geistige Vordenker 1933 Hitler an die Macht verholfen haben – das kann nicht das Ziel sein.
Gerade jetzt, wo die Forderungen nach einer Zusammenarbeit mit den Rechtsextremen immer lauter werden, sind konservative Stimmen wichtiger denn je, die sich diesen Tendenzen entgegenstellen. Meiner Meinung nach geht das nur, wenn man sich innerhalb der Partei engagiert.
> Ich verlasse die CDU – aber ich bleibe Demokrat.
Wenn man mit dem Wort Demokratie meint, dass man eine Partei unterstützt hat, die möchte, dass nicht jeder mitbestimmen darf, und aktiv gegen demokratische Organisationen vorgeht, dann war er definitiv ein Demokrat. Hoffentlich findet er den Weg zu einer (aus seiner Sicht vermutlich) nicht demokratischen Partei.
Das was er so an der cxu kritisiert und schlecht findet klingt ehrlich gesagt nach alldem was die partei verkörpert. Es klingt eher so als wär er in der falschen partei und nicht dass die partei ihre eigenen werte nicht mehr vertritt
Der CDU schwimmen halt auch die Felle weg. Die nächste Koalition wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die AfD beinhalten. Oder: Alternativ gibt’s noch für 4 Jahre eine komplett handlungsunfähige Ursuppe aus CDU, SPD, Grün und links, Hauptsache die heilige Brandmauer hält. Und danach kann die AFD dann ohnehin alleine regieren, denn bis dahin wird auch der letzte so genervt vom linkischen Umgang mit der ganzen Sache sein, dass man aus Protest und Verzweiflung AfD wählt, um dem Elend nur schneller ein Ende zu bereiten. Ich bin fast soweit. Ich verbitte mir aber jegliche betroffene Kommentare, man hätte nichts machen können um das zu verhindern. Denen hat man allen ins Gehirn geschissen.
Und womit ? Mit recht(s).
Mensch muss konservative nicht mögen. Aber sie stellen einen Gruppe der Demokratie. Zumindest in der Theorie. Wenn das nicht mehr der Fall ist ist der Austritt die einzige mögliche Konsequenz.
“Er habe dann einen Anruf vom Generalsekretär der CDU, Carsten Linnemann erhalten. Dieser habe ihm gesagt, das sei doch „CDU-pur“ und „nach der Wahl wäre alles anders“”
Mit der AFD taktieren ist also CDU pur. soso.
Wissenschaft findet neue Spezies von CDUler. Oder vielleicht doch nicht, denn nun ist er ja keiner mehr.
Verständlich das er da zu den Grünen geht, die haben während der Ampel das Beste geliefert.
Freut euch auf die Wahlen in 4 Jahren😂😂
Als Nachhaltigkeitsberater mit dem Interesse Klima überhaupt 2025 noch in der CDU zu sein ist schon wild
Die Austrittszahlen bei der SPD wären auch mal interessant… selbst bei den Grünen bin ich mir nicht sicher, ob es da ein Plus oder Minus gibt.
CDU und SPD: Wenn die Gegenstimmen in der Partei weniger werden, steigen die Prozente bei irgendwelchen Abstimmungen natürlich. Der Vorstand dann so: “Wir machen alles richtig!”
Wähler… zieht da mal die Stammwähler ab und diejenigen die nur “Hauptsache nicht die AfD” Wähler ab, und dann kommt “Wir haben mit 30% oder 16% ein solides Ergebnis, und wir machen alles richtig.”
>Zuletzt arbeitete der Hamburger in der CDU Bezirksfraktion Eimsbüttel im Sozial- und Stadtplanungsausschuss
Also ich bin nun wirklich kein Unterstützer der CDU, aber ehrlich? Ist jetzt wirklich nicht schwer in jeder Partei einen Kommunalpolitiker zu finden, der austrittt, weil er mit der Bundespolitik nicht einverstanden ist. Was ist denn der Mehrwert von solchen Artikeln? “Person X ist mit der CDU nicht einverstanden” Ja, gut, hätte man auch mich fragen können, wäre genauso relevant.
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