Ich kann die Kritik, bei Verhütungsmitteln für Männer würde zu viel auf Nebenwirkungen (Stimmungsschwankungen, Depressionen) geachtet, nicht nachvollziehen. Sollte man nicht eher Nebenwirkungen bei Verhütungsmitteln für Frauen kritisieren anstatt sie jetzt bei Neuentwicklungen zu ignorieren, nur um “Gerechtigkeit” herzustellen?
Hört sich nach intensiver Lobbyarbeit der Arznneimittelhersteller an.
Also im Ernst ein Medikament kann man doch nicht einfach fordern und es ist da? WTF
Auch die Zulassungsstandards zu senken halte ich für fatal. Man hat doch aus Contergan usw. gelernt.
Und bevor jemand kommt aber die Pille. Richtig die Pille wurde Zugelassen bevor es die heutigen Standards gab. Ich würde aber niemandem empfehlen sie rein für die Verhütung einzunehmen. Bei anderen medizinischen Indikationen z.B. zur Schmerzlinderung sieht es anders aus.
Ich verstehe immer noch nicht, warum Frauen scharf darauf sind, einem Mann, der sagt, er nehme die Pille, vertrauen zu müssen.
Die Frage ist auch, wie verantwortungsvoll viele Männer diese Pille einnehmen werden. Gerade Männer, die öfters wechselnde Partnerinnen haben.
Edit: Ist zumindest die Frage nicht berechtigt? Natürlich nicht bei allen Männern, aber sowohl von Freundinnen als auch aus Erfahrungsberichten auf Reddit und Co. weiß ich, dass viele Männer (bin selber einer) einfach verantwortungslos sind
>Die deutschen Europaabgeordneten Peter Liese (CDU) und Katarina Barley (SPD) haben lockerere Zulassungsvorschriften bei Verhütungsmitteln für Männer gefordert.
>In der Vergangenheit waren Studien abgebrochen worden, weil Männer über zu starke Nebenwirkungen geklagt hatten, darunter Stimmungsschwankungen und Depressionen.
Ja, das klingt super sexy. Anstatt das Medikament zu verbessern können wir natürlich einfach so tun als gäbe es keine Nebenwirkungen.
Weiah „In der Vergangenheit waren Studien abgebrochen worden, weil Männer über zu starke Nebenwirkungen geklagt hatten, darunter Stimmungsschwankungen und Depressionen.“
Genau, die Männer jammern einfach zuviel. Suck it up! Echte Männer kennen keinen Schmerz.
Was ist das denn bitte für ein Menschenbild?
Pseudo-emanzipierter Aktionismus.
Warum sollte Mann das nehmen? Auf Sex verzichten ist viel einfacher. Problem gelöst
Wenn ich mich richtig erinnere ist eine Zulassung von hormonellen Verhütungsmitteln für den Mann medizinethisch schwierig, da das Risiko-Nutzen-Verhältnis sehr heikel ist.
Schwängert der Mann eine Frau, passiert ihm physiologisch nichts. Wird eine Frau schwanger, ist dies für sie potenziell tödlich.
Beim Mann ist es also Nebenwirkung vs. “Nichts passiert”. Bei der Frau lautet die Abwägung Nebenwirkung vs. potenzieller Tod.
Das nur so am Rande.
Deutschland blamiert sich Mal wieder auf der EU Ebene weil irgendwelche Abgeordneten Geld von Lobby Gruppen kassieren wollen.
Als Arzt sollte man eigentlich wissen wie “die Pille” funktioniert und warum die Nebenwirkungen so krass sind. Auch das diese eigentlich eine starke Abwägung wichtig machen und eine ausführliche Aufklärung sollte man wissen. Dazu sollte man auch die ganzen Erkrankungen wissen für die das Medikament so eingesetzt wird.
Ich finde die Standards angebracht und wichtig und es ist peinlich das unsere Politiker da eingreifen wollen
Ich finde “die Pille fuer den Mann” grundsaetzlich gut. Wir Herren sollten uns bei den Nebenwirkungen mal nicht so anstellen.
