2018: Warum sollte man je Beamter werden, da verdienst du in der freien Wirtschaft doppelt so viel
2025: Scheiß Beamten privilegierte Schmarotzer müssen nix arbeiten und bekommen mehr Geld als ich
2500 netto ist doch so gut wie gar nichts mehr heutzutage. Mit den heutigen Preisen kannste damit doch grade so leben wenn man alle 2 Jahre in den Urlaub will.
Es hat sich auch nichts geändert.
Für 2500€ würde ich nicht mal aufstehen….
Wenn man weiß, dass ÖD, besonders Verwaltung, zur Zeit einfach nur heißt, einen tatsächlich brennenden Laden nur so weit löschen zu können, dass die Bude nicht über einen einstürzt, ist schon “nett”…
*Weint in 1.800 Netto im Sozialen Beruf*
würde im öD ca. 3200 netto einstieg kriegen + viele benefits. in der industrie 2200-2800 (aktuell ziemlich glatt 2,5) und gar kein benefit, weder ticketzuschuss noch irgendwas .. selbst der kaffee schmeckt nicht
Ich die in einem Monat für 2,5k netto aus der in der Industrie in den ÖD wechselt
Als Gemeindebediensteter muss ich sagen, dass ich zwar ca. 2500€ Netto habe, aber nur, wenn ich in dem Monat keinen Urlaubstag oder Krankenstand hätte (Zulagen für jeden anwesenden Tag). Außerdem habe ich 2 Wochen im Monat Bereitschaft, ein Mal im Monat Wochenenddienst mit 11-12 Tagen durch arbeiten. Sollte ich mich also Mal verletzen und ein ganzes Monat oder länger ausfallen dann siehts gleich ganz anders aus. Unser “neuester” Kollege hat als er angefangen hat weniger verdient als davor für 30 Stunden. Der letzte der sich bei uns als Elektriker vorgestellt hat hat gefragt, ob das Gehalt denn Wöchentlich ist bei der Summe.
Ich meine, 2500€ sind schön, aber bei dem was wir jeden Tag leisten müssen und den Konditionen die für das Gehalt erfüllt sein müssen ist es schon schwach.
Komme von einem freien Träger der Jugendhilfe. Ca 2900 netto für offiziell 40h. Realistisch waren 40h biscs abends um 20 uhr. Notfälle auch danach, teilweise frühs um 6 die Info dass ich um 7:30 spontan einen Notfall habe. Wochenende unvergütete Rufbereitschaft im Wechsel mit 2 Kollegen.
Jetzt im öffentlichen Dienst im ähnlichen Feld. 2700 netto plus extra hier und da, bin in der Beratung für Eltern und habe 2-3 Termine am Tag, gemütliche Mittagspause. 39h + einen Tag Homepffice pro Woche. Feierabend um spätestens 18 uhr normalerweise 17 und freitag um 13 bis 14 uhr. Kein Wochenende, nichts nachts, nichts zuhause. In ein paar Jahren verdiene ich mehr als im alten Job.
Ich mach den Job hier bis ich in Rente gehe
Vom Service/Kundensupport mit unfähigen/unwilligem Managment und ausbeuterischem Druck zu geordnetem gepflegten und wertschätzendem Umgang und das bei sofort 30% mehr Gehalt + bereits zweimaliger erhöhung ohne mein zutun was davor selbst mit bitten/betteln/verlangen nicht ging.
Ich brauche gerade Nachhilfe. Was ist passiert? Bekommen Leute im öffentlichen Dienst plötzlich drastisch mehr oder gibt es in der freien Wirtschaft weniger Gehalt?
In den letzten Jahren haben mich viele Leute belächelt. Einmal eine Coaching-Frau. Sie meinte, dass 3-4k netto für sie gar nichts wären und dann auch noch der Stress. Das war vor Corona und ich frage mich, wie das da so lief bzw. in Zukunft läuft.
Vermutlich wird sich in der kommenden Krise (?) oder auch jetzt schon das Sentiment deutlich ändern und dann kommt der Neid heraus, wie es schon in den Nullerjahren aufgrund der Arbeitslosigkeit war.
Hessen ist inzwischen gut mit dabei. Man bekommt als Einsteiger in der E5 knapp 2.000 € netto, dafür aber noch das LandesTicket, welches in ganz Hessen gültig ist, in der Woche abends und am Wochenende kann man die ganze Familie mitnehmen. Du brauchst somit theoretisch kein KFZ um zur Arbeit zu kommen.
Ich habs nichts tun leider nicht ausgehalten, jetzt verdien ich in der freien Wirtschaft einfach weniger und hab ne Burnout verdächtige workload 🙃
*weint in 3 Jahren Berufserfahrung mit 1850 Netto im Dienstleistungsunternehmen für Lebensmitteluntersuchungen (Laborarbeit/Chemie)
Es ist der entspannteste Job, den ich je hatte, trotzdem finde ich jeden Tag neue Gründe, mich zu beschweren. 😅
ÖD scheint in manchen Fällen sehr lukrativ zu sein.
Mein Schwager ist von einer Führungsposition in der freien Wirtschaft in den öffentlichen Dienst gewechselt. Dort arbeitet er nun als einfacher Angestellter, verdient mehr und hat eine so geringe Arbeitsbelastung, sodass er während der Arbeitszeit fast alles tun kann.
