Warum bin ich nicht überrascht, dass ein workaround dafür gefunden wird um mehr abzurechnen. Das System gehört grundsätzlich überarbeitet.
Die läuft wahrscheinlich rum wie ein Fragezeichen.
Also im Gesicht, weil sie ihre Diagnose nicht nachvollziehen kann… und würde mich bei dem Fitnesszustand der Bevölkerung auch nicht wundern wenn der Rücken auch so aussieht.
Man weiss ja auch nicht weshalb die Frau im Artikel beim Arzt war und ob diese Diagnose dann eventuell nicht doch nachvollziehbar ist. “Isch war wegen Bein bein Arzt, nisch wegen Rücken!1!!1” kann auch ein Rückenleiden bei der lieben Barbara sein.
So wahnsinnig lukrativ ist eine “Rücken-Diagnose” ohne Behandlung nicht bei unserem Pauschalen-System.
Bei der TK konnte man die Diagnose und Abrechnungen auch einsehen.
Hab mal aus Neugierde draugeguckt, was genau ich denn hatte als ich mit nem Schnupfen beim Familien-Hausarzt war. bei dem ich war seitdem ich 10 oder so bin.
Diagnose: Bettnässerei. Mit 26. Wegen nem Schnupfen. Stark. (+ natürlich die Diagnose für Schnupfen)
Sollte man da mal reinschauen oder kann man das als gesetzlich Versicherter ignorieren?
Nachvollziehbar.
Auch wenn das Fachwissen der Ärzte schwer ins Gewicht fällt, gibt es immer wieder schwarze Schafe oder einfach Unwissen.
Ich hatte als ich 16 Jahre alt war starke Rückenschmerzen für knapp ein Jahr die mich auch in der Teilnahme an bspw. Schule stark eingeschränkt haben. Laut meiner Ärztin (bis vor kurzem auch in der Akte) psychosomatisch. Im Endeffekt war meine Bauchmuskulatur schuld.
Eine vielleicht etwas dumme frage, aber ich hatte bereits im januar der ePA widersprochen. Muss ich das jetzt erneut machen, oder ist der noch gültig.
Ich kann das bei mir nicht direkt einsehen, da Familienversichert und das online portal ist nicht durchsichtig dafür.
Wie kann man das eigentlich einsehen?
Blöd wirds, wenn man dann z.B. eine BU abschließen will und dann von einer Vielzahl an Krankheiten etc. plötzlich überrascht wird…
Es gibt einen Grund wieso nicht wenige seit Jahren darum fragen, dass sie die Abrechnungen ihrer Ärzte an die Kasse einsehen dürfen. Wer wirklich glaubt, dass Ärzte nicht Abrechnungsbetrug begehen hat meine Hochachtung für sein Menschenbild. Aber die Realität dürfte doch eher sein, dass ein Großteil früher oder später gemerkt haben wird, dass es sowieso fast nicht prüfbar ist, solange man nicht ob der Menge auffällt. Also einfach bei den GKV-Patienten mehr oder teurere Leistungen abrechnen, aber nicht so viel dass man aus dem Durchschnitt merkbar herausfällt, während man tatsächlich die Praxis fast nur noch mit PKV-Patienten füllt.
Wobei füllen das falsche Wort ist. Ich habe das nun mehrfach beobachtet: Unmöglich als GKV-Versicherter einen Termin zu bekommen, außer man bucht zumindest noch irgendeine Selbstzahlerleistung mit dazu. Dann ist man in der Praxis und niemand ist im Wartezimmer, die Ärzte sitzen herum und spielen am Handy, die Sprechstundenhilfe macht sich in Ruhe noch einen Kaffee. Schlicht: Es ist nichts los, Termin”knappheit” ist in diesen Fällen absichtlich verursacht um noch mehr Geld von Leuten abzocken zu können, die so verzweifelt sind, dass sie lieber 80 Euro für irgendeine Schwachsinnsuntersuchung zuzahlen, damit sie überhaupt untersucht werden.
Ich stand mal mit Rezept bei einer Ergotherapeutin, die mich musterte und meinte: “Halbseitig gelähmt sehen Sie mir aber nicht aus.”
Da hat mein Arzt auch irgendeine falsche Diagnose abgedruckt.
Und wie wird das nun in Zukunft besser? Ich muss mic doch in den meisten Fällen auf den Arzt verlassen. Selbstdiagnose ist nicht besser
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Warum bin ich nicht überrascht, dass ein workaround dafür gefunden wird um mehr abzurechnen. Das System gehört grundsätzlich überarbeitet.