Was ich aber durchaus sehe is der Punkt der Zuverlaessigkeit von uns Maennern. Wir sind nicht die, die Schwanger werden und ich weiss, worauf man bei der Pille auf alles achten muss damit die richtig wirkt.
Wenn ich mir dann angucke mit welcher Sorglosigkeit und Unbekuemmertheit Maenner surchs leben gehen, wuerde ich mich als Frau nicht drauf verlassen.
Beste (und guenstigste) Verhuetung ist immer noch die Vasektomie. Tut ein Wochenende weh und dann wars das auch.
Und bis man sich dazu durchringen kann finde ich Pille (fuer den Mann) + Kondom sollte der Mindeststandard sein.
Jajaja.. “Uhhhh.. das fuehlt sich nicht so gut an” oder “Uhhh.. das killt die Stimmung” und “Neee, das ist zu eng an meinem Willi”.
Stellt euch nicht so an. Wenn euer Sexpartner nicht nur n Stueck Fleisch fuer euch ist sind die ersten beiden Punkte kein Thema. Weder hatte ich je das Gefuehl, dass meine Lust zu kurz kommt mit nem Kondom, noch das es je den Vibe gekillt hat. Und Partner soll moeglichst eng sein, das Gummi aber nicht? Ihr spinnt doch!
Die Option würde ich sehr begrüßen. Ich weiß aber trotzdem dass ich mich da selbst bei meinem Freund, dem ich komplett vertraue, nicht drauf verlassen würde. Mir ist es super wichtig dass ICH die Kontrolle habe, und wenns dann schiefgeht bin auch ich schuld und nichts sonst. Aber ich verlass mich mit dem selben Grund auch nicht auf Kupfer oder die Pille lol
Schon gut, aber wenn Mann ledig ist und einmal alle 5 Jahre bumst?
Ich finde wenn man Verhütungsmittel auf den Markt bringt sowohl für den Mann als auch Frau sollte das nochmal neu und richtig geprüft werden. Die Pillen für die Frau die früher rausgekommen sind würden in der heutigen Zeit direkt abgelehnt werden. Verstehe nicht wieso nicht daran auch aktiv geforscht wird um ältere zugelassene Pillen wieder vom Markt zu nehmen.
Genau so gilt das auch für Männer. Bei zu krassen Nebenwirkungen müsste man neu forschen um bessere Möglichkeiten bieten zu können.
Fände es besser, wenn man generell mehr Verhütungsmittel für Männer anbieten und zulassen würde. Bestes Beispiel ist das “Ventil” für die Samenleiter, dass man im Falle des Kindeswunsches öffnen kann.
Ich wäre generell dazu offen, so ein Medikament zu nehmen. Aber alles was ich bisher dazu gesehen habe ist echt nicht Vertrauenserweckend.
Es gab ja wohl schon Versuche für eine nicht-Hormonelle Pille. Aber alle hormonellen Pillen sehe ich echt skeptisch. Die potentiellen Nebenwirkungen – gerade bei mehrjähriger Einnahme – wären da einfach zu krass.
Nennt man sowas nicht im Fachjargon Kondome? Da muss keiner irgendwelche Pillen nehmen, schützt sogar anderweitig
Leute tun so, als wäre die Situation “Pille für Frau, keine Pille für Mann” irgendwie ungerecht oder unfair. Aber Grund dafür, dass es kein Männer Anti-Baby-Pille gibt, ist doch, dass die Mechanismen zur hormonellen Verhütung bei Männern 1000x komplizierter und Risikoreicher sind als bei Frauen.