18 comments
2018: Warum sollte man je Beamter werden, da verdienst du in der freien Wirtschaft doppelt so viel
2025: Scheiß Beamten privilegierte Schmarotzer müssen nix arbeiten und bekommen mehr Geld als ich
2500 netto ist doch so gut wie gar nichts mehr heutzutage. Mit den heutigen Preisen kannste damit doch grade so leben wenn man alle 2 Jahre in den Urlaub will.
Es hat sich auch nichts geändert.
Für 2500€ würde ich nicht mal aufstehen….
Wenn man weiß, dass ÖD, besonders Verwaltung, zur Zeit einfach nur heißt, einen tatsächlich brennenden Laden nur so weit löschen zu können, dass die Bude nicht über einen einstürzt, ist schon “nett”…
*Weint in 1.800 Netto im Sozialen Beruf*
würde im öD ca. 3200 netto einstieg kriegen + viele benefits. in der industrie 2200-2800 (aktuell ziemlich glatt 2,5) und gar kein benefit, weder ticketzuschuss noch irgendwas .. selbst der kaffee schmeckt nicht
Ich die in einem Monat für 2,5k netto aus der in der Industrie in den ÖD wechselt
Als Gemeindebediensteter muss ich sagen, dass ich zwar ca. 2500€ Netto habe, aber nur, wenn ich in dem Monat keinen Urlaubstag oder Krankenstand hätte (Zulagen für jeden anwesenden Tag). Außerdem habe ich 2 Wochen im Monat Bereitschaft, ein Mal im Monat Wochenenddienst mit 11-12 Tagen durch arbeiten. Sollte ich mich also Mal verletzen und ein ganzes Monat oder länger ausfallen dann siehts gleich ganz anders aus. Unser “neuester” Kollege hat als er angefangen hat weniger verdient als davor für 30 Stunden. Der letzte der sich bei uns als Elektriker vorgestellt hat hat gefragt, ob das Gehalt denn Wöchentlich ist bei der Summe.
Ich meine, 2500€ sind schön, aber bei dem was wir jeden Tag leisten müssen und den Konditionen die für das Gehalt erfüllt sein müssen ist es schon schwach.
Komme von einem freien Träger der Jugendhilfe. Ca 2900 netto für offiziell 40h. Realistisch waren 40h biscs abends um 20 uhr. Notfälle auch danach, teilweise frühs um 6 die Info dass ich um 7:30 spontan einen Notfall habe. Wochenende unvergütete Rufbereitschaft im Wechsel mit 2 Kollegen.
Jetzt im öffentlichen Dienst im ähnlichen Feld. 2700 netto plus extra hier und da, bin in der Beratung für Eltern und habe 2-3 Termine am Tag, gemütliche Mittagspause. 39h + einen Tag Homepffice pro Woche. Feierabend um spätestens 18 uhr normalerweise 17 und freitag um 13 bis 14 uhr. Kein Wochenende, nichts nachts, nichts zuhause. In ein paar Jahren verdiene ich mehr als im alten Job.
Ich mach den Job hier bis ich in Rente gehe
Vom Service/Kundensupport mit unfähigen/unwilligem Managment und ausbeuterischem Druck zu geordnetem gepflegten und wertschätzendem Umgang und das bei sofort 30% mehr Gehalt + bereits zweimaliger erhöhung ohne mein zutun was davor selbst mit bitten/betteln/verlangen nicht ging.
Ich brauche gerade Nachhilfe. Was ist passiert? Bekommen Leute im öffentlichen Dienst plötzlich drastisch mehr oder gibt es in der freien Wirtschaft weniger Gehalt?
In den letzten Jahren haben mich viele Leute belächelt. Einmal eine Coaching-Frau. Sie meinte, dass 3-4k netto für sie gar nichts wären und dann auch noch der Stress. Das war vor Corona und ich frage mich, wie das da so lief bzw. in Zukunft läuft.
Vermutlich wird sich in der kommenden Krise (?) oder auch jetzt schon das Sentiment deutlich ändern und dann kommt der Neid heraus, wie es schon in den Nullerjahren aufgrund der Arbeitslosigkeit war.
Hessen ist inzwischen gut mit dabei. Man bekommt als Einsteiger in der E5 knapp 2.000 € netto, dafür aber noch das LandesTicket, welches in ganz Hessen gültig ist, in der Woche abends und am Wochenende kann man die ganze Familie mitnehmen. Du brauchst somit theoretisch kein KFZ um zur Arbeit zu kommen.
Ich habs nichts tun leider nicht ausgehalten, jetzt verdien ich in der freien Wirtschaft einfach weniger und hab ne Burnout verdächtige workload 🙃
*weint in 3 Jahren Berufserfahrung mit 1850 Netto im Dienstleistungsunternehmen für Lebensmitteluntersuchungen (Laborarbeit/Chemie)
Es ist der entspannteste Job, den ich je hatte, trotzdem finde ich jeden Tag neue Gründe, mich zu beschweren. 😅
ÖD scheint in manchen Fällen sehr lukrativ zu sein.
Mein Schwager ist von einer Führungsposition in der freien Wirtschaft in den öffentlichen Dienst gewechselt. Dort arbeitet er nun als einfacher Angestellter, verdient mehr und hat eine so geringe Arbeitsbelastung, sodass er während der Arbeitszeit fast alles tun kann.
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