Die läuft wahrscheinlich rum wie ein Fragezeichen.
Also im Gesicht, weil sie ihre Diagnose nicht nachvollziehen kann… und würde mich bei dem Fitnesszustand der Bevölkerung auch nicht wundern wenn der Rücken auch so aussieht.
Man weiss ja auch nicht weshalb die Frau im Artikel beim Arzt war und ob diese Diagnose dann eventuell nicht doch nachvollziehbar ist. “Isch war wegen Bein bein Arzt, nisch wegen Rücken!1!!1” kann auch ein Rückenleiden bei der lieben Barbara sein.
So wahnsinnig lukrativ ist eine “Rücken-Diagnose” ohne Behandlung nicht bei unserem Pauschalen-System.
Bei der TK konnte man die Diagnose und Abrechnungen auch einsehen.
Hab mal aus Neugierde draugeguckt, was genau ich denn hatte als ich mit nem Schnupfen beim Familien-Hausarzt war. bei dem ich war seitdem ich 10 oder so bin.
Diagnose: Bettnässerei. Mit 26. Wegen nem Schnupfen. Stark. (+ natürlich die Diagnose für Schnupfen)
Sollte man da mal reinschauen oder kann man das als gesetzlich Versicherter ignorieren?
Nachvollziehbar.
Auch wenn das Fachwissen der Ärzte schwer ins Gewicht fällt, gibt es immer wieder schwarze Schafe oder einfach Unwissen.
Ich hatte als ich 16 Jahre alt war starke Rückenschmerzen für knapp ein Jahr die mich auch in der Teilnahme an bspw. Schule stark eingeschränkt haben. Laut meiner Ärztin (bis vor kurzem auch in der Akte) psychosomatisch. Im Endeffekt war meine Bauchmuskulatur schuld.
Eine vielleicht etwas dumme frage, aber ich hatte bereits im januar der ePA widersprochen. Muss ich das jetzt erneut machen, oder ist der noch gültig.
Ich kann das bei mir nicht direkt einsehen, da Familienversichert und das online portal ist nicht durchsichtig dafür.
Wie kann man das eigentlich einsehen?
Blöd wirds, wenn man dann z.B. eine BU abschließen will und dann von einer Vielzahl an Krankheiten etc. plötzlich überrascht wird…
Es gibt einen Grund wieso nicht wenige seit Jahren darum fragen, dass sie die Abrechnungen ihrer Ärzte an die Kasse einsehen dürfen. Wer wirklich glaubt, dass Ärzte nicht Abrechnungsbetrug begehen hat meine Hochachtung für sein Menschenbild. Aber die Realität dürfte doch eher sein, dass ein Großteil früher oder später gemerkt haben wird, dass es sowieso fast nicht prüfbar ist, solange man nicht ob der Menge auffällt. Also einfach bei den GKV-Patienten mehr oder teurere Leistungen abrechnen, aber nicht so viel dass man aus dem Durchschnitt merkbar herausfällt, während man tatsächlich die Praxis fast nur noch mit PKV-Patienten füllt.
Wobei füllen das falsche Wort ist. Ich habe das nun mehrfach beobachtet: Unmöglich als GKV-Versicherter einen Termin zu bekommen, außer man bucht zumindest noch irgendeine Selbstzahlerleistung mit dazu. Dann ist man in der Praxis und niemand ist im Wartezimmer, die Ärzte sitzen herum und spielen am Handy, die Sprechstundenhilfe macht sich in Ruhe noch einen Kaffee. Schlicht: Es ist nichts los, Termin”knappheit” ist in diesen Fällen absichtlich verursacht um noch mehr Geld von Leuten abzocken zu können, die so verzweifelt sind, dass sie lieber 80 Euro für irgendeine Schwachsinnsuntersuchung zuzahlen, damit sie überhaupt untersucht werden.
Ich stand mal mit Rezept bei einer Ergotherapeutin, die mich musterte und meinte: “Halbseitig gelähmt sehen Sie mir aber nicht aus.”
Da hat mein Arzt auch irgendeine falsche Diagnose abgedruckt.
Und wie wird das nun in Zukunft besser? Ich muss mic doch in den meisten Fällen auf den Arzt verlassen. Selbstdiagnose ist nicht besser
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