Wie wäre es mit einem Kompromiss. Hear me out:
Homöopathische Pille für Männer. Die hat keine Nebenwirkungen. Das zulassungsverfahren ist auch deutlich lockerer und als Bonus wird es auch einen positiven Effekt auf das Problem der alternden Gesellschaft haben und damit langfristig das Sozialsystem entlasten. Ein Rundumschlag quasi! /s
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Ich kann die Kritik, bei Verhütungsmitteln für Männer würde zu viel auf Nebenwirkungen (Stimmungsschwankungen, Depressionen) geachtet, nicht nachvollziehen. Sollte man nicht eher Nebenwirkungen bei Verhütungsmitteln für Frauen kritisieren anstatt sie jetzt bei Neuentwicklungen zu ignorieren, nur um “Gerechtigkeit” herzustellen?
Hört sich nach intensiver Lobbyarbeit der Arznneimittelhersteller an.
Also im Ernst ein Medikament kann man doch nicht einfach fordern und es ist da? WTF
Auch die Zulassungsstandards zu senken halte ich für fatal. Man hat doch aus Contergan usw. gelernt.
Und bevor jemand kommt aber die Pille. Richtig die Pille wurde Zugelassen bevor es die heutigen Standards gab. Ich würde aber niemandem empfehlen sie rein für die Verhütung einzunehmen. Bei anderen medizinischen Indikationen z.B. zur Schmerzlinderung sieht es anders aus.
Ich verstehe immer noch nicht, warum Frauen scharf darauf sind, einem Mann, der sagt, er nehme die Pille, vertrauen zu müssen.
Die Frage ist auch, wie verantwortungsvoll viele Männer diese Pille einnehmen werden. Gerade Männer, die öfters wechselnde Partnerinnen haben.
Edit: Ist zumindest die Frage nicht berechtigt? Natürlich nicht bei allen Männern, aber sowohl von Freundinnen als auch aus Erfahrungsberichten auf Reddit und Co. weiß ich, dass viele Männer (bin selber einer) einfach verantwortungslos sind
>Die deutschen Europaabgeordneten Peter Liese (CDU) und Katarina Barley (SPD) haben lockerere Zulassungsvorschriften bei Verhütungsmitteln für Männer gefordert.
>In der Vergangenheit waren Studien abgebrochen worden, weil Männer über zu starke Nebenwirkungen geklagt hatten, darunter Stimmungsschwankungen und Depressionen.
Ja, das klingt super sexy. Anstatt das Medikament zu verbessern können wir natürlich einfach so tun als gäbe es keine Nebenwirkungen.
Weiah „In der Vergangenheit waren Studien abgebrochen worden, weil Männer über zu starke Nebenwirkungen geklagt hatten, darunter Stimmungsschwankungen und Depressionen.“
Genau, die Männer jammern einfach zuviel. Suck it up! Echte Männer kennen keinen Schmerz.
Was ist das denn bitte für ein Menschenbild?
Pseudo-emanzipierter Aktionismus.
Warum sollte Mann das nehmen? Auf Sex verzichten ist viel einfacher. Problem gelöst
Wenn ich mich richtig erinnere ist eine Zulassung von hormonellen Verhütungsmitteln für den Mann medizinethisch schwierig, da das Risiko-Nutzen-Verhältnis sehr heikel ist.
Schwängert der Mann eine Frau, passiert ihm physiologisch nichts. Wird eine Frau schwanger, ist dies für sie potenziell tödlich.
Beim Mann ist es also Nebenwirkung vs. “Nichts passiert”. Bei der Frau lautet die Abwägung Nebenwirkung vs. potenzieller Tod.
Das nur so am Rande.
Deutschland blamiert sich Mal wieder auf der EU Ebene weil irgendwelche Abgeordneten Geld von Lobby Gruppen kassieren wollen.
Als Arzt sollte man eigentlich wissen wie “die Pille” funktioniert und warum die Nebenwirkungen so krass sind. Auch das diese eigentlich eine starke Abwägung wichtig machen und eine ausführliche Aufklärung sollte man wissen. Dazu sollte man auch die ganzen Erkrankungen wissen für die das Medikament so eingesetzt wird.
Ich finde die Standards angebracht und wichtig und es ist peinlich das unsere Politiker da eingreifen wollen
Ich finde “die Pille fuer den Mann” grundsaetzlich gut. Wir Herren sollten uns bei den Nebenwirkungen mal nicht so anstellen.
Was ich aber durchaus sehe is der Punkt der Zuverlaessigkeit von uns Maennern. Wir sind nicht die, die Schwanger werden und ich weiss, worauf man bei der Pille auf alles achten muss damit die richtig wirkt.
Wenn ich mir dann angucke mit welcher Sorglosigkeit und Unbekuemmertheit Maenner surchs leben gehen, wuerde ich mich als Frau nicht drauf verlassen.
Beste (und guenstigste) Verhuetung ist immer noch die Vasektomie. Tut ein Wochenende weh und dann wars das auch.
Und bis man sich dazu durchringen kann finde ich Pille (fuer den Mann) + Kondom sollte der Mindeststandard sein.
Jajaja.. “Uhhhh.. das fuehlt sich nicht so gut an” oder “Uhhh.. das killt die Stimmung” und “Neee, das ist zu eng an meinem Willi”.
Stellt euch nicht so an. Wenn euer Sexpartner nicht nur n Stueck Fleisch fuer euch ist sind die ersten beiden Punkte kein Thema. Weder hatte ich je das Gefuehl, dass meine Lust zu kurz kommt mit nem Kondom, noch das es je den Vibe gekillt hat. Und Partner soll moeglichst eng sein, das Gummi aber nicht? Ihr spinnt doch!
Die Option würde ich sehr begrüßen. Ich weiß aber trotzdem dass ich mich da selbst bei meinem Freund, dem ich komplett vertraue, nicht drauf verlassen würde. Mir ist es super wichtig dass ICH die Kontrolle habe, und wenns dann schiefgeht bin auch ich schuld und nichts sonst. Aber ich verlass mich mit dem selben Grund auch nicht auf Kupfer oder die Pille lol
Schon gut, aber wenn Mann ledig ist und einmal alle 5 Jahre bumst?
Ich finde wenn man Verhütungsmittel auf den Markt bringt sowohl für den Mann als auch Frau sollte das nochmal neu und richtig geprüft werden. Die Pillen für die Frau die früher rausgekommen sind würden in der heutigen Zeit direkt abgelehnt werden. Verstehe nicht wieso nicht daran auch aktiv geforscht wird um ältere zugelassene Pillen wieder vom Markt zu nehmen.
Genau so gilt das auch für Männer. Bei zu krassen Nebenwirkungen müsste man neu forschen um bessere Möglichkeiten bieten zu können.
Fände es besser, wenn man generell mehr Verhütungsmittel für Männer anbieten und zulassen würde. Bestes Beispiel ist das “Ventil” für die Samenleiter, dass man im Falle des Kindeswunsches öffnen kann.
Ich wäre generell dazu offen, so ein Medikament zu nehmen. Aber alles was ich bisher dazu gesehen habe ist echt nicht Vertrauenserweckend.
Es gab ja wohl schon Versuche für eine nicht-Hormonelle Pille. Aber alle hormonellen Pillen sehe ich echt skeptisch. Die potentiellen Nebenwirkungen – gerade bei mehrjähriger Einnahme – wären da einfach zu krass.
Nennt man sowas nicht im Fachjargon Kondome? Da muss keiner irgendwelche Pillen nehmen, schützt sogar anderweitig
Leute tun so, als wäre die Situation “Pille für Frau, keine Pille für Mann” irgendwie ungerecht oder unfair. Aber Grund dafür, dass es kein Männer Anti-Baby-Pille gibt, ist doch, dass die Mechanismen zur hormonellen Verhütung bei Männern 1000x komplizierter und Risikoreicher sind als bei Frauen.
Wie wäre es mit einem Kompromiss. Hear me out:
Homöopathische Pille für Männer. Die hat keine Nebenwirkungen. Das zulassungsverfahren ist auch deutlich lockerer und als Bonus wird es auch einen positiven Effekt auf das Problem der alternden Gesellschaft haben und damit langfristig das Sozialsystem entlasten. Ein Rundumschlag quasi! /s